Bezirksliga Schwaben Nord

29.03.2014

Abstiegskrimi

Die Zeichen stehen auf Abschied beim SV Karlshuld. Fest steht, Markus Kurzhals (links) wechselt zur neuen Saison zum Ligakonkurrenten TSV Jetzendorf. Dominik Berchermeier (hinten) spekuliert mit der DJK Ingolstadt als Spieler und Co-Trainer.
Bild: Roland Geier

Der SV Karlshuld muss bei Tabellennachbar Eitting ranklotzen

Dem SV Karlshuld ist gut damit geraten, schnellstens aus dem Winterschlaf zu erwachen. Die Grünhemden starteten in der Fußball-Bezirksliga Oberbayern Nord mit zwei Niederlagen und verlieren allmählich das rettende Ufer aus den Augen. 20 Zähler haben die Mösler auf dem Konto und rangieren auf dem Abstiegsrelegationsplatz 13. Vier Punkte haben sie bereits Rückstand auf Nichtabstiegsplatz zwölf. Für die Truppe von Trainer Tobias Luderschmid heißt es am morgigen Sonntag (15 Uhr) im Kellerduell beim FC Eitting deshalb: ranklotzen.

Eitting steht auf Abstiegsplatz 14 mit einem Punkt Rückstand zum SVK. Eine Niederlage würde für Luderschmid & Co fatale Folgen haben. „Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Da brauchen wir gar nicht um den heißen Brei herumreden. Deshalb ist ein Sieg Pflicht, damit wir uns wenigstens von den direkten Abstiegsplätzen absetzen können“, weiß der 32-jährige Übungsleiter des SVK, dass eine dritte Niederlage in Serie den Absturz auf einen Abstiegsplatz bedeuten würde. Dann würde es in den kommenden Wochen schwer werden, den Schalter noch einmal umzulegen, um sich aus der verfahrenen Situation zu retten.

Mit spielerischen Mitteln hat es seine Mannschaft gegen die kampfstarken Teams aus Karlsfeld und Rohrbach nicht geschafft, auf die Siegerstraße zu kommen. So fordert Luderschmid nun im direkten Abstiegsduell, dass seine Mannschaft über den Kampf zum Erfolg kommt. Schon im Hinspiel gegen Eitting zog Karlshuld mit 0:1 den Kürzeren. Am vergangenen Wochenende konnte sich der Karlshulder Übungsleiter vom Gegner bei der 1:2-Heimniederlage gegen Karlsfeld ein Bild über dessen Leistungsstand machen. „Es ist eine kampfstarke Mannschaft, die alles in die Waagschale werfen wird, um uns ein Bein zu stellen. Deshalb müssen wir unser ganzes Potenzial, das wir haben, voll ausschöpfen“, sagt der Karlshulder Coach, der bis auf den am Knie verletzten Torjäger Matthias Eberle auf seinen gesamten Kader zugreifen kann.

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Einige Spieler stehen vor dem Absprung

Obwohl sich bereits einzelne Spieler öffentlich dazu bekannt haben, am Saisonende den SV Karlshuld verlassen zu wollen, hat Luderschmid keine Bedenken, dass sie sich nicht bis zum Schluss für den Verein voll reinhängen werden. „Das ist ganz normal, dass Spieler den Verein verlassen und andere kommen“, sieht er das ganz gelassen. Fest steht bereits, dass Mittelfeldspieler Markus Kurzhals beim Ligakonkurrenten TSV Jetzendorf zugesagt hat. Auch Abwehrroutinier Christoph Naeder kehrt seinem Stammverein den Rücken und wird beim FC Gundelsdorf Co-Trainer von Thomas Schmalzl. Luderschmids „Co“ Michael Dittenhauser wird bei der DJK Ingolstadt neuer Trainer. Im Schlepptau geht Karlshulds Defensivakteur Dominik Berchermeier mit zur DJK, um als Spieler und Co-Trainer seine Brötchen beim Kreisligaabsteiger zu verdienen.

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