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3. Liga
10.09.2022

1:0 gegen Mannheim: Ingolstadts Marcel Costly glücklich und ehrlich beim Wiedersehen

Freut sich mit seinem Teamkollegen Tobias Bech (links) über dessen 1:0-Siegtreffer gegen die Mannheimer Ex-Kollegen: Ingolstadts Neuzugang Marcel Costly (rechts).
Foto: Roland Geier

Nach zuletzt vier sieglosen Partien kommt der FC Ingolstadt im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim zu einem 1:0-Erfolg. Dabei steht FCI-Neuzugang Marcel Costly gleich mehrfach im Zentrum des Geschehens.

Als Schiedsrichter Dr. Robin Braun (Wuppertal) am Samstagnachmittag die Drittliga-Partie zwischen dem FC Ingolstadt und SV Waldhof Mannheim nach 95 Minuten im Audi-Sportpark beendete, schien es fast so, als würde Marcel Costly so etwas wie Mitleid für seine ehemaligen Kameraden empfinden. Anstatt die Fäuste zu ballen oder mit seinen Teamkollegen lautstark und ausgiebig den soeben errungenen 1:0-Erfolg zu feiern, ging der FCI-Außenverteidiger prompt auf die gegnerischen Akteure zu, um diesen die Hand zu geben, immer wieder aufmunternd auf die Schulter zu klopfen und das Gespräch zu suchen.

Zwei Spielzeiten war der 26-Jährige zuvor für die Kurpfälzer tätig, ehe er sich im Sommer 2022 den Schanzern anschloss. „Nachdem dort nach wie vor viele Ex-Kollegen sind, mit denen ich zusammengespielt habe, war es für mich heute definitiv eine besondere Begegnung“, berichtete Costly, der während dieses Aufeinandertreffens gleich zweimal richtig im Mittelpunkt stand. Zunächst ging der Neu-Ingolstädter in der 33. Minute nach einem Zweikampf mit Routinier Marc Schnatterer im Mannheimer Strafraum zu Boden (SVW-Trainer Christian Neidhart: „In dieser Szene hatten wir Glück. Es hätte Elfmeter für Ingolstadt geben müssen.“). Kurz vor Ende forderten die Kurpfälzer dann selbst Strafstoß, als Costly im eigenen 16-Meter-Raum am Boden liegend der Ball nach einem Kother-Zuspiel an den Stützarm ging (87.).

„Für mich war es in der letzten Aktion definitiv kein Elfmeter, da ich in dieser Situation nicht aktiv zum Ball gehe, sondern diesen beim Grätschen beziehungsweise Rutschen an die Hand bekomme. Von dem her hat der Unparteiische in meinen Augen völlig richtig entschieden“, so Costly.

Ingolstadts Marcel Costly erweist sich als fairer Sportsmann

Dass der flinke Außenbahnspieler nicht nur ein sportlicher Gewinn für den FC Ingolstadt, sondern darüber hinaus auch noch ein äußerst fairer Sportsmann ist, bewies er unter anderem bei der in dieser Partie letztlich spielentscheidenden Szene. Nach einem Befreiungsschlag aus der Ingolstädter Hälfte entschied sich Mannheims Marco Höger in der 67. Minute unmittelbar vor dem SVW-Strafraum kurzerhand für eine griechisch-römisch Ringkampf-Einlage gegen den eingewechselten Arian Llugiqi. Referee Dr. Robin Braun entschied völlig zurecht auf Freistoß für den FC Ingolstadt – und schickte den „Sünder“ wegen einer Notbremse auch noch mit „Rot“ vom Platz. „Klar ist so etwas immer schwer zu beurteilen. Aber aus meinem Blickwinkel heraus war es keine Rote Karte, da Marco Höger nicht klar der letzte Mannheimer Spieler war. Nichtsdestotrotz hat uns diese Entscheidung natürlich in die Karten gespielt“, sagte Costly.

Zumal die Oberbayern bei dieser Aktion auch noch zum Siegtreffer gekommen waren. Den fälligen Freistoß aus 20 Metern hob Tobias Bech herrlich über die Mauer zum 1:0 ins Mannheimer Tor (69.) – es war bereits der fünfte Saisontreffer des 20-jährigen Dänen. „Das Tobias das kann, hat er ja bereits in der vergangenen Woche in Freiburg gezeigt, als er bei seinem Versuch leider nur die Latte getroffen hat“, meinte FCI-Trainer Rüdiger Rehm, der insgesamt ein „sehr zufriedenes“ Fazit zog.

FCI-Trainer Rüdiger Rehm zieht ein zufriedenes Fazit

„Die Reaktion, die meine Mannschaft auf die vorherigen beiden Niederlagen vor allem in der ersten Hälfte gezeigt hat, war sehr gut. Nicht ganz einverstanden war ich dagegen mit den letzten 20 Minuten. Da müssen wir einfach mehr Kontrolle reinkriegen beziehungsweise das 2:0 erzielen, wenn Waldhof in dieser Phase aufmacht“, resümierte Rehm und ergänzte: „Ganz wichtig war zudem, dass wir wieder mal ohne Gegentor geblieben sind und unsere Defensive nahezu alles wegverteidigt hat.“

FC Ingolstadt 04: Funk – Costly, Musliu, Schröck, Brackelmann – Sarpei, Preißinger (88. Linsmayer) – Bech (88. Hawkins), Franke (57. Kopacz) – Doumbouya (57. Llugiqi), Testroet (65. P. Schmidt).

SV Waldhof Mannheim: M. Behrens – Jans, J. Riedel, Seegert, Rossipal (73. N. Sommer) – Höger – Bahn, Taz (76. Keita-Ruel) – Schnatterer (64. Sohm), Martinovic (72. F. Wagner), Ekincier (64. Kother).

Tore: 1:0 Bech (69.) . – Rote Karte: Höger (67./Mannheim/Notbremse). – Schiedsrichter: Dr. Robin Braun (Wuppertal). – Zuschauer: 4201.

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