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Bezirksliga Nord

07.09.2018

Die nächste Hürde wegräumen

Torjäger im Kampfmodus: Fabian Scharbatke (rechts) hat bereits acht Saisontore erzielt. Am morgigen Sonntag empfängt er mit dem FC Ehekirchen den TSV Nördlingen II.

Nach dem ersten Punktverlust der Saison erwartet der FC Ehekirchen nun den TSV Nördlingen II. Was Trainer Michael Panknin fordert, um lange oben mit dabei zu bleiben.

Irgendwann musste es passieren, das war allen beim FC Ehekirchen bewusst. Nach sechs zum Teil eindrucksvollen Siegen hat der Tabellenführer am vergangenen Samstag mit einem 1:1 beim SSV Glött die ersten Punkte der Saison abgegeben.

„Es war zu erwarten, dass wir nicht alle Spiele gewinnen“, sagt daher Spielertrainer Michael Panknin. „Dennoch sind wir natürlich nicht zufrieden, da genug Chancen da waren, zu gewinnen, und wir den Ausgleich erst kurz vor Schluss kassiert haben.“ Was indes in den kommenden Wochen auf die Fußballer des FCE zukommen könnte, bekamen sie in Glött aufgezeigt. Dem Tabellenführer ein Bein zu stellen, macht schließlich besondere Freude. „Glött war in der Tat hoch motiviert und hat sich dann auch riesig über den Ausgleich gefreut“, sagt Panknin, der bereits einen Unterschied zu den Spielen zu Beginn der Saison festgestellt hat. „Die Gegner stehen inzwischen sehr tief gegen uns. Aber das ist normal. Wir müssen lernen, geduldiger und cleverer zu agieren, wenn wir oben bleiben wollen.“

Das ist schließlich das Ziel in Ehekirchen, auch wenn es Panknin vorsichtig formuliert. „Es gibt weder vom Verein noch von mir das Ziel, Meister zu werden“, sagt der 29-Jährige. Aber: „Wenn man zu Beginn alle sechs Spiele gewinnt, will man einfach oben bleiben und den Platz mit aller Macht verteidigen. Diesen Druck mache ich mir. Diesen Druck macht sich auch die Mannschaft.“ Von der Leistungsfähigkeit her gehöre sein Team in jedem Fall ins obere Tabellendrittel, so Panknin. Was diese Aussage unterstreicht: Mit 28 erzielten Toren verfügt der FCE über die mit Abstand gefährlichste Offensivreihe der Liga. Auch die Defensive steht mit acht Gegentreffern bisher sicher. Ob es für Rang eins oder zwei reichen werde, müsse sich freilich erst zeigen. „Wir haben in den nächsten Wochen einige schwierige Spiele vor uns. Wir müssen konstant bleiben und dominant auftreten, wie es eine Spitzenmannschaft macht.“ Die nächste Bewehrungsprobe wartet auf den FC Ehekirchen am morgigen Sonntag (17 Uhr), wenn der TSV Nördlingen II zu Gast ist.

„Eine zweite Mannschaft ist immer eine Wundertüte“, weiß Panknin. Nördlingen habe eine gute Jugendarbeit und verfüge über eine spielerisch starke Truppe. Nicht zur Verfügung stehen Panknin die Langzeitverletzten Simon Schmaus und Michael Spangler, mit deren Rückkehr voraussichtlich erst im kommenden Jahr zu rechnen ist. Wieder regelmäßig trainieren kann Maximilian Schmidt, der zuletzt aus beruflichen Gründen kürzer trat und in der zweiten Mannschaft spielte. Auch Torhüter Tomas Ruhland soll kommende Woche wieder ins Training einsteigen.

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