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Landesliga Südwest

01.11.2019

„Der Sieg war längst überfällig“

Nach sieben sieglosen Spielen feierte der VfR Neuburg jüngst wieder einen Erfolg: Nun sind Ralf Schröder und die Lilaweißen in Mering zu Gast.
Bild: Daniel Worsch

Nach sieben sieglosen Spielen hat der VfR Neuburg wieder gewonnen. In Mering wollen die Lilaweißen den nächsten Schritt machen, um das Ziel bis zur Winterpause zu erreichen.

Am vergangenen Spieltag glaubte Christian Krzyzanowski wohl endgültig, dass sich gerade sämtliche Fußballgötter gegen seine Mannschaft verschworen hatten. Eine Serie von sieben sieglosen Spielen schien ein Ende zu nehmen, als Ralf Schröder in der 85. Minute im eigenen Strafraum der Ball an die Hand sprang und der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte.

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3:2 führten die Lilaweißen zu diesem Zeitpunkt beim SC Olching, der lang ersehnte und auch verdiente Sieg schien ihnen doch noch aus den Händen zu gleiten. Doch Torhüter Dominik Jozinovic wehrte den Strafstoß ab und sicherte seinem Team drei eminent wichtige Punkte. Von einem glücklichen Erfolg will Krzyzanowski dennoch nichts wissen. „Wir hatten einen Pfosten- und einen Lattenschuss, laufen viermal allein auf das Tor zu.“ Einziges Manko: Seine Mannschaft machte den Sack nicht zu und gab eine 3:1-Führung beinahe noch aus den Händen. Einziger Kritikpunkt am Auftritt seines Teams sei, so Krzyzanowski, „dass wir die letzten zehn Minuten nicht gut zu Ende gespielt haben“. Endlich, so der VfR-Trainer erleichtert, habe sich die Mannschaft letztendlich „wieder für eine gute Leistung belohnt. Der Sieg war längst überfällig“.

VfR Neuburg: Habermeyer mit gelungenem Comeback

Ein gewonnenes Spiel ist freilich noch nicht die Wende zum Guten. Festhalten lässt sich jedoch, dass die Lage beim VfR Neuburg wieder rosiger ist als in den Wochen zuvor. Einige Langzeitverletzte sind wieder mit von der Partie und schrauben die Qualität nach oben. „Ohne die Leistungen der anderen abwerten zu wollen“, weiß Krzyzanowski, „sind Michael Denz und Sebastian Habermeyer nicht zu ersetzen.“ Denz gab vor zwei Wochen gegen Gundelfingen sein Saisondebüt, der Kapitän kehrte nach mehreren Wochen Pause in Olching zurück, überzeugte direkt mit einem Tor und zwei Vorlagen.

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Auf die beiden Leistungsträger wird es auch am morgigen Sonntag (14 Uhr) ankommen, wenn der VfR Neuburg beim SV Mering antritt. Schon nach dem Hinspiel, das 3:1 gewonnen wurde, habe er gedacht, so Krzyzanowski, „dass Mering unter den ersten Fünf landen“ werde. Es warte eine „eingespielte und spielstarke“ Truppe auf sein Team. 40 Punkte als Ziel bis zur Winterpause hatte der Trainer vor drei Wochen ausgegeben. Vier Spiele sind noch zu absolvieren, 32 haben die Lilaweißen bis dato gesammelt. Abrücken von seiner Vorgabe will Krzyzanowski nicht. „Das bleibt unser Ziel. Auch wenn noch schwierige Spiele auf uns warten, sehe ich gute Chancen, es zu erreichen.“

Der Anfang kann mit einem erfolgreichen Abschneiden beim derzeitigen Tabellenfünften in Mering gemacht werden. Personell gibt es beim VfR noch das ein oder andere Fragezeichen. Ob die angeschlagenen Matthias Riedelsheimer, Fabian Heckel und Fabian Scharbatke auflaufen können, entscheidet sich kurzfristig.

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