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Meisterschaft

31.03.2017

Akrobatisch hoch veranlagt

Gingen nach langer Pause wieder an den Start: (Von links) Manuela Etsberger, Susanne Hudler, Monika Frank, Sandra Schoder, Bettina Leichtenstern, Sabine Schmidhofer, Margit Kugler und Monika Martin.
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Gingen nach langer Pause wieder an den Start: (Von links) Manuela Etsberger, Susanne Hudler, Monika Frank, Sandra Schoder, Bettina Leichtenstern, Sabine Schmidhofer, Margit Kugler und Monika Martin.

Radfahrerverein Burgheim präsentiert sich bei der Vereinsmeisterschaft dem eigenen Publikum. Auch einige Ehemalige zeigen beim Heinz-Butz-Gedächtnisturnier ihr Können. Wie die beiden Wettbewerbe gelaufen sind

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter dem Radfahrerverein Burgheim. Neben dem Heinz-Butz-Gedächtnisturnier fand die jährliche Vereinsmeisterschaft in der Schulturnhalle in Burgheim statt: Eine tolle Gelegenheit für den Verein, die aktuellen aktiven Einzelsportler und Mannschaften vor heimischem Publikum vorzustellen und Ehemaligen die Möglichkeit zu geben, zu zeigen, dass sie ihr Können nicht verlernt haben.

Ermittelt wurden die Vereinsmeister in den Disziplinen 4er und 6er Einrad, sowie 1er und 2er Kunstrad. Die Sportler, die in den verschiedenen Altersklassen Schüler, Jugend und Frauen unterteilt sind, versuchten hierbei, ihre einstudierten Reigen möglichst fehlerfrei vor dem Kampfgericht zu präsentieren. Zusätzlich starteten auch die „Ehemaligen“, also einstige aktive Sportler, die sich nun nach langjähriger Pause wieder zusammengefunden haben.

Der RV Burgheim eröffnete seine Meisterschaft mit den 4er-Küren der „Ehemaligen“. Diese hatten am Samstag beim Gedächtnisturnier ihren ersten Auftritt, die größte Nervosität war also bereits verflogen. Sandra Schoder, Susanne Hudler, Monika Frank und Manuela Etsberger zeigten wie am Vortag eine Spitzenleistung. Ihnen folgten Sabine Schmidhofer, Monika Martin, Margit Kugler und Bettina Leichtenstern. Auch die 6er-„Ehemaligen“- Mannschaft startete am internen Wettkampf. Margit Kugler, Doris Specht, Sabine Schmidhofer, Ingrid Niemann, Bettina Leichtenstern und Monika Martin präsentierten sich nach einer langen aktiven Pause vom Einradsport.

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Bei den U-15-Schülerinnen schaffte es das 4er-Team des Trainerduos Anja Weigl/Antonia Häckl vor die Mannschaft von Lisa Schmid/Julia Reinold. Beide Teams zeigten eine ordentliche Leistung. Im Bereich der Jugend punktete das 6er-Einrad-Team von Elena Faller mit einer souveränen Darbietung. Auch die „Zweite“ der Trainerinnen Anna-Lena Häckl und Luisa Wernhard lieferte eine gute Leistung. Bei den Damenmannschaften des RVB handelte es sich um ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im 4er-Einrad lag das Team von Trainerin Sabine Pfeifer ganz vorne, dicht gefolgt von der Mannschaft von Magdalena Meier. Die neue, dritte Mannschaft, trainiert von Teresa Etsberger, präsentierte sich ebenfalls ehrgeizig. In der Disziplin 6er Einrad zeigte sich das Frauenteam von Trainerin Sabine Pfeifer eingespielt und zielsicher.

Den Zuschauern wurde auch einiges in der Disziplin Kunstradfahren geboten. Greta Abel (Schülerin) und Rahman Jafari (Jugend) zeigten tolle Auftritte auf dem Kunstrad. Kunstradcoach Albert Frank startete selbst in der Kategorie „Ehemaliger“ und bewies, dass er längst noch mit den „Aktiven“ mithalten kann. Besonderen Respekt ernteten Andrea Müller und Sophie-Therese Immler in der Sparte „2er Kunstradsport“ (Frauen). Synchron und athletisch präsentierten sie ihre einstudierte Kür dem Kampfgericht und Publikum. Selbstverständlich hatten auch die jüngsten Sportler in der Kategorie U13 an diesem Tag ihren großen Auftritt. Die 4er-Mannschaft von Teresa Etsberger zeigte dabei enorm viel Potenzial. Hinter ihr landete die Mannschaft von Elena Faller. Mit diesen zahlreichen Mannschaften stellt sich der RVB äußerst gut gerüstet der neuen Wettkampf-Saison.

„Heute sind wir alle Sieger!“ Unter diesem Motto ließ der RV Burgheim alte Zeiten aufleben und ehemalige Kunstrad- und Einradsportler in Erinnerungen schwelgen. Zu Ehren der verstorbenen Kunstrad-Größe Heinz Butz veranstaltete der RVB einen Wettkampf der besonderen Art. Insgesamt 30 Starter, Team- und Einzelsportler aus ganz Bayern fanden sich so zusammen und gestalteten in der Schulturnhalle ein sehenswertes Gedächtnisturnier.

Bis zu 30 Jahren Radsportpause war bei den Teilnehmern dabei keine Seltenheit. Umso beeindruckender war es für die zahlreichen Zuschauer zu sehen, was die „Ehemaligen“ leisteten: Zum „alten Eisen“ gehörten die Athleten definitiv noch nicht. Auch aus Burgheim fanden sich einige ehrgeizige Damen, die einst Wettkämpfe für den RVB fuhren, wieder zusammen. Schnell bildeten sich zwei Einrad-4er- und eine 6er-Mannschaft, die sich mehrmals in der Woche zum Trainieren trafen.

In der Disziplin 4er Einrad holten Sandra Schoder, Susanne Hudler, Monika Frank und Manuela Etsberger den ersten Platz. Nach jahrzehntelanger Einrad-Pause fuhr das Team ihre einstudierte Kür komplett rückwärts und äußerst synchron. Auch ihre Teamkolleginnen Sabine Schmidhofer, Monika Martin, Margit Kugler und Bettina Leichtenstern zeigten eine tolle Leistung und wurden Zweite. In der Disziplin 6er Einrad präsentierten Margit Kugler, Doris Specht, Sabine Schmidhofer, Ingrid Niemann, Bettina Leichtenstern und Monika Martin ihre Kür sauber und konzentriert. Zielsicher positionierten sie sich auf dem ersten Platz. Albert Frank, der das Event mit auf die Beine gestellt hat, ließ es sich ebenso nicht nehmen, seine Erfahrung auf dem Kunstrad zu zeigen und wurde Siebter. Nach dem Erfolg des Wettkampfes ist eine Wiederholung im nächsten Jahr so gut wie sicher.

Eine besondere Auszeichnung bekam Hannelore Stadelmann vom RMSC Solidarität Schwabach. Mit 67 Jahren stellte sie die älteste Teilnehmerin dar und ließ die Zuschauer mit ihrer Sportlichkeit staunen.

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