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Bezirksliga Schwaben Nord

11.05.2015

Die Hoffnung lebt

Lieferte beim gestrigen 4:0-Erfolg gegen den FC Donauwörth eine starke Vorstellung ab: Untermaxfelds André Ruf (links).
Bild: Roland Salzbrenner

Die TSG Untermaxfeld besiegt den FC Donauwörth mit 4:0 und kann weiter vom Klassenerhalt träumen. Zwei Platzverweise im ersten Abschnitt

Die TSG Untermaxfeld kann sich nach dem 4:0-Erfolg gegen Donauwörth weiter Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga Schwaben machen.

Bereits in der vierten Minute konnten die rund 140 Zuschauer den ersten Treffer für die Hausherren bestaunen. Nach einem guten Ball von Ruf auf Marco Veitinger nahm dieser den Ball 30 Meter vor dem Gehäuse der Gäste mit der Brust an und zog aus der Drehung sehenswert ab. Torwart Müller war von diesem schnellen Anschluss sichtlich überrascht und konnte nicht mehr eingreifen. Die Gäste waren sichtlich etwas geschockt, was den Hausherren in die Karten spielte, die dadurch immer besser ins Spiel kamen. In der 25. Minute dann erneut Aufregung im Gästestrafraum: Nach einem Steilpass auf Auerhammer befand sich dieser im Laufduell mit Malik. Letzterer konnte den TSG’ler nur mit einer Grätsche im Strafraum stoppen. Nach kurzer Rücksprache mit seinem Assistenten zückte der gute Unparteiische zu Recht Rot und gab Strafstoß. Diesen trat Ruf aber zu schwach und Müller parierte.

Donauwörth fand im ersten Durchgang nur selten statt und hatte kaum Szenen im Strafraum der Mösler. Die nächste hochkarätige Chance hatten erneut die Hausherren, die im ersten Durchgang wie aus einem Guss spielten. Ruf passte erneut auf Veitinger, der aber nur den Pfosten traf. Nur fünf Minuten später machte es Irl besser: Nach einer scharfen Hereingabe reagierte er blitzschnell und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 ein. Kurz vor dem Pausenpfiff dann erneut Aufregung: Auerhammer wurde kurz vor dem Strafraum gefoult. Diesmal war der bereits gelbverwarnte FC-Keeper Müller der Übeltäter. Zur Überraschung der Zuschauer sah dieser jedoch nicht Gelb-Rot, sondern wurde mit Rot vom Platz geschickt.

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Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchte Donauwörth mit neun Akteuren, nochmals ins Spiel zurückzukommen. Doch nach rund zehn Minuten hatten die Hausherren das Heft wieder in der Hand. Allerdings taten sie sich jetzt deutlich schwerer, Chancen zu erspielen, da der letzte Zug zum Tor nicht mehr vorhanden war. In der 56. Minute war es aber erneut der starke Marco Veitinger, der aus dem Nichts heraus den Ball an die Latte setzte. Erst in der 80. Minute konnte der ebenfalls gut aufgelegte Ruf auf 3:0 erhöhen. Mit einem sehenswerten Solo startete dieser im Mittelfeld und spielte sich bis in den Strafraum. Dort hatte der zum Torwart umfunktionierte Feldspieler letztlich keine Chance.

In der 85. Minute hatten dann der eingewechselte Fleury die Gelegenheit zum 4:0, traf aber unbedrängt vor dem Ersatzkeeper nur den Außenpfosten. 180 Sekunden vor dem Ende fiel dann aber doch noch das verdiente 4:0. Erneut war es Irl, der nach schönem Pass in den Strafraum keine Mühe hatte, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen.

Untermaxfeld: Reichert, Kleber, Seissler, Karmann, Irl, Veitinger Manuel, Guther, Ruf, Auerhammer, Veitinger Marco, Gerbl, (Karmanski, Fleury, Wenger, Breitenborn)

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