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Neuburger Rundschau Laufcup

23.04.2019

Der Lokalmatador schlägt erneut zu

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Voll bei der Sache: Auch die „kleinen“ Teilnehmer kamen beim 39. Frühjahrswaldlauf, der vom TSV Neuburg wieder hervorragend ausgerichtet und durchgeführt wurde, richtig auf ihre Kosten.

Bastian Glockshuber vom TSV Neuburg lässt der Konkurrenz bei sommerlichen Bedingungen keine Chance. Bei den Frauen hat Magdalena Reichhold aus Wolnzach die Nase vorn

Lokalmatador Bastian Glockshuber hat am Karsamstag beim 36. Neuburger Frühjahrswaldlauf nach seinem Sieg im Vorjahr erneut zugeschlagen. Der 28-Jährige überquerte die Ziellinie nach 25:28 Minuten mit über einer halben Minute Vorsprung auf den zweitplatzierten Johannes Stahr (LifePark Ingolstadt, 26:05 Minuten). Schnellste Frau war Magdalena Reichhold vom TSV Wolnzach (29:54 Minuten). Der Wettkampf bildete den Auftakt zum Neuburger Rundschau Laufcup 2019 und wird ebenso zur Sport-IN Laufserie gewertet.

„Ich bin derzeit gut in Form, trainiere viel für Triathlon und bin hergekommen, um zu gewinnen“, sagt Glockshuber vor dem Startschuss. Der Zeitsoldat, der derzeit im hohen Norden der Republik einen Feldwebel-Lehrgang absolviert, hatte wohl die längste Anreise. Zuhause kennt er nahezu jeden Zentimeter der 7800 Meter langen Laufstrecke mit Start und Ziel im Englischen Garten. Dass binnen weniger Tage aufgrund des Wetterumschwungs mit angenehmen 25 Grad statt des Frühjahrs- fast schon ein Sommerlauf wurde, wertet Glockshuber als „Nebensache, denn das Wetter muss man nehmen, wie es kommt“.

Sein Blick richtete sich mehr auf die Konkurrenz. Spitzenathleten des MTV Ingolstadt fehlten jedoch, denn diese absolvieren derzeit ein Trainingslager in Italien. Mit dem Schanzer Johannes Stahr hatte Glockshuber in der ersten Runde einen gleichwertigen Gegner, der ihm nur wenige Meter dahinter folgte. Ab der zweiten Runde vergrößerte sich jedoch der Abstand und beim Zieleinlauf freute sich der Sieger über seinen deutlichen Vorsprung. „Den Sieg sehe ich als gutes Vorzeichen für die anstehenden Wettkämpfe – Triathlons in der ganzen Republik“, so der gebürtige Neuburger. In seiner Heimat lobte er die Durchführung des traditionellen Laufes. Den hatte die Leichtathletik-Abteilung des TSV Neuburg in bewährter Weise durchgeführt.

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Spartenchef Hermann Schottnar baute dabei auf die Erfahrung von 15 Ehrenamtlichen, die am Samstagnachmittag im Einsatz waren. Dank des professionellen Zeitmessungsteams „Zeitgemäss“ waren es letztlich deutlich weniger „fleißige Hände“ als im Vorjahr. „Das hat den Vorteil, dass unsere Mitglieder selbst die Laufschuhe schnüren konnten“, so Schottnar. Als Grund verwies der TSV-Abteilungsleiter auf die einheitliche Chip-Zeitmessung via Transponder, die einen schnellen Ergebnisdienst garantiert.

Kurz nach Mittag gab Schottnar im 30-Minuten-Takt die Strecke für Kinder (800 Meter), Jugendliche (1560 Meter) und auch den Hauptlauf über 7800 Meter per Startschuss frei. Vom Stadion ging es hinaus in den Auwald auf den Damm und am südlichen Donauufer entlang. Drei Runden waren zu absolvieren. Auch wenn alles flach ist, liegt der Reiz zweifelsohne an der Streckenführung. Die Flora steht derzeit auf „Frühlingserwachen“. Dies kam den Läuferinnen und Läufern gerade recht. Ausnahme waren die Spitzenathleten. Diese hatten nur wenig Zeit für derartige Begleiterscheinungen. Auch die Zuschauer kamen an der Strecke im Auwald auf ihre Kosten, konnten sie die Teilnehmer von allen Richtungen her anfeuern und beobachten.

Neben den Neuburgern reisten die Gäste aus ganz Bayern an die Donau. 438 Läuferinnen und Läufer, darunter 139 Kinder und Jugendliche, waren bei den sechs Starts dabei. Beim Hauptlauf drängten sich knapp 300 Athleten an die Startlinie mitten im Oval des TSV-Stadions. „Es muss nicht immer ein Teilnehmerrekord sein“, sagte Schottnar zum Vergleich im Vorjahr, als sich über 500 Teilnehmer auf die Strecken begaben. „Hauptsache, die Sportler haben ihren Spaß und kommen zu unserer Laufserie wieder“, so der Chef-Organisator.

gibt es bei uns im Internet unter www.neuburger-rundschau.de/bilder.

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