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Kreisliga Ost

10.05.2019

Der versteckte Aufstiegskandidat

Geht noch was? Matthias Heckel (rechts) und der TSV Burgheim empfangen Tabellenführer TSV Friedberg.
Bild: Xaver Habermeier

Die Relegation wird für den TSV Burgheim immer wahrscheinlicher. Wie Harry Grimm vor der Partie gegen Tabellenführer TSV Friedberg die Chancen einschätzt und warum er einen Vergleich zur Champions League zieht

Als man Burgheims Trainer Harry Grimm vor einigen Wochen auf einen möglichen Aufstieg ansprach, konnte man ihm nicht mehr als ein ungläubiges Lächeln entnehmen. „Wir wollen erst einmal so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern“, meinte auch Stürmer Lukas Biber noch vor drei Wochen. Die Blickrichtung ging zwar immer nach oben („Unser Ziel war und ist immer noch, unter die Top Fünf zu kommen“, sagte Grimm einst). Dass man zum damaligen Zeitpunkt als Tabellensechster und acht Punkten Rückstand auf den Zweiten noch Chancen auf den Aufstieg hat, war für den TSV-Coach dennoch unwahrscheinlich.

Heute sieht Grimm die Tabellensituation anders: „Natürlich ist es berechtigt, uns jetzt Aufstiegschancen zuzuschreiben. Aber vor ein paar Wochen ging es darum, von den Abstiegsplätzen wegzukommen.“ Und genau das ist den Burgheimern auch eindrucksvoll gelungen. Nach einer Serie von vier Siegen in Folge trennen den Tabellenzweiten SC Griesbeckerzell und TSV Burgheim mittlerweile nur noch zwei Zähler.

Am vergangenen Wochenende hat sich der TSV beim 4:0-Derbysieg in Feldheim bereits für den Saison-Endspurt warmgeschossen: „Wir haben eine klasse erste Halbzeit gespielt. Nach der Pause war mit der 2:0-Führung im Rücken alles klar und die Luft beim Gegner raus. So kam es zu diesem deutlichen und verdienten Erfolg.“

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Am Sonntag (15 Uhr), wenn der bereits feststehende Kreisliga-Meister TSV Friedberg zu Gast ist, erwartet Grimm ein komplett anderes Match: „Die Gegner sind nicht zu vergleichen, also müssen auch wir unsere Spielweise umstellen. Wir müssen tiefer stehen, denn wenn wir so hoch anlaufen und pressen wie gegen Feldheim, würden wir in einige Konter laufen.“

Dass die beiden verbleibenden Partien gegen Friedberg (1.) und in Rinnenthal (3.) keineswegs einfach werden, weiß auch Grimm. Allerdings geben die Profis im Weltfußball derzeit ein gutes Beispiel ab, was im Fußball alles möglich ist: „Man hat unter der Woche in der Champions League gesehen, welch große Rolle Einstellung und Mentalität im Fußball spielen.“ Die Frage, ob seine Jungs ebenso „heiß“ seien wie die Teams aus Liverpool oder Tottenham, ist für Grimm schnell geklärt: „Absolut.“

Neben dem Heimspiel des TSV Burgheim gegen TSV Friedberg stehen sich ebenfalls am Sonntag (15 Uhr) die DJK Lechhausen und der TSV Rehling und der BC Aichach und der SV Münster gegenüber. Der DJK Langenmosen trifft auf den FC Gerolsbach, während der TSV Firnhaberau beim SSV Alsmoos-Petersdorf zu Gast ist. Der SC Griesbeckerzell wird zu Hause vom BC Rinnenthal gefordert. Der TSV Pöttmes spielt gegen den SV Feldheim.

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