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Jubiläum

13.02.2018

„Da kommen Emotionen auf“

Ein „Mann der ersten Stunde“: Der zweite Vorsitzende des Skiclubs Rennertshofen, Christian Fürst, mit seinen Töchtern Julia (links) und Sophia (rechts).
Bild: scr

Der Skiclub Rennertshofen wird 40 Jahre alt. Zweiter Vorsitzender Christian Fürst ist von Anfang an mit dabei und spricht über die Entwicklung sowie die Jubiläumsfahrt

Der Skiclub Rennertshofen gehört mit 1530 Mitgliedern zu den größten Vereinen des Landkreises. Heuer wird das 40. Jubiläum gefeiert. Die Neuburger Rundschau hat sich daher mit dem 2. Vorsitzenden Christian Fürst, der einst als kleines Kind die Anfänge erlebte, über die Entwicklung des Skiclubs und den Wintersport unterhalten.

Herr Fürst, die olympischen Winterspiele haben begonnen. Für Sie als begeisterter Wintersportler dürfte die Freude groß sein...

Natürlich. Man kann hohe Erwartungen an die deutschen Ski- und Snowboardfahrer haben, auch wenn Felix Neureuther leider verletzt fehlt.

Verfolgen Sie demnach in erster Linie die alpinen Wettbewerbe?

Ich schaue mir vor allem die Ski- und Snowboardwettbewerbe an. Nur die Zeit dafür könnte fehlen, da wir an den Wochenenden mit dem Skiclub Rennertshofen unsere Fahrten durchführen.

Der Skiclub Rennertshofen hat inzwischen die Marke von 1500 Mitgliedern überschritten...

Wir haben derzeit 1530 Mitglieder. Die meisten davon kommen aus dem Landkreis. Inzwischen sind wir sogar auch an die Ingolstädter Stadtgrenze herangekommen. Den weitesten Anfahrtsweg haben Mitglieder aus Franken.

Ist mit dieser Anzahl eine Grenze erreicht?

Noch könnten wir mehr Mitglieder tragen. Dennoch dürfte die Grenze bald erreicht sein und wir müssen einen Stopp setzen. Irgendwann könnte die Qualität unserer Angebote leiden. Wir brauchen Personal im Lehrwesen (derzeit sind 25 Ski- und fünf Snowboardlehrer im Einsatz) und Busbetreuer. Darüber hinaus ist ein riesiger Verwaltungsaufwand nötig.

Wie lange sind Sie selbst schon im Verein aktiv?

Seit meiner Kindheit. Im Oktober 1977 wurde der Verein gegründet. Ein Dreivierteljahr später bin ich erstmals bei einer Fahrt mitgefahren. Meine Eltern waren im Verein aktiv, dadurch bin auch ich dazugekommen.

Können Sie sich an die Anfänge erinnern?

Der Skiclub ist von 30 begeisterten Skifahren gegründet worden. Im ersten Jahr sind wir noch mit einem Bus in die Skigebiete gefahren. Einzig die Eröffnungsfahrt, die über mehrere Tage ging, wurde mit zwei Bussen absolviert. Ein Jahr später waren bereits 100 Leute im Verein. Die Anzahl hat sich stetig nach oben bewegt. Inzwischen benötigen wir fünf Busse für eine Tagesfahrt.

Wie erklären Sie sich diese Attraktivität?

Unser Lehrpersonal hat eine hoch qualifizierte Ausbildung. Außerdem steht bei uns der Sicherheitsgedanke im Vordergrund und unser Preisangebot ist sehr gut.

Wie hat sich aus Ihrer Sicht das Verhältnis zwischen Ski- und Snowboardfahren entwickelt?

Die Zahl der Snowboardfahrer ist in den vergangenen Jahren wieder spürbar zurückgegangen. Ich glaube, dass viele älter gewordene Wintersportler zum Skifahren zurückgekehrt sind.

Der Verein wird 40 Jahre alt. Wie wird das Jubiläum gefeiert?

Wir haben eine Überraschungsfahrt am 24. Februar organisiert. Wo es hingeht, verraten wir noch nicht. Das Organisationsteam fährt bereits am Freitagabend mit einem LKW ins Gebiet, um alles vorzubereiten. Es wird ein Gaudirennen durchgeführt, im Anschluss wird gefeiert. Das Skigebiet hat uns dabei gut unterstützt. Wir haben keine Mühen gescheut, ehemalige Vorstandsmitglieder, die den Verein gegründet und entwickelt haben, einzuladen. Bei der Organisation kommen schon Emotionen auf, wenn man sich die alten Bilder anschaut.

Wo soll die Entwicklung des Vereins noch hinführen?

Zunächst ist geplant, ab nächster Saison zusätzlich Skitouren anzubieten. Unser früherer Skischulleiter Willi Rogler und die Skilehrer arbeiten daran und wollen etwas aufbauen.

Die Fahrt findet am Samstag, 24. Februar, statt. Abfahrtszeiten sind entweder um 5.15 Uhr oder um 9 Uhr an der Schlösslwiese in Neuburg. Noch sind Anmeldungen möglich.

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