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23.07.2010

Der erste Kontakt mit der neuen Heimat

Am Mittwoch durften die Spieler des FC Ingolstadt im Rahmen des Trainings erstmals den Rasen des neuen Stadions betreten. Morgen wird der Audi Sportpark feierlich eröffnet. Foto: Roland Geier
Bild: Roland Geier

Ingolstadt Der Zweitligist FC Ingolstadt hat endlich seine eigene Heimat. Am morgigen Samstag steht die Eröffnung des Audi Sportpark bevor und die Schanzer werden sich den Fans in einem Blitzturnier gegen den FC Augsburg und den VfL Wolfsburg präsentieren. Die ersten Eindrücke von der neuen Arena sammelte der Kader des FC Ingolstadt am Mittwochnachmittag, als die Spieler erstmals auf dem satten Grün des Stadions trainieren durften. Einstimmiges Urteil: "Der Rasen ist wie ein Teppich und das Stadion eine Wucht."

Seit drei Wochen ist der Zweitligaaufsteiger nun in der Vorbereitung. "Die Jungs haben im Urlaub gut gearbeitet und das Programm unseres Fitnesstrainers Stefan Schaidnagel abgearbeitet. Die Grundlagen sind da, dazu haben wir die Basis im letzten Jahr schon geschaffen", sagt Cheftrainer Michael Wiesinger. In den bisherigen drei Testspielen habe er auf das Trainingspensums keine Rücksicht genommen. Es sei auch eine Art Willensschulung gewesen, wie sich die Spieler auch bei Müdigkeit verkaufen, sagt der Ingolstädter Cheftrainer. Seine Mannschaft müsse körperlich robust und läuferisch stark sein - das sei ausschlaggebend in der zweiten Bundesliga.

Für den 37-jährigen Wiesinger zählen Ergebnisse in den Testspielen wenig. Wichtiger sei, Spieler auf den verschiedenen Positionen zu testen. Das morgige Turnier aber kommt Wiesinger recht gelegen, obwohl es mitten in die Vorbereitung fällt. Er betrachtet das Blitztuner als ersten ernst zu nehmenden Test. " Augsburg spielt in der gleichen Liga wie wir. Mit dem VfL Wolfsburg haben wir darüber hinaus sogar einen Gegner aus der ersten Liga. Das ist eine große Herausforderung für uns. Da geht es schon ans Eingemachte und für die Spieler um die Stammplätze", betont Wiesinger.

Den Punktspielauftakt gegen den FC Augsburg am 21. August habe er aber noch nicht im Hinterkopf, wenn seine Mannschaft am morgigen Samstag auf die Schwaben trifft. Wichtig sei für ihn, wie sich die Mannschaft präsentiert. "Es ist nur ein Testspiel. Wie mein Kollege Jos Luhukay das sieht, weiß ich nicht", meint Wiesinger.

Der erste Kontakt mit der neuen Heimat

Im Moment habe man sich beim FC Ingolstadt voll und ganz auf die Stadioneröffnung konzentriert, das sei ein ganz besonderer Tag mit sportlichem Reiz. Das Stadion gilt als Schmuckstück. Wiesinger schwärmt, dass mit diesem eine neue Ära beginne. "Ich habe der Mannschaft gesagt: Wenn wir in die neue Arena gehen, muss einfach das Gefühl entstehen, dass es schwer wird, uns dort zu schlagen. Es müssen Emotionen, Herz und Leidenschaft da sein. Das Stadion passt zu unserem jungen Verein, der ständig wächst. Er hat mit ihm eine Identität bekommen. Das ist unsere Heimat, die auch zu uns passt."

Das Gesicht der Mannschaft spiegele den Verein optimal wider. "Sie ist jung, hat bereits ein Gesicht und eine gewisse Mentalität mit viel Potenzial und steht vor einer großen Herausforderung. Das Stadion soll uns eine Hilfe sein, aber die Hauptaufgabe haben wir zu erledigen in Form des Klassenerhalts." Wiesinger mit seiner Mannschaft im neuen Stadion erfolgreich starten und gleich zeigen, dass der Audi Sportpark eine Festung werden soll.

Trotz der positiven Eindrücke schmerzt es den Schanzer Trainer, dass er morgen nicht seinen kompletten Kader zur Verfügung haben wird. Manuel Hartmann war als Fixpunkt auf der Sechserposition vor der Abwehr vorgesehen. Doch Hartmann musste am Sprunggelenk operiert werden und fällt noch lange aus.

Zudem hat sich Stürmer Steffen Wohlfarth eine Rippe gebrochen und Aufstiegsheld Fabian Gerber laboriert an einer Fersenverletzung. Wiesinger: "Das ist natürlich ein sehr ungünstiger Start. Manuel Hartmann wird sich aber, sobald er wieder darf, an die Mannschaft heranarbeiten. Steffen Wohlfarth hat sich zwar einen Brustpanzer anpassen lassen, ist aber in den Zweikämpfen noch ängstlich. Schade ist auch, dass Fabian Gerber pausieren muss. Zuletzt hat er sich nämlich gut präsentiert."

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