Landesliga Südwest

11.10.2019

40 Punkte sollen es sein

Geriet zuletzt mächtig ins Stolpern: Nach fünf sieglosen Spielen ist der VfR Neuburg mit Dominik Schröder (rechts) am heutigen Samstag beim SV Egg an der Günz zu Gast.
Bild: Daniel Worsch

Noch sieben Spiele hat der VfR Neuburg bis zur Winterpause zu absolvieren. Trainer Christian Krzyzanowski formuliert vor dem Spiel in Egg ein klares Ziel.

Obwohl der VfR Neuburg am vergangenen Spieltag erst in der Nachspielzeit zu einem 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren gekommen ist, will Trainer Christian Krzyzanowski von einem glücklichen Punktgewinn nichts wissen.

Im Gegenteil, das Remis sei „sehr ärgerlich“, da sich sein Team nicht für einen „hohen Aufwand belohnt“ habe. Krzyzanowski hadert zum einen über ein reguläres Tor, dass wegen Abseits zu unrecht nicht gegeben wurde, zum anderen über einen verweigerten Handelfmeter. „Das muss der Schiedsrichter einfach sehen“, sagt der 43-Jährige rückblickend. „Uns fehlt derzeit einfach das Quäntchen Glück, dann kommt auch noch Pech dazu.“

Letztendlich reichte es für den VfR gegen die Allgäuer nur zu einem Punkt, was für die personell gebeutelten Neuburger das fünfte sieglose Spiel hintereinander bedeutete. „Wir können derzeit kaum wechseln, obwohl der ein oder andere Spieler, gerade mental, mal eine Pause brauchen könnte“, sagt Krzyzanowski und nennt Stürmer Fabian Scharbatke als Beispiel. „Er ist seit einigen Wochen angeschlagen, stellt sich dennoch zur Verfügung und zeigt großen Einsatz.“ Auch Co-Trainer Alexander Egen sei zu nennen, der in den vergangenen beiden Spielen aushalf, was nach zwei schweren Verletzungen nicht selbstverständlich sei.

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VfR Neuburg: Keine Besserung in Sicht

 

Besserung ist zunächst kaum in Sicht. Kapitän Sebastian Habermeyer und Matthias Riedelsheimer (beide Außenbandriss) fallen voraussichtlich noch mehrere Wochen aus, auch Maximilian Eberwein benötigt noch sieben bis 14 Tage. Während zumindest Fabian Heckel, der wieder ins Training eingestiegen ist, im heutigen Auswärtsspiel (16.30 Uhr) beim SV Egg an der Günz wieder zur Verfügung stehen könnte, bangen die Lilaweißen noch um die Einsätze von Rainer Meisinger (Schulter) und Ralf Schröder (Knöchel). Krzyzanowski: „Wir stellen uns der Situation. Schwieriger wäre es, wenn wir 13. oder 14. wären.“ Aber die Lilaweißen sind nach wie vor Tabellendritter.

Auf die verbliebenen Akteure komme beim Tabellenneunten Egg ein „Kampfspiel“ zu, sagt der VfR-Trainer und fügt hinzu: „Egg wird von einem tollen Publikum angetrieben, wir müssen uns auf einen heißen Fight einstellen.“ Bestenfalls soll ein Sieg herausspringen, um einen ersten Schritt zum ausgegebenen Ziel bis zur Winterpause zurückzulegen.

40 Punkte will Krzyzanowski zu Weihnachten auf der Habenseite haben, derzeit sind es 27. Sieben Spiele stehen noch aus. „Mit 40 Zählern wäre die Reichweite zu den vorderen Plätzen garantiert“, so der Übungsleiter. „Allerdings haben wir noch ein knackiges Programm zu absolvieren.“ Nach dem Gastspiel in Egg steht etwa am kommenden Samstag das Heimspiel gegen Tabellenführer FC Gundelfingen auf dem Programm.

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