Kreisliga OstOst

09.04.2016

Der Blick geht nach vorn

Der Neue ist ein alter Bekannter: Christian Bolzer will die TSG Untermaxfeld zum Klassenerhalt führen.
Bild: Xaver Habermeier

Wie Interimstrainer Christian Bolzer bei der TSG an alte Erfolge anknüpfen und Untermaxfeld den Verbleib in der Liga sichern will. Erste Partie nach der „einvernehmlichen Trennung“ von Sepp Lösch findet in Hollenbach statt

Sepp Lösch ist nicht mehr Trainer der TSG Untermaxfeld (wir berichteten). Der Verein und Lösch legen Wert darauf, dass es sich – anders als gestern irrtümlich berichtet – um eine „einvernehmliche Trennung“ gehandelt hat. „Sepp ist auf uns zugekommen“, sagte Abteilungsleiter Martin Müller und habe „sein Amt zur Verfügung gestellt“.

Nachfolger Löschs ist mit Christian Bolzer ein alter Bekannter. „Er kennt die Mannschaft und wird keine lange Anlaufzeit brauchen“, so Müller. Bolzer hatte die TSG Untermaxfeld vor zwei Jahren in die Bezirksliga geführt. Nun übernimmt er bis Saisonende als Interimstrainer, ehe zur kommenden Saison Thomas Böld die Verantwortung trägt. „Am Sonntagabend gab es erste Gespräche zwischen mir und den Verantwortlichen der TSG. Am Montag war dann klar, dass ich übernehme“, erzählt Bolzer, der nun die Aufgabe hat, den Tabellensechsten in den verbleibenden sieben Spielen zurück in die Erfolgsspur zu führen. Warum man bei der TSG bereits mit einem Platz im Mittelfeld nervös wurde, zeigt der Blick auf die Tabelle. Mit 25 Punkten hat Untermaxfeld nur drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Zu wenig für den ehemaligen Bezirksligisten, der sich in dieser Saison einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel gesetzt hat. Nun soll Bolzer das Ruder herumreißen. Keine leichte Aufgabe, wie er bestätigt: „Nach der Entscheidung haben einige Leute gefragt, warum ich mir das nach dem Aufstieg antue. Doch ich hatte stets noch eine Verbindung zum Verein und zu den Spielern und möchte, dass das Team in der kommenden Saison weiterhin in der Kreisliga spielt.“

Doch auch Bolzer wird innerhalb von zwei Trainingseinheiten und mit der weiterhin langen Liste an angeschlagenen und verletzten Spielern keine Wunder vollbringen können. Schwierig wird es bereits am Sonntag, wenn die TSG zu Gast bei Spitzenreiter Hollenbach ist. Der Gastgeber steht nicht umsonst an der Spitze der Kreisliga Ost. Seit fünf Partien ist der TSV ungeschlagen und hat in diesen Partien alleine 20 Treffer erzielt.

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Bolzer sieht die Partie auch als Prüfstein für jeden einzelnen Spieler. „Nach Hollenbach werde ich wissen, welche Spieler ich in die kommenden Partien mitnehme und wer sich als wichtiger Spieler präsentiert.“ Nach den verbleibenden sieben Spielen wird es für Bolzer in Untermaxfeld nicht weitergehen. „Ich springe definitiv nur für diese sieben Spiele ein und hoffe, dass ich dann eine gute Mannschaft an meinen Nachfolger übergeben kann.“

VfR Neuburg spielt beim BSV Berg im Gau

In der Partie Berg im Gau gegen den VfR Neuburg treffen morgen um 15 Uhr zwei krisengeschüttelte Teams aufeinander. Die Neuburger sind durch die Niederlage gegen Ecknach auf Platz drei gerutscht und haben somit nicht nur den Kontakt zu Spitzenreiter Hollenbach, sondern auch den Relegationsplatz, verloren. Noch ist freilich nichts vorbei und der Abstand zu Platz eins mit fünf Punkten noch gering. Auch in Berg im Gau liegt einiges im Argen. Tabellenplatz zwölf bedeutet im Moment einen Abstiegsplatz. Mit einem Sieg hätte der BSV auf einen Schlag genauso viele Punkte wie der derzeitige Fünfte Griesbeckerzell.

Die DJK Langenmosen ist morgen um 15 Uhr Gastgeber für Schlusslicht Echsheim-Reicherstein und dabei klarer Favorit. Für die Gäste aus Echsheim sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Das Schlusslicht liegt mit 16 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz und hat sechs Zähler Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze. (mit sb)

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