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Neuburger Silvesterlauf

29.12.2019

Anton Lautner: „Ein absoluter Pflichttermin“

Freut sich bereits auf sein „Heimspiel“ am Dienstag beim Neuburger Silvesterlauf: Lauf-Ikone Anton Lautner.
Bild: Anton Lautner

Was den Neuburger Silvesterlauf für Anton Lautner vom heimischen TSV derart besonders macht. Zudem gibt der „Profi“ den Neulingen in Sachen Strecken- und Krafteinteilung einen ganz wichtigen Tipp

Wenn am 31. Dezember das letzte regionale sportliche (Groß-)Ereignis in diesem Jahr auf dem Terminkalender steht, darf ein Akteur bei dieser traditionsreichen Veranstaltung freilich nicht fehlen: Anton Lautner! Dass der „Lauf-Methusalem“ des TSV Neuburg auch beim heimischen 45. Silvesterlauf, dessen Start und Ziel auf der TSV-Anlage im Englischen Garten ist, im Teilnehmerfeld vertreten sein wird, ist dementsprechend so sicher wie das Amen in der Kirche. Wir haben uns im Vorfeld dieser Veranstaltung mit Anton Lautner unterhalten.

Herr Lautner, wissen Sie eigentlich, wie oft Sie schon am Neuburger Silvesterlauf teilgenommen haben?

Lautner: (überlegt) Oh, das ist eine gute Frage! Nachdem ich vor rund 30 Jahren mit dem Laufen begonnen habe, wird das jetzt mindestens schon meine 25. Teilnahme sein. Vielleicht sogar noch ein paar mehr.

Anton Lautner: „Ein absoluter Pflichttermin“

Gibt es einen bestimmten Lauf, der Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?

Lautner: Nun, die ersten Silvesterläufe, an denen ich teilgenommen habe, fanden ja noch in Gietlhausen statt. Gleich zu Beginn ist mir mal ein Läufer hinten in die Füße gelaufen, dass es mich überschlagen hat und ich im Graben gelandet bin. Da lag ich dann plötzlich neben dem Weg im Matsch und die Masse ist an mir vorbeigesprungen. Naja, dann bin ich halt aufgestanden und hinterhergelaufen. Daran kann ich mich noch gut erinnern (lacht).

Gab’s denn auch schon besondere Wetter-Kapriolen?

Lautner: Ja, als das TSV-Heim schon gestanden hat – das muss so 15 Jahre her sein –, sind wir mal bei minus zehn Grad gelaufen. Das war schon ziemlich knackig.

Der Neuburger Silvesterlauf ist ja bekanntlich in diesem Jahr eine von drei Veranstaltungen des Neuburger Rundschau-Laufcups. Was zeichnet speziell diesen Lauf in Ihren Augen aus?

Lautner: Der Silvesterlauf beschließt für mich traditionell das Jahr! Heuer ist er für mich schon auch noch mal etwas Besonderes, da ich ab dem Jahr 2020 in einer anderen Altersklasse starte. Bislang war es die Klasse M55, künftig M60. Aber ich sehe das gar nicht so schlimm. Im Gegenteil. Wenn man als Älterer wie ich in diesem Jahr in einer Altersklasse startet, gibt es Jüngere, die stärker sind. Ab sofort ist es bei mir umgekehrt. Dann habe ich die Möglichkeit, den einen oder anderen Platz aufzurutschen. Aber auf Ihre Frage zurückzukommen: Der Neuburger Silvesterlauf ist für mich ein absoluter Pflichttermin.

Wie würden Sie denn den Schwierigkeitsgrad der rund sechs Kilometer langen Strecke beschreiben – gerade auch für einen „Neuling“, der diesen Lauf bislang noch nicht absolviert hat?

Lautner: Die größte Herausforderung ist sicherlich gleich zu Beginn der Stadtberg. Wenn man diesen mit einer etwas defensiveren Ausrichtung hinter sich gebracht hat, ist das Ganze auch für „Nicht-Profis“ eigentlich problemlos zu absolvieren.

Sie haben ja am zweiten Weihnachtsfeiertag schon am TSV-Funktionärslauf teilgenommen, bei dem die Strecke nochmals inspiziert wurde. Wie ist diesbezüglich der letzte Stand?

Lautner: Die Strecke ist in einem sehr guten Zustand. Wir machen das ja schon lange, dass wir einige Tage zuvor die sechs Kilometer ablaufen und etwas genauer in Augenschein nehmen. Dieser Funktionärslauf wurde ja einst von den damaligen „Jedermännern“ aus der Taufe gehoben, ehe er dann zwischendurch einige Zeit eingeschlafen war. Wir haben ihn dann wieder eingeführt, weil es einfach ein guter Test ist.

Laut Wetterprognose sollen die Temperaturen am Dienstagnachmittag um drei Grad liegen und es trocken bleiben. Wie schätzt der „Lauf-Profi“ Anton Lautner diese Bedingungen ein?

Lautner: Das Wetter ist in meinen Augen zum Laufen ganz in Ordnung! Der Boden wird abgetrocknet und daher auch nicht glatt sein. Von der Luft her passt es ebenfalls. Wenn die Sonne jetzt noch rauskommen würde, hätten wir vielleicht einige Zuschauer mehr – was natürlich auch schön wäre.

DATEN UND FAKTEN

Zeitplan:

14.00 Uhr: Bambini (2012 und jünger): 0,6 Kilometer

14.15 Uhr: Schüler männlich/weiblich U10 (2010/2011): 0,6 Kilometer

14.30 Uhr: Schüler männlich/weiblich U12, U14, U16 (2004 bis 2009): 2,7 Kilometer

15 Uhr: Hauptlauf Jugendliche U18/U20 (2000 bis 2003) und Erwachsene: 6,0 Kilometer

Start/Ziel:

Sportanlage des TSV Neuburg im Englischen Garten (Flachslandenstraße 25)

Anmeldungen:

Die „Vorab-Anmeldung“ ist mittlerweile abgeschlossen. Nachmeldungen können direkt am Wettkampfort bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Lauf getätigt werden.

Titelverteidiger:

Frauen: Anabel Knoll (SC Delphin Ingolstadt) 21.52 Minuten

Männer: Pirmin Frey 18.57 Minuten


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