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17.02.2015

Dem Fasching zum Trotz

Der ERC Ingolstadt gastieren heute in Schwenningen

Nein, als großen Faschings-Liebhaber würde sich Björn Barta „nicht wirklich“ bezeichnen. „Ehrlich gesagt kann ich damit nicht so viel anfangen“, erklärt der Stürmer des ERC Ingolstadt. Aus diesem Blickwinkel heraus habe er auch „überhaupt keine Probleme“ damit, dass bereits am heutigen Faschingsdienstag der nächste Spieltag in der Deutschen Eishockey-Liga auf dem Programm steht. Genauer gesagt muss der gebürtige Solinger mit seinen Teamkollegen (der angeschlagene Ryan MacMurchy wird dabei weiter geschont) beim abgeschlagenen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings (19.30 Uhr) ran.

Nachdem die Schanzer am vergangenen Wochenende aus den beiden Heimspielen gegen die Adler Mannheim (Barta: „Die 2:3-Niederlage war schon sehr unglücklich. Mindestens ein Remis nach regulärer Spielzeit wäre verdient gewesen.“) und Kölner Haie (5:3) drei Zähler einfuhren, rangieren sie aktuell punktgleich mit dem Zweiten, RedBull München, auf Rang drei. „Wenn wir an die zuletzt gezeigten Leistungen anschließen, dann sollte es auf alle Fälle möglich sein, zumindest unsere derzeitige Position zu verteidigen“, meint Barta.

Platz zwei als Vor- oder Nachteil?

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Sollte es nach 52 Vorrunden-Partien am Ende tatsächlich „nur“ Rang drei werden, dann hätte der 34-Jährige damit allerdings „kein allzu großes Problem. Natürlich will man immer das Bestmögliche herausholen und daher jedes Match gewinnen. Wenn du jedoch als Dritter in die Playoffs startest, dann weißt du von Beginn an deinen Gegner. Als Zweiter musst du dagegen gegen ein Team ran, dass sich soeben in den Pre-Playoffs durchgesetzt und sich damit neue Motivation geholt hat sowie schon im Rhythmus steht. Von dem her hat das Ganze letztlich einige Vor- und Nachteile.“

Relativ gelassen sieht Barta indes auch die Tatsache, dass Sportdirektor Jiri Ehrenberger in der vergangenen Woche den Wunsch seines Cheftrainers Larry Huras erfüllte und mit Brendan Brooks einen weiteren Stürmer – den nunmehr Fünfzehnten im Kader sowie insgesamt zehnten Ausländer – verpflichtete. „Das ist eine Entscheidung der Vereinsführung, die wir als Spieler akzeptieren müssen“, so der Routinier, dem jedoch vor dem nun vorherrschenden großen Konkurrenzkampf und Gedrängel im Angriff nicht bange ist: „Ich kann nur in jedem Training und Match mein Bestes geben. Alles andere muss dann der Trainer entscheiden.“

Apropos Entscheidung: Eine solche, ob Björn Barta auch in der kommenden Saison – es wäre dann die vierte hintereinander – das Trikot des amtierenden deutschen Meisters tragen wird, ist noch nicht gefallen. „Es hat zwischen meinen Agenten und dem ERC bereits ein allgemeines Gespräch, jedoch ohne eine feste Tendenz, gegeben“, sagt der Flügelstürmer, der sich dennoch optimistisch hinsichtlich eines Verbleibs zeigt: „Ich würde auf alle Fälle gerne bleiben – und bin auch zuversichtlich, dass es klappt.“

„Premiere“ im Hause Barta?

Zumal es dann ja auch eine „Premiere“ im „Hause Barta“ geben würde: Nachdem Alexander zur neuen Spielzeit von seinem jetzigen Klub RedBull München zu den Ingolstädter Panthern wechseln wird (die NR berichtete bereits exklusiv), könnte es die Barta-Brüder erstmals gemeinsam auf Vereinsebene geben. „Wir haben schon einmal bei der Nationalmannschaft zusammengespielt. Wenn es jetzt auch noch einmal im Klub klappen würde, wäre das natürlich großartig“, sagt Björn.

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