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Q3-Fertigung startet Mitte des Jahres: Bald gibt‘s neue Audi-Modelle aus Ingolstadt

Ingolstadt

Bald gibt‘s neue Audi-Modelle aus Ingolstadt

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    So sieht der neue Audi Q3 aus, der ab Mitte des Jahres am Audi-Standort in Ingolstadt gefertigt wird. Die Farbe nennt sich Sage green.
    So sieht der neue Audi Q3 aus, der ab Mitte des Jahres am Audi-Standort in Ingolstadt gefertigt wird. Die Farbe nennt sich Sage green. Foto: Audi AG

    Der Ingolstädter Autobauer Audi hat Neuigkeiten: Im Stammwerk Ingolstadt startet Mitte 2026 die Fertigung des Audi Q3 im Verbund mit Audi Hungaria im ungarischen Györ. Die Vorbereitungen für den Produktionsstart des vollelektrischen Audi A2 e-tron in Ingolstadt laufen ebenfalls auf Hochtouren, teilt das Unternehmen mit. Im Gegenzug wird allerdings ein anderes Modell eingestellt: Im April endet in Ingolstadt die Produktion des Audi Q2, eines kompakten SUVs. Mit dem Ausbau der Elektromobilität und einer engen internationalen Zusammenarbeit will Audi seine Standorte zukunftsfähig ausrichten, heißt es seitens des Unternehmens.

    Fast 900.000 Audi Q2 wurden bereits in Ingolstadt produziert

    Der Audi Q2 gehörte seit 2016 zur Modellpalette von Audi. 887.231 Fahrzeuge, die in Ingolstadt produziert worden sind, sind in dieser Zeit an Kunden übergeben worden. Doch nicht nur die Ära des Q2 geht zu Ende, parallel dazu läuft auch die Fertigung des Audi A1 am Standort Martorell (Spanien) aus. Seit der Markteinführung im Jahr 2010 hat Audi 1.389.658 Einheiten ausgeliefert. Besonders beliebt sind die beiden Modelle laut Audi unter anderem in Deutschland, Großbritannien und Italien.

    „Die Teams am Standort Ingolstadt haben mit viel Leidenschaft zum Erfolg des Audi Q2 beigetragen. Im Schulterschluss mit Győr schlagen wir ein neues Kapitel auf und starten Mitte des Jahres mit der Verbundfertigung des Audi Q3“, erklärt Werkleiter Siegfried Schmidtner. Durch diese Zusammenarbeit will Audi eine ausgewogene Auslastung beider Standorte sicherstellen. Die Karosserien für das zusätzliche Volumen werden in Győr gefertigt und anschließend in Ingolstadt lackiert und montiert.

    Die Verbundfertigung des Q3 ist ein wichtiger Baustein der im März 2025 geschlossenen Zukunftsvereinbarung. Auch mit Blick auf die Logistik sei die Verbundfertigung des Audi Q3 laut Audi ein Beispiel für die enge Verzahnung: Innerhalb von weniger als einem Jahr haben die Supply-Chain-Teams in Ingolstadt und Győr alle notwendigen logistischen Prozesse aufgebaut. Etablierte Prozessketten sichern den Transport der Karosserien per Bahn.

    Nach zehn Jahren endet 2026 die Produktion des Audi Q2 in Ingolstadt. Knapp 900.000 Fahrzeuge des Modells sind an Kunden übergeben worden.
    Nach zehn Jahren endet 2026 die Produktion des Audi Q2 in Ingolstadt. Knapp 900.000 Fahrzeuge des Modells sind an Kunden übergeben worden. Foto: Audi AG

    Das Team in Ingolstadt fertigt mit dem Audi A3 und dem Audi Q3 weiterhin zwei kompakte Verbrennermodelle. Parallel dazu treibt Audi die Elektrifizierung des Standorts Ingolstadt voran: Nach dem Produktionsstart des Audi Q6 e‑tron im Jahr 2023 und des Audi A6 e‑tron im Jahr 2024 beginnt im Herbst die Fertigung einer weiteren vollelektrischen Baureihe im Stammwerk. „Der Audi A2 e-tron ist für Ingolstadt der nächste Meilenstein auf dem Weg in das elektrische Zeitalter“, erklärt Schmidtner.

    Auch in Neckersulm wurden Modellfamilien von Audi erneuert

    Am zweiten deutschen Audi-Standort in Neckarsulm hat das Unternehmen die Modellfamilien Audi A5 und A6 erneuert und damit die größte Anlaufphase der Werkgeschichte nahezu abgeschlossen. Das Portfolio wird mit wichtigen Ausstattungs- und Motorvarianten nach und nach komplettiert. Den Anfang gemacht hat in diesem Jahr der neue Audi RS 5. Außerdem laufen in den Böllinger Höfen die Vorbereitungen auf das neue E-Modell, auf das der Audi Concept C einen Ausblick gibt. Das vollelektrische Sportmodell wird dort ab 2027 produziert. Darüber hinaus entwickelt Audi den Standort zum Kompetenzzentrum für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI). Eine besondere Rolle spielt dabei die räumliche Nähe zum Digitalen Ökosystem Heilbronn mit dem Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI). (AZ)

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