Schießen

16.01.2019

Die Bundesliga im Visier

Fokus auf die Relegation: Andrea Nieberle und Eichenlaub Unterstall können in die Bundesliga aufsteigen.
Bild: Xaver Habermeier

Eichenlaub Unterstall gewinnt zum Abschluss beide Wettkämpfe und wird Zweiter in der 2. Liga Süd. Damit hat sich die Mannschaft für die Aufstiegsrunde qualifiziert

Die Schützen von Eichenlaub Unterstall haben mit zwei Siegen zum Abschluss den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd verteidigt und nimmt nun an der Relegation zum Aufstieg in die 1. Bundesliga teil.

Im ersten Wettkampf des Tages traf Unterstall auf Gastgeber Burglauer. Obwohl der nicht seinen besten Tag hatte, verlief die Partie spannender als erwartet. Dominik Bergmann lag anfangs zurück, konnte mit zwei 99er-Serien aber aufholen. Während seine Gegnerin mit einer 100er-Serie ausschoss, reichte es bei Bergmann nur zu 94 Ringen und er musste sich mit 387:391 geschlagen geben. Bei Marc Zellinger dagegen lief es hervorragend. Nur zweimal verfehlte er die Zehn und so standen am Ende 398 Ringe auf der Anzeige. Mit 388 Ringen war sein Gegner chancenlos. Nicole Ertl startete ungewohnt schnell in ihren Wettkampf. Mit 100 Ringen auf der ersten Serie verschaffte sie sich einen Vorsprung und gewann 390:388. Andrea Nieberle tat sich in ihrer Begegnung anfangs etwas schwer, ihrer Gegnerin erging es aber genauso. Am Ende hatten beide 380 Ringe und die Partie musste im Stechen entschieden werden. Katharina Hörmann startete gut in ihre Partie, auf der zweiten Serie patzte sie überraschend und viel zurück. Ihre Gegnerin konnte davon aber nicht profitieren, beide hatten 382 Ringe und so musste auch in dieser Begegnung der Sieger durch ein Stechen ermittelt werden.

Als erste musste Katharina Hörmann antreten. Mit einer 9,9 verfehlte sie knapp die 10, da es bei ihrer Gegnerin aber nur zu einer 8 reichte, stand es nun 3:1 für Unterstall. Dann war Andrea Nieberle an der Reihe: Sie traf eine 10 und da ihre Gegnerin nur eine 9 hatte, ging auch dieser Punkt an Unterstall und es hieß 4:1.

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Auch im zweiten Wettkampf gegen Obing ging es knapper zu, als es die Tabellenposition beider Mannschaften erwarten ließ. So tat sich Dominik Bergmann erneut schwer und lag von Beginn an zurück. Erst als die Partie schon entschieden war, konnte er noch etwas aufholen, verlor aber dennoch mit 388:394. Dafür war Marc Zellinger an diesem Tag unschlagbar: Von Beginn an setzte er sich von seiner Gegnerin ab und gewann 395:392. Nicole Ertl lag dagegen von Beginn an zurück, konnte sich aber beständig steigern und am Ende mit 389:388 gewinnen. Katharina Hörmann bügelte den Ausrutscher vom Vormittag aus und legte ihrer Gegnerin 387 Ringe vor. Diese ließ sich davon aber nicht beeindrucken und konterte mit 388 Ringen. Auch Juliane Gerslers Partie verlief äußerst eng: Von Beginn an lag Gersler knapp zurück, erst als ihr Gegner auf der letzten Serie etwas patzte, konnte sie aufholen und mit 380:379 Ringen knapp gewinnen.

Die Partie gewann Unterstall mit 3:2 Punkten und lag weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. Dieser war aber noch nicht sicher, denn es musste erst noch das Ergebnis von Plattling abgewartet werden, die mit einem deutlichen Sieg noch vorbei ziehen könnten.

Entsprechend groß war die Erleichterung, als das Ergebnis feststand: Plattling gewann ebenfalls 3:2 und ist damit punktgleich mit Unterstall. Doch durch den besseren Wettkampfschnitt über die gesamte Saison sicherte sich Unterstall den zweiten Platz und damit das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Darüber hinaus hat sich die Mannschaft damit für die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die 1. Bundesliga qualifiziert, die am Sonntag, 27. Januar, stattfindet.

(Einzelpunkte Mannschaftspunkte)

1. SV Hubertus Kastl 37:18; 18:4

2. Eichenlaub Unterstall 34:21; 16:6

3. Post SV Plattling 34:21; 16:6

4. Bund München 2 29:26; 14:8

5. Luckenpaint 30:25; 12:10

6. SV Petersaurach 2 24:31; 12:10

7. Kgl. Priv. FSG Diessen 28:27; 10:12

8. SV Lauertal Burglauer 27:28; 10:12

9. Eichenl. Saltendorf 2 26:29; 10:12

10. SG Obing 25:30; 8:14

11. SG Zaitzkofen 24:31; 6:16

12. Buch am Buchrain 12:43; 0:22

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