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ERC Ingolstadt

20.11.2020

DEL-Start: „Freude und Erleichterung, dass Gewissheit herrscht“

Das lange Warten hat ein Ende: David Elsner und der ERC Ingolstadt starten Mitte Dezember in die DEL-Saison 2020/2021. Dabei werden die 14 Klubs in der Hauptrunde in zwei Gruppen eingeteilt.
Bild: Johannes Traub

Plus Die DEL-Saison 2020/2021 wird nun endgültig am 17. Dezember starten. Was die Profis und der Sportdirektor der Panther zur Entscheidung und zum neuen Modus mit zwei Gruppen sagen

Seit Donnerstag ist es nun amtlich: Die Deutsche Eishockey-Liga wird am 17. Dezember mit allen 14 Klubs in die Saison 2020/2021 starten. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage wird jedoch in einem anderen Modus gespielt.

Dieser beinhaltet jeweils 28 „Regional-Spieltage“ (24 Partien pro Verein) in zwei Gruppen (Doppelrunde), sowie 14 Begegnungen (Hin- und Rückspiel) gegen die sieben Mannschaften der anderen Division. In der Gruppe Nord spielen die Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, Kölner Haie, Iserlohn Roosters, Krefeld Pinguine und Grizzlys Wolfsburg. In der Gruppe Süd stehen sich die Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, RedBull München, Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers sowie die Schwenninger Wild Wings gegenüber.

Nach der Gruppenphase geht es dann in den Play-offs im Modus „Best of three“ um den Titel geben. Die Play-off-Teilnehmer sind die vier bestplatzierten Klubs jeder Gruppe. Das Viertelfinale wird dabei gruppenintern gespielt, das Halbfinale dann „über Kreuz“.

Die Neuburger Rundschau hat sich im Lager des ERC Ingolstadt umgehört:

Larry Mitchell (Sportdirektor): „Der Modus macht in meinen Augen sehr viel Sinn. Nahezu alle Teams hatten im Vorfeld bezüglich den weiten Reisen und Hotel-Übernachtungen doch erhebliche Bedenken. Diesen hat man mit den beiden Gruppen Rechnung getragen. Rein sportlich betrachtet ist die Süd-Gruppe mit Mannheim und München sicherlich stärker. Auch dass man unter dem Strich nur 38 Hauptrunden-Partien absolviert, ist eine gute Entscheidung. Denn wenn man etwas über den Tellerrand hinaus in andere Ligen blickt und was dort los ist, wären 52 Begegnungen undenkbar gewesen. Es dürfte schon schwer genug sein, diese 38 Spiele durchzubringen.“

Louis-Marc Aubry (Neuzugang/Stürmer): „Larry (Mitchell, Anm. d. Red.) hat es uns am Donnerstagnachmittag während des Trainings auf dem Eis mitgeteilt. Nachdem wir vor einer Woche noch gar nicht so recht wussten, ob es wirklich eine Saison gibt, sind wir jetzt natürlich froh, dass wir tatsächlich spielen können. Was den Modus betrifft: Wir nehmen es, wie es kommt.“

Fabio Wagner (Verteidiger): „Nach den unzähligen Wochen und Monaten der Ungewissheit ist es ein richtig gutes Gefühl, zu wissen, dass es jetzt in vier Wochen endlich losgeht und sich die ganze Vorbereitung beziehungsweise das Warten gelohnt hat. Der Modus mit den beiden Gruppen ist freilich schon etwas ungewohnt. Ich bin richtig gespannt, wie das wird. Wenn man in unsere Süd-Gruppe schaut, haben wir mit München und Mannheim schon zwei richtig harte Brocken. Jetzt freue ich mich aber einfach auf den Saisonstart.“

David Elsner (Stürmer): Auch bei mir herrschen Freude und Erleichterung, dass wir nun endlich Gewissheit haben, vor. Den neuen Modus mit der Nord- und Süd-Gruppe gefällt mir eigentlich ganz gut. Dadurch müssen wir nicht so viel Zeit im Bus bei Auswärtsfahrten verbringen und können wesentlich besser regenerieren. Ich denke, dass die Liga und Klubs eine sehr gute Lösung gefunden haben.“

Hans Detsch (Stürmer): „Wir warten schon lange auf diesen Moment, dass wir endlich wieder starten können. Nachdem wir den ganzen Sommer nur im Kraftraum verbracht haben, ist die Freude natürlich groß, dass es jetzt am 17. Dezember wieder losgeht.“

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