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27.03.2009

Baskets wollen sich mit Sieg verabschieden

Neuburg Drei Siege aus den vergangenen drei Spielen haben dem Basketball-Oberligisten TSV Neuburg den Klassenerhalt gesichert. Der Abstieg droht nur noch unter äußerst ungünstigen Bedingungen. Die letzten Zweifel ausräumen würde ein Sieg im letzten Saisonspiel am heutigen Samstag (19.30 Uhr, Mehrzweckhalle) gegen den Tabellensechsten TV 1862 Passau.

Auf die leichte Schulter werde diese Partie deshalb niemand nehmen, sagt TSV-Trainer Harald Dirschl. "Wir wollen den vierten Sieg in Folge, außerdem haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen." Damals kassierten die Neuburger Baskets eine bittere Niederlage.

Pünktlich zum Saisonendspurt befindet sich die Mannschaft aber in absoluter Topform und will diese Scharte auswetzen. Dirschl: "Wir haben noch einmal deutlich angezogen, was im Kampf gegen den Abstieg aber auch nötig war. Mit Sicherheit werden wir nächste Saison wieder Oberliga-Basketball in Neuburg sehen." Zu verdanken ist dies der jüngsten Erfolgsserie. Nur falls die beiden schlechter platzierten Mannschaften aus Leitershofen und Ansbach gewinnen sollten - und Neuburg gleichzeitig verliert - würden die Baskets noch einmal vom derzeitigen achten Platz auf den zehnten zurückfallen. Da aber alles darauf hindeutet, dass nur die zwei Mannschaften absteigen, würde selbst dieser noch den Klassenerhalt bedeuten.

"Das ist uns aber eigentlich egal. Wir wollen uns mit einem Sieg von unseren tollen Zuschauern verabschieden", sagt Dirschl. Personell kann er dabei aus dem Vollen schöpfen, nur der bis zum Saisonende gesperrte Salek Kakutta muss zuschauen. Bereits nächste Woche sollen dann die Planungen für die neue Saison beginnen. Dirschl wird auch dann wieder an der Außenlinie stehen. "Wir haben uns Ziele gesteckt, die vielversprechend sind." Die schwierige zweite Saison nach dem Aufstieg sei überstanden, "in der dritten Saison kann man vielleicht auch mal ein bisschen nach oben schauen".

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Berufungstermin noch unklar

Vorher allerdings wollen die Neuburger die Geschehnisse rund um das Skandalspiel in Fürth noch einmal aufrollen. In diesem war es zweimal zu tumultartigen Auseinandersetzungen gekommen, woraufhin die Schiedsrichter das Spiel abbrachen (NR berichtete). In erster Instanz wurde die Partie für Neuburg als verloren gewertet und insgesamt drei Spieler (darunter zwei des TSV) für längere Zeit gesperrt. Nach Ansicht des Spielleiters Robert Daumann hatte der TSV die Tumulte ausgelöst. Zusätzlich musste Neuburg insgesamt 1200 Euro Strafe zahlen.

Damit wollte sich aber Neuburgs Abteilungsleiter Volker Brendemühl nicht abfinden. Er legte Berufung ein, womit die Angelegenheit jetzt in zweiter Instanz vor der Rechtskammer des bayerischen Basketballverbandes verhandelt wird. "Rein sportlich betrachtet ist es mit dem Klassenerhalt egal, ob wir die zwei Punkte noch bekommen oder nicht", sagte Brendemühl. Es gehe dem TSV aber darum, seinen Ruf zu retten. "Wir sind immer als die Bösen hingestellt worden, was aber nicht der Wahrheit entspricht." Vor allem auf der Suche nach neuen Sponsoren (Brendemühl: "Da tut uns natürlich dieses negative Ergebnis weh.") sei es wichtig, ein anderes Urteil zu erreichen. Nachdem die erste Instanz Gelegenheit hatte, eine Stellungnahme bei der Rechtskammer abzugeben, habe nun auch der TSV seine Sicht der Dinge abgeschickt. Unklar ist noch, wann die Verhandlung stattfinden wird.

Saisonfinale Gleich im Anschluss an die heutige Begegnung gibt kostenlos ein Spanferkel und ein großes Salatbuffet.

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