Fußball-Testspiel

16.06.2019

Ausnahmezustand beim VfB

Torjäger in Aktion: Eichstätts Fabian Eberle (Zweiter von links) steuerte beim 3:1-Sieg gegen Pipinsried einen Doppelpack bei.
Bild: Roland Geier

Eichstätt trifft im DFB-Pokal auf Hertha BSC Berlin. In Rohrenfels besiegt das Panknin-Team den FC Pipinsried mit 3:1

Der VfB Eichstätt, bayerischer Amateur- und Vizemeister in der Regionalliga Bayern, krönte mit dem „Hammerlos“ Hertha BSC Berlin in der 1. Runde des DFB-Pokals eine außergewöhnliche Saison 2018/2019. Chefcoach Markus Mattes der sich momentan in Urlaub befindet und von seinem Co-Trainer Michael Panknin beim Testspiel in Rohrenfels gegen den FC Pipinsried (3:1) vertreten wurde, hat die Auslosung von seinem Urlaubsort mit Spannung verfolgt.

Diese sei laut Mattes extrem spannend gewesen, da die Kugel mit dem VfB fast bis zum Schluss im Topf war und nur noch wenige Bundesligisten übrig geblieben waren. „Es war unbeschreiblich, als Losfee Nia Künzler Hertha BSC aus der Trommel zog. Wir haben uns einen Erstligisten gewünscht und sind mit dem Los zufrieden. Nun hoffe ich, dass es mit dem Audi-Sportpark klappt und wir diesen anmieten können“, so Mattes.

Zu toppen sei die vergangene Spielzeit ohnehin nicht mehr. Dafür, erklärt der VfB-Trainer, würden die finanziellen Mittel und Gegebenheiten für die 3. Liga fehlen. „Es war das absolute Maximum, was Eichstätt erreichen konnte. Da wir extrem viele Abgänge aus mehreren Gründen haben, steht uns wieder einmal ein Neuaufbau ins Haus. Daher wäre der Klassenerhalt eine feine Sache“, sagt Mattes.

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Co-Trainer Panknin erlebte die Pokalauslosung bei der Saisonabschlussfeier im Eichstätter Vereinsheim – und dort herrschte fast schon Ausnahmezustand, als Hertha BSC gezogen wurde. „Die Stimmung war überragend, schließlich haben wir einen Traditionsverein zugelost bekommen“, grinste Panknin, der am Sonntag seine Feuertaufe als verantwortlicher Trainer im Testspiel gegen Pipinsried vor rund 250 Zuschauern mit einem 3:1-Sieg bestand. Torschützen für den VfB waren Fabian Eberle (22./31) und Julian Kügel (25.). Für Pipinsried war Amar Cekic (65.) erfolgreich.

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