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16.05.2015

„Die Belohnung für eine tolle Saison“

Ist fest davon überzeugt, dass seine Schützlinge im heutigen Heimspiel gegen den Tabellenführer TSV Nördlingen eine tolle Leistung abliefern werden: JFG-Trainer Christian Krzyzanowski.
Bild: Dirk Sing

Die U19-Junioren der JFG Neuburg treffen am heutigen Samstag im „Aufstiegsfinale“ auf Spitzenreiter Nördlingen

Ein überaus glückliches Händchen bewies Spielleiter Roland Krammer bei der Erstellung des Spielplans der U19-Landesliga Süd. So treffen am vorletzten Spieltag die beiden einzig verbliebenen Anwärter auf den Aufstieg in die Bayernliga im direkten Duell aufeinander. Oder auch anders ausgedrückt: Heute ab 15.30 Uhr erwartet der Tabellenzweite JFG Neuburg (46 Punkte) im Brandlstadion den Spitzenreiter TSV Nördlingen (47). Die Konstellation ist klar: Während den Gästen bereits ein Unentschieden reicht, um den „Platz an der Sonne“ zu verteidigen, müssen die Hausherren gewinnen. Wir sprachen im Vorfeld dieses „Gipfeltreffens“ mit JFG-Trainer Christian Krzyzanowski.

Herr Krzyzanowski, Sie kennen Ihre Truppe mittlerweile in- und auswendig. Haben Sie während den Trainingseinheiten in dieser Woche bei Ihren Jungs gemerkt, dass die Anspannung im Vergleich zu einer „normalen“ Partie größer ist?

Krzyzanowski: Ja, auf alle Fälle. Wir hoffen natürlich auch, dass einige Zuschauer kommen und uns unterstützen werden. Dementsprechend ist der eine oder andere Spieler schon etwas mehr aufgeregt als sonst. Ich habe versucht, meinen Jungs zu erklären, dass das letztlich die Belohnung für ihre tolle Leistung in dieser Saison ist und sie daher nicht nervös sein müssen. Im Grunde sollen sie sich auf das konzentrieren, was sie können. Dann wird es auch klappen.

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Zwei Spieltage vor dem Saisonende steht die JFG Neuburg auf Platz zwei der Landesliga Süd. Was zeichnet Ihre Mannschaft aus?

Krzyzanowski: Im Grunde sind es zwei Dinge: Zum einen verfügen wir über starke Individualisten wie unsere beiden Torjäger Fabian Scharbatke (25 Treffer) und Ray Bishop (14). Zum anderen ist es aber auch unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Unser großer Vorteil ist zweifelsohne, dass wir während einer Partie bedenkenlos wechseln können. Derjenige Akteur, der jeweils neu ins Team kommt, ist mehr als nur ein Ergänzungsspieler. Wir sind zwar sehr schlecht mit einer Niederlage in Landshut in die neue Saison gestartet. Aber danach hat die Mannschaft den Schalter entsprechend umgelegt und ist richtig zusammengewachsen.

Trotz des tollen sportlichen Erfolges war das Zuschauer-Interesse bei den Heimspielen im Brandlstadion zumeist leider begrenzt. Worauf führen Sie das zurück?

Krzyzanowski: Schwer zu sagen. ich denke schon auch, dass die Jungs es verdient hätten, vor einer großen Kulisse zu spielen – zumal sie im bisherigen Saisonverlauf wirklich Großartiges geleistet haben. Wir haben die meisten Treffer in dieser Liga erzielt (67) und stellen die erfolgreichste Rückrunden- und stärkste Heim-Mannschaft vor dem aktuellen Spitzenreiter aus Nördlingen. Ich denke, das alles kann sich durchaus sehen lassen (lacht).

Was würde der Aufstieg in die Bayernliga sowohl für den Verein als auch die Region bedeuten?

Krzyzanowski: Erst kürzlich hat mir jemand gesagt, dass das wohl der größte Erfolg einer Neuburger Jugendmannschaft seit 30 Jahren wäre. Damals muss wohl auch die A-Jugend des VfR Neuburg in der Bayernliga aktiv gewesen sein. Was es für den Verein bedeuten würde? Nun, es wäre wohl eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren.

Lassen Sie uns über den heutigen „Final-Gegner“ TSV Nördlingen sprechen: Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Rieser?

Krzyzanowski: Ich habe die Nördlinger in der vergangenen Woche beim 3:1-Sieg gegen Regen nochmals beobachtet, damit wir bestens informiert sind. Ich weiß, wo deren Schwächen liegen – und wir möchten natürlich versuchen, diese auch auszunutzen. Ansonsten sind wir körperlich bestens drauf und wollen unseren Gegner von Beginn an unter Druck setzen. Über die Stärken des TSV möchte ich eigentlich gar nicht großartig sprechen. Wenn unser Fokus auf der eigenen Leistung beziehungsweise den eigenen Stärken liegt, halte ich das für wesentlich sinnvoller.

Welche Rolle wird das „Nervenkostüm“ der Akteure in dieser Begegnung spielen?

Krzyzanowski: Das werden meine Jungs definitiv im Griff haben, weil ich ihnen die Nervosität vor dem Anpfiff nehmen werde. Natürlich wird eine gewisse Aufregung vorhanden sein, da es schließlich um den größten sportlichen Erfolg der JFG nach der Meisterschaft vor zwei Jahren beziehungsweise der Vizemeisterschaft in der vergangenen Saison geht. Aber das müssen die Jungs einfach abhaken und sich einzig und allein auf ihre Aufgabe auf dem Platz konzentrieren.

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