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Donaumoos-Wanderpokal

20.07.2018

Auf der Suche nach einem Favoriten

Jubelbild aus dem vergangenen Jahr: Die TSG Untermaxfeld setzte sich im Finale im Elfmeterschießen gegen die DJK Langenmosen durch und feierte den Turniersieg beim Donaumoos-Wanderpokal.
Bild: Roland Geier

Bei der 69. Auflage spielen außer der DJK Langenmosen alle Teams in der Kreisklasse oder darunter. Einige befinden sich im Umbruch, auch der Titelverteidiger.

Wenn am Sonntag bei der 69. Auflage des Donaumoos-Wanderpokals das Turnier der ersten Mannschaften angepfiffen wird, dürfte sich so mancher Zuschauer verwundert die Augen reiben und wehmütig an alte Zeiten zurückdenken. Duellierten sich früher Landes- und Bezirksligisten oder zumindest mehrere Kreisligisten, spielen die Vereine inzwischen größtenteils in der Kreisklasse.

Findet in Sinning demnach, um etwas provokant zu fragen, der am schwächsten besetzte Donaumoos-Wanderpokal aller Zeiten statt? „Es schaut danach aus. Wenn man die Ligazugehörigkeit der Vereine betrachtet, ist das Niveau gesunken“, sagt Wolfgang Rückel, Trainer von Titelverteidiger TSG Untermaxfeld. In der jüngsten Auflage vor einem Jahr traten immerhin noch vier Kreisligisten an. Doch nach den Abstiegen des SV Karlshuld, der TSG Untermaxfeld und des BSV Berg im Gau ist in dieser Spielklasse lediglich die DJK Langenmosen verblieben, die dadurch wohl zum Favoriten aufgestiegen ist. „Wir haben eine blöde Auslosung erwischt“, sagt daher Iwo Sommer, Trainer des Gastgebers SV Sinning, der direkt im Viertelfinale auf die DJK trifft. „Langenmosen ist für mich der Topfavorit, ein anderer fällt mir auch gar nicht ein.“ Für Sommer ist das Niveau im Verlauf der vergangenen Jahre gleich geblieben. „Der SV Karlshuld war ein gefühlter Bezirksligist und ist nun schwächer einzuschätzen. Bei den anderen Mannschaften hat sich meiner Meinung nach wenig geändert.“

Für Sommer hat der Donaumoos-Wanderpokal einen hohen Stellenwert, da „die Mannschaften in der Vorbereitung bereits relativ weit“ seien. Rückel ist da anderer Meinung: „Für mich persönlich hatte der Wanderpokal noch nie eine große Bedeutung. Insgesamt hat er in den vergangenen zehn bis 15 Jahren an Renommee verloren.“ Viele Mannschaften hätten aufgrund von Urlaubern mit personellen Engpässen zu kämpfen, da inklusive des Reserveturniers zwei Teams zu stellen seien. „Außerdem, so Rückel weiter, „ist die Spielzeit von zweimal 30 Minuten nicht ideal.“ Er würde den Modus ändern, eventuell unter der Woche spielen und die Partien über die vollen 90 Minuten austragen.

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Dennoch, das betont Rückel, werde die TSG Untermaxfeld das Turnier ernst nehmen. „Wir haben es im vergangenen Jahr gewonnen. Allein daran sieht man, dass wir Wert darauf legen.“ Und diesmal? „Wir haben nicht das Potenzial, zu gewinnen“, sagt Rückel deutlich. Sein Team befände sich nach dem Abstieg und den Abgängen von Andre Ruf, Markus Kleber, Max Wenger, Andre Fleury und Manuel Kies im Umbruch. „Zum Auftakt gegen Zell sind wir sicherlich Favorit. Was danach passiert, ist schwer vorherzusagen.“ Auch Rückel nennt als Turnierfavoriten die DJK Langenmosen, die zunächst auf den SV Sinning trifft. „Als A-Klassist ist es immer schwierig, eine Runde weiterzukommen“, sagt Iwo Sommer, der zusätzlich mit der Organisation beschäftigt ist. „Für einen kleinen Verein wie den SV Sinning ist das Turnier ein großer Aufwand. Die Vorbereitungen laufen seit einem Jahr.“

Bereits am Samstag startet das Turnier der Reservemannschaften. Titelverteidiger ist die DJK Langenmosen II, die als Kreisklassist auch heuer ein großer Anwärter auf den Titelgewinn ist. Das erste Spiel bestreiten um 12.45 Uhr Untermaxfeld und Berg im Gau.

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