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Fußball

14.06.2019

Als „Chef“ zurück in die Region

Führte in der vergangenen Saison den FC Ehekirchen als Spielertrainer zum Landesliga-Aufstieg: Michael Panknin.
Bild: Xaver Habermeier

Der ehemalige Spielertrainer des FC Ehekirchen und jetzige Assistenz-Coach des VfB Eichstätt, Michael Panknin, vertritt beim Testspiel in Rohrenfels gegen den FC Pipinsried seinen „Vorgesetzten“ Markus Mattes

Eine überaus interessante und zugleich hochkarätige Vorbereitungspartie findet am Sonntag (17 Uhr) auf dem Sportgelände des SC Rohrenfels statt. Kein Geringerer als der amtierende bayerische Amateurmeister, VfB Eichstätt (Regionalliga), sowie der Top-Favorit der Bayernliga Süd, FC Pipinsried, werden ihre aktuelle Form testen. Da sich VfB-Coach Markus Mattes derzeit im Urlaub befindet, wird er von seinem neuen Assistenten vertreten, der in der Region freilich bestens bekannt ist: Michael Panknin! Wir haben uns mit dem ehemaligen Spielertrainer des FC Ehekirchen unterhalten.

Herr Panknin, wie haben Sie sich denn nach der einjährigen „Abstinenz“ bei Ihrem alten Verein VfB Eichstätt wieder eingelebt?

Panknin: Nachdem ich ja aus meinen dreieinhalb Jahren als Spieler das ganze Umfeld beziehungsweise die Gegebenheiten beim VfB Eichstätt schon gekannt habe, ist mir der Wiedereinstieg nicht wirklich schwer gefallen. Natürlich war anfangs schon noch etwas Wehmut dabei, weil ich nach wie vor oft an die tolle und erfolgreiche Zeit beim FC Ehekirchen zurückdenke. Aber ich freue mich natürlich auch riesig auf meine neue spannende Aufgabe hier in Eichstätt.

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Sie sind beim VfB als Co-Trainer von Markus Mattes tätig. Wie schaut Ihr genauer Aufgabenbereich aus?

Panknin: Nun, vor einer Trainingseinheit sprechen wir uns beispielsweise immer ab, wer welchen Teil übernimmt. Ich mache mit den Jungs dabei unter anderem viel Athletiktraining. Wenn dann die Punktspiele beginnen, werde ich das Warm-up begleiten oder auch während der Partie die taktische Ausrichtung des jeweiligen Gegners unter die Lupe nehmen, damit wir darauf entsprechend reagieren können. Auch die Spiel-Nachbereitung mit Video-Analysen gehört zu meinen Aufgaben. Das Ganze ist also schon sehr vielseitig.

Die vergangene Saison war für den VfB Eichstätt mit dem Titel des bayerischen Amateurmeisters sowie der Qualifikation für die Hauptrunde im DFB-Pokal zweifelsohne die bislang erfolgreichste in der Vereinsgeschichte! Spüren Sie eher eine große Euphorie oder gibt es eher die Befürchtung einer unrealistischen Erwartungshaltung im Umfeld für die anstehende Spielzeit?

Panknin: Ich denke schon, dass jeder sehr gut einschätzen kann, was da in der abgelaufenen Saison passiert ist und dass das letztlich eine einmalige Geschichte war. Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass es im Kader einen großen Umbruch gab und uns einige Leistungsträger verlassen haben. Dementsprechend wird sich in diesem Bereich sicherlich auch noch etwas tun. Klar wollen wir auch in dieser Spielzeit wieder eine gute Rolle spielen und uns in der Liga etablieren. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ein ähnlicher Erfolg wie zuletzt von uns erwartet wird. Das wäre auch nicht realistisch.

Am Samstag findet die Auslosung der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde statt. Wenn Sie sich einen Gegner wünschen dürften – wer wäre das?

Panknin: (überlegt) Das ist eine gute Frage. Natürlich wäre ein Bundesligist eine tolle Sache. Aber es gibt auch in der zweiten Liga attraktive Klubs! Wenn ich mich jetzt aber direkt für einen Wunschgegner entscheiden müsste, wäre das Borussia Dortmund! Ich selbst bin zwar kein Borussia-Fan, habe aber etliche Kumpels, deren Herz für Dortmund schlägt. Von dem her wäre das schon eine tolle Sache.

Am Sonntag kehren Sie mit dem VfB Eichstätt zumindest kurzfristig in die Region zurück. Welchen Stellenwert hat das Testspiel gegen den FC Pipinsried auf dem Sportplatz des SC Rohrenfels?

Panknin: Grundsätzlich sind Vorbereitungspartien natürlich in erster Linie dazu da, dass sich die Jungs auf dem Platz finden beziehungsweise man den einen oder anderen konditionellen und taktischen Aspekt mit einbaut. Fakt ist, dass wir mit Pipinsried auf einen Gegner treffen, der eigentlich über ein Regionalliga-Team verfügt. Von dem her ist es für uns auf alle Fälle ein sehr guter Test in dieser frühen Phase der Saisonvorbereitung.

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