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Kreisliga Ost

22.11.2019

Die Erwartungen nicht ganz erfüllt

Jahresabschluss: Ray Bishop (rechts) und die TSG Untermaxfeld sind beim TSV Dasing gefordert.
Foto: Roland Geier

Untermaxfelds Trainer Wolfgang Rückel will in Dasing einen versöhnlichen Jahresabschluss. Warum er mit dem Saisonverlauf nicht restlos zufrieden ist und was er fordert.

Wer am Sonntag am Untermaxfelder Sportplatz war und der ersten Mannschaft der TSG beim Heimspiel gegen die DJK Langenmosen zugeschaut hat, hat seinen Eintritt definitiv gut investiert.

Dabei sah es nach einer Viertelstunde noch so aus, als würde das Spiel eine klare Angelegenheit werden. „Wir waren in der Anfangsphase noch im Bett. Man muss aber auch gestehen, dass Langenmosen sehr stark gespielt hat“, sagt TSG-Trainer Wolfgang Rückel über den 0:3-Rückstand nach nur 16 Minuten. In den darauffolgenden 75 Minuten hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, weshalb der 3:3-Endstand den Coach der TSG auch „einigermaßen“ zufriedenstellt. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie haben nicht aufgegeben und aufgrund der Erfolgserlebnisse in den vergangenen Spielen auch das Selbstvertrauen gehabt, noch mal zurückzukommen.“ Dabei war das Unentschieden gerade am Schluss noch auf der Kippe. „Wir hätten mit etwas mehr Glück auch noch einen Sieg mitnehmen können.“ Allerdings habe es auf der anderen Seite noch eine knifflige Situation gegeben, bei der der Schiedsrichter auf Elfmeter für Langenmosen entscheiden hätte können, so Rückel.

Insgesamt beschreibt dieses Spiel den Saisonverlauf der TSG Untermaxfeld ganz gut. Denn den Anfang dieser Spielzeit verschlief der Aufsteiger komplett. Lediglich einen Punkt nahm man aus den ersten sechs Spielen mit. Danach begann die Aufholjagd. In den darauffolgenden neun Partien ging man nur einmal als Verlierer vom Platz, weshalb die TSG sich nun einen Platz im mehr oder weniger gesicherten Mittelfeld erarbeitet hat.

Dennoch sieht Rückel die acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nicht als bereits gesicherten Klassenerhalt an: „Es ist kein Polster, auf dem man sich ausruhen kann. Wir sollten schauen, dass wir das letzte Spiel in diesem Jahr positiv gestalten, um den Blick im nächsten Jahr nach oben richten zu können.“ Insgesamt bewertet der 50-Jährige die bisherige Saison als eher durchwachsen: „Natürlich haben wir uns mehr ausgerechnet. Unsere Mannschaft hat die Qualität dazu, tabellarisch weiter oben zu landen. Wir sind vor allem im Sturm zu abhängig von Marco Veitinger. Wenn er gespielt hat, haben wir bislang immer gepunktet.“ An dem Problem der zu starken Abhängigkeit von ihrem Stürmer wird Untermaxfeld auch in der Vorbereitung nach der Winterpause arbeiten müssen: „Wir müssen mehr Zug zum Tor und mehr Konsequenz im Abschluss entwickeln. Von Spielern wie Ray Bishop, Florian Fricke, Michael Beck und Max Koschig erwarte ich mir in dieser Hinsicht noch etwas mehr.“

Doch bevor es in die Winterpause geht, muss die Rückel-Elf noch zum Auswärtsspiel in Dasing ran. Nach dem Hinspiel (1:3) haben die Gäste noch eine Rechnung offen: „Ich hatte in dieser Woche eine längere Ansprache an meine Mannschaft. Wir wollen noch mal alle Kräfte mobilisieren und – obwohl wir mittlerweile auf dem Zahlfleisch daherkommen – alles geben.“ Verzichten muss die TSG möglicherweise auf Mathias Reiter und Ray Bishop. Bei Matthias Irl könnte es sein, dass er die Auswärtsfahrt aus privaten Gründen nicht mit antritt.

Weitere Begegnungen

Am 16. und letzten Spieltag dieses Jahres treten alle Mannschaften parallel am Sonntag um 14 Uhr an. Neben der Partie der TSG Untermaxfeld beim TSV Dasing, stehen sich der SV Feldheim und der SC Mühlried und der SSV Alsmoos-Petersdorf und der SC Griesbeckerzell gegenüber. Während der BC Rinnenthal bei der DJK Langenmosen gastiert, bekommt es Tabellenführer BC Aichach im Spitzenspiel mit dem direktem Konkurrenten TSV Pöttmes zu tun. Der FC Gerolsbach spielt gegen den SV Thierhaupten. Der TSV Burgheim, der zuletzt gestrauchelt ist und daheim gegen den Tabellenletzten FC Gerolsbach verloren hat, gastiert zum Jahresabschluss beim TSV Firnhaberau.

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