1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Lokalsport
  4. Das „Problem“ mit dem Karlshulder Volksfest

NR-Doppelpass

28.04.2018

Das „Problem“ mit dem Karlshulder Volksfest

Wichtige Aufgabe im Abstiegskampf der Kreisliga Ost: Trainer Wolfgang Rückel trifft mit der TSG Untermaxfeld am heutigen Samstag auf den SV Feldheim.
Bild: Xaver Habermeier

Wolfgang Rückel, Trainer bei der TSG Untermaxfeld, spricht über das vorentscheidende Spiel im Abstiegskampf gegen den SV Feldheim, feierwütige Spieler und Veränderungen in der kommenden Spielzeit

Abstiegsendspiel für Untermaxfeld. Mit einem Sieg gegen den direkten Kontrahenten SV Feldheim könnte die TSG am heutigen Samstag (15.30 Uhr) einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt in der Kreisliga Ost machen. Die NR hat sich vor dem Spiel mit Trainer Wolfgang Rückel unterhalten.

Herr Rückel, am vergangenen Spieltag konnte die TSG Untermaxfeld dank des 2:0-Erfolgs gegen den SV Münster die Abstiegsränge erstmals wieder verlassen. Wie groß ist die Erleichterung bei Ihnen und der Mannschaft?

Erleichterung ist natürlich da. Das Selbstvertrauen ist vor allem aufgrund unserer vergangenen vier Begegnungen gewachsenen. Wir haben uns konstant nach oben gearbeitet.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Wie kam der plötzliche Leistungsschub zustande?

Zum einen stehen mir aktuell die wichtigen Spieler zur Verfügung und zum anderen ist meine Mannschaft in einer sehr guten körperlichen Verfassung.

Eigentlich hätte man, auch wenn die TSG Untermaxfeld Aufsteiger ist, mit einem soliden Mittelfeldplatz oder zumindest einer sorgenfreien Saison rechnen können. Wieso befindet sich ihr Team dennoch im Abstiegskampf?

Um ehrlich zu sein, habe ich auch nicht erwartet, dass wir diese Saison gegen den Abstieg kämpfen. Wir haben gute Testspiele absolviert und auch den Donaumoos-Wanderpokal gewonnen. Während der Saison mussten wir aber dauerhaft wichtige Spieler ersetzen. Wir sind fast jedes Match mit einer anderen Innenverteidigung aufgelaufen, weil die Spieler entweder verletzt oder beruflich verhindert waren. Dadurch kam eigentlich nie Konstanz in unser Spiel.

Am heutigen Samstag kommt es zum direkten Abstiegsduell gegen den SV Feldheim. Wie schätzen Sie den Gegner, der drei Punkte weniger hat als die TSG, ein?

Im Hinspiel haben wir gegen Feldheim verloren und keinen guten Tag erwischt. Ich denke trotzdem, dass mein Team auf den meisten Positionen besser besetzt ist. Feldheim hat aber eine geschlossene und kampfstarke Mannschaft, die nicht einfach zu schlagen ist.

Welche Bedeutung hat diese Partie für Sie und die Mannschaft?

Die Begegnung steht bei uns schon seit Wochen ganz oben auf der Liste. Wir wollten uns herankämpfen und das Finalspiel gegen Feldheim. Wenn wir gewinnen ist das sicherlich ein großer Schritt in die richtige Richtung, sodass wir nächstes Jahr hoffentlich mit der Kreisliga planen können.

An diesem Wochenende steht neben dem Spiel gegen den SV Feldheim auch das Karlshulder Volksfest auf dem Programm. Die meisten Spieler wollen sich dieses Event sicherlich nicht entgehen lassen. Haben Sie die Befürchtung, dass dieses Wochenende einige ihrer Spieler getreu dem Motto „Lieber stark am Glas, als stark am Ball“ leben werden?

Das trifft es sogar ziemlich gut (lacht). Vor dem Hinspiel gegen Feldheim war die Mannschaft geschlossen auf dem Oktoberfest und hat es dann schließlich nicht geschafft, 90 Minuten voll dagegen zu halten. Wir haben das Training für den Donnerstag schon extra nach vorne verlegt und gehen am Samstag geschlossen aufs Volksfest. Ich hoffe, dass sich die Spieler am Freitag zurückhalten können. Wenn wir gewinnen, können sie danach meinetwegen bis zum nächsten Wochenende durchfeiern.

Vorher haben Sie davon gesprochen, in der nächsten Saison hoffentlich mkit der Kreisliga planen zu können. Hat sich diesbezüglich in der Kaderplanung schon was getan? Zwei Spieler (Andre Ruf und Matthias Beck) werden den Verein sicher verlassen, auch weitere Spieler scheinen vor dem Absprung zu stehen…

Wir sind bereits auf der Suche nach neuen Leuten. Es ist aber nicht einfach, Spieler zu finden, die ohne Gegenleistung bei uns auflaufen möchten. Neuzugänge haben wir deswegen noch nicht zu vermelden.

Und wie sieht es bei Ihnen aus? Bleiben Sie oder gehen Sie?

Ich habe für die neue Saison bereits zugesagt. Mir gefällt es hier gut und auch mit dem Verein läuft es super. Außerdem bin ich erst seit dieser Saison hier. Es spricht nichts dagegen, noch ein weiteres Jahr dranzuhängen.

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20P1040023.tif
Veranstaltung

Freude bei den Feuerschützen

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen