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Neuburg/Ingolstadt
10.01.2022

Angespannte Lage: Weiter keine aufschiebbaren Behandlungen im Raum Neuburg

In den Kliniken der Region, im Bild die KJF Klinik Sankt Elisabeth Neuburg, werden aufgrund der angespannten Corona-Situation weiterhin keine aufschiebbaren Behandlungen durchgeführt.
Foto: Zidar (Archiv)

Die Corona-Lage in den Krankenhäusern in Oberbayern und der Region ist nach wie vor angespannt. Vorerst bis 31. Januar werden nicht dringend notwendige stationäre Termine verschoben.

Im Hinblick auf die weiterhin angespannte Lage hat die Regierung von Oberbayern 76 oberbayerische Kliniken dazu verpflichtet, weiterhin von sämtlichen unter medizinischen Aspekten aufschiebbaren stationären Behandlungen abzusehen. Davon betroffen sind laut Mitteilung der Regierung von Oberbayern auch folgende Kliniken in der Region: KJF Klinik Sankt Elisabeth Neuburg, Kreiskrankenhaus Schrobenhausen, Klinikum Ingolstadt, Privatklinik Dr. Maul, Don Bosconeum, Klinik Eichstätt, Klinik Kösching und die Ilmtalklinik Pfaffenhofen.

Weiter keine aufschiebbaren Behandlungen im Raum Neuburg

Die bereits im November 2021 getroffenen Anordnungen, die zunächst bis 10. Januar befristet waren, werden damit vorerst bis einschließlich 31. Januar verlängert. Sie gelten sowohl für 57 Covid-19-Schwerpunktkrankenhäuser (Stufe 3a des Notfallplans zur Corona-Pandemie) als auch für 19 Kliniken, die zuvor COVID-19-Patienten nicht oder nur untergeordnet (Stufe 3b) behandelt hatten.

Oberstes Ziel bleibe es laut Regierung von Oberbayern, stationäre Kapazitäten für die Versorgung aller Notfall- und Intensivpatienten sicherzustellen. Die Anordnungen seien weiterhin notwendig, weil nach wie vor ein hoher Belegungsdruck für Intensivbetten, die in Oberbayern derzeit zu rund 90 Prozent ausgelastet sind, zu verzeichnen sei, heißt es. Zugleich steigen aktuell insbesondere aufgrund der Virusvariante Omikron die Infektionszahlen wieder deutlich an. Auch wenn in der aktuellen Phase die Schwere der Krankheitsverläufe bei mit der Omikron-Variante infizierten Personen nicht abschließend beurteilt werden könne, sei doch insbesondere in Hotspots eine deutliche Zunahme der Hospitalisierung feststellbar.

Region Ingolstadt/Neuburg: Medizinisch dringliche Operationen werden weiterhin durchgeführt

Medizinisch dringliche Operationen wie zeitkritische Herz- oder Tumor-Operationen sind von der Anordnung weiterhin nicht erfasst, betont die Behörde. Über die medizinische Dringlichkeit entscheiden die behandelnden Ärzte. Soweit aufgrund der Anordnungen bereits geplante Behandlungen abgesagt werden müssen, werden die betroffenen Patientinnen und Patienten darüber von den jeweiligen Krankenhäusern informiert. (nr)

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