Auf dem Betriebsgelände eines Manchinger Unternehmens wurde am Freitagvormittag ein zunächst unbekannter Gegenstand aufgefunden. Nach einer intensiven Überprüfung durch die Polizei konnte zwar jegliche Gefährdung ausgeschlossen werden. Doch ein Mitarbeiter eines Zustelldienstes hatte sich offenbar für einen unpassenden Ablageort entschieden, wie die Polizei berichtet.
Gegen 7.30 Uhr hatte ein Mitarbeiter der Firma Airbus ein Paket auf dem Betriebsgelände nahe der Staatsstraße bemerkt, welches offenbar von der Straße aus über einen Zaun in den Sicherheitsbereich des Unternehmens geworfen worden war.
Verdächtiges Paket: Staatsstraße bei Manching wurde vorübergehend gesperrt
Zur näheren Abklärung wurde der Gegenstand durch Spezialisten der Polizei auf mögliche Gefahren wie etwa Sprengstoff hin untersucht. Hierzu musste die Staatsstraße für rund 90 Minuten gesperrt werden. Begleitet wurde der Einsatz bis zu dessen Ende gegen 12 Uhr durch zahlreiche Hilfskräfte von Feuerwehr, BRK und dem Landratsamt Pfaffenhofen.
Nach der Entwarnung durch die Polizei stellte sich heraus, dass das Päckchen tatsächlich für die Firma Airbus bestimmt war und Kunststoffteile enthielt. Warum sich der noch unbekannte Zusteller dafür entschied, die Sendung über den Sicherheitszaun zu werfen anstatt ihn an der Pforte abzugeben, bleibt zu ermitteln. (AZ)
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