Mit Teams von 27.000 Schulen in 73 Ländern und auf sechs Kontinenten ist STEM Racing das größte schulbasierte MINT-Programm der Welt. Bei Audi Neuburg fand nun zum zweiten Mal die deutsche Meisterschaft von STEM Racing Germany statt. Schüler im Alter von elf bis 19 Jahren entwickelten gemeinsam mit Lehrkräften Miniatur-Rennwagen mit Druckluftantrieb, mit denen sie gegen andere Schul-Teams an Rennen teilnahmen.
STEM Racing: Deutsche Meisterschaft bei Audi in Neuburg
STEM Racing ist ein weltweiter, multidisziplinärer Wettbewerb, der von der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft unterstützt wird. Im Fokus stehen dabei die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Bewertet werden die Teamleistung in den Bereichen Konstruktion, Fertigung, Reaktionszeit, Fahrzeuggeschwindigkeit, Businessplan und Präsentation. Aufgeteilt ist der Wettbewerb in regionale und nationale Meisterschaften; die besten Mannschaften qualifizieren sich schließlich für das Weltfinale.
Diese Ziele verfolgt STEM Racing Germany
STEM Racing Germany ist der deutsche Ableger des gemeinnützigen Bildungsprogramms. In Regional- und Landesmeisterschaften hatten sich Teams für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. 19 Teams aus zehn Bundesländern nahmen am Finale teil, 16 in der Seniorenklasse, also im Alter von 15 bis 19 Jahren, sechs in der Juniorenklasse (von elf bis 14 Jahren). Mit „Phoenix Racing“ (Rang zehn in der Seniorenklasse) und den „Cosmo Kings“ (Platz sechs bei den Junioren) waren auch Teams aus Bayern unter den Top Ten. Die ersten drei Siegerteams (aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern) aus der Seniorenklasse fliegen zur Weltmeisterschaft nach Singapur.
Das F1-Projekt von Audi ist seit 2025 Partner von STEM Racing Germany. Wichtiges Ziel der Initiative ist es laut Pressemitteilung, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern und Talente in diesem Bereich zu fördern. (AZ)
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