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Luftgewehr

19.02.2015

Den Aufstieg im Visier

Eiserne Nerven und ein klarer Blick: Die Staudheimer (von links) Markus Dietmayr, Simone Haschner, Sandra Specht, Martina Lindel und Jürgen Herde machten am vorletzten Schießtag in Steinbach einen großen Schritt in Richtung Zweitliga-Aufstieg.
Bild: Franz Lindel

Bayernliga-Team von Winterlust Staudheim gewinnt seine beiden Wettkämpfe in Steinbach und kann nun am letzten Schießtag den Sprung in die 2. Bundesliga packen

Am vorletzten Schießtag der Bayernliga sollte sich für die Winterlust-Schützen aus Staudheim zeigen, ob weiterhin auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga spekuliert werden darf oder ob man es sich im Mittelfeld der Bayernliga bequem machen kann.

Der erste Kampf war gegen den direkten Konkurrenten aus München angesetzt. Die Oberbayern lagen mit vier Punkten Vorsprung in der Tabelle vor Staudheim. Somit war ein Sieg „Pflicht“, um weiterhin auf einen der beiden Aufstiegsplätze zu schielen. Die Staudheimer, diesmal verstärkt durch Simone Haschner, die den erkrankten Kapitän Stefan Lindel ersetzte, begannen recht forsch. An Platz eins düpierte Sandra Specht den Silbermedaillen-Gewinner der Paralympics 2008, Norbert Gau, und setzte den furiosen Auftakt zum 1:0.

Martina Lindel (Platz zwei) steckte die im Vorfeld etwas herablassenden Kommentare ihres Gegners locker weg und zeigte ihm sportlich, was mit Konzentration möglich ist. Sie holte den zweiten Punkt für Staudheim mit 387:384 Ringen. Haschner konnte mit 385 Ringen ein sehr gutes Resultat vorweisen. Gegen das Ausnahmeergebnis ihrer Gegnerin von 392 Ringen hatte sie aber keine Chance. Somit stand es nur noch 2:1.

An Platz fünf erwischte Jürgen Herde einen schwarzen Vormittag. Er kämpfte mehr mit sich selbst als gegen seinen Gegner und beendete den Kampf mit 370 Ringen. Gegen die 379 Ringe seines Kontrahenten war dies freilich zu wenig, womit die Münchner zum 2:2 ausgleichen konnten. Das „Zünglein an der Waage“ war nun Markus Dietmayr. Er haderte in dieser Saison mit extremen Ergebnis-Schwankungen. Diesmal hatte Dietmayr jedoch gute Nerven, triumphierte in seinem Duell knapp mit 386:385 und stellte damit den 3:2-Sieg seines Teams her, das damit nur noch zwei Zähler Rückstand auf die Münchner im Klassement aufweist.

Nachmittags trafen die Staudheimer dann auf den Gastgeber „Maria Steinbach“. Diesmal traf es Specht an Position eins hart, da sie gegen die Topschützin der gesamten Bayernliga ran musste. Mit optimalen 393 Ringen zog sie sich sehr achtbar aus der Affäre. Gegen die 396 Ringe ihrer Gegnerin war sie allerdings ohne Erfolg. Im Gegensatz dazu schloss Lindel nahtlos an ihre Leistung vom Vormittag an und holte ihren Punkt mit 385:380. Dietmayr sackte dagegen etwas ab und verlor mit 380:382 gegen die Steinbacherin. Herde schüttelte dann seinen „schwarzen Vormittag“ ab und glich für Staudheim zum 2:2 aus. Er holte seinen Zähler mit guten 384 und zugleich 17 Ringen Vorsprung auf seinen Gegner.

Haschner zeigt eiserne Nerven

Haschner sollte nun die ausschlaggebende Schützin sein. Mit eisernen Nerven holte sie den entscheidenden Ring Vorsprung heraus. Sie gewann mit 386:385 und sicherte somit Staudheim die Chance auf die 2. Bundesliga.

Mit etwas Schützenhilfe des Tabellenführers aus Kempten können die Staudheimer nun am letzten Wettkampftag (22. Februar) in Dießen den Weg zum Aufstieg einschlagen. Dabei bekommen es die Winterlust-Schützen mit Großaitingen und Gastgeber Dießen zu tun.

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