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08.10.2009

Ein Derby unter anderen Vorzeichen

Ingolstadt Voll ausgelastet ist der FC Ingolstadt an diesem Wochenende. Am heutigen Freitag (18.30 Uhr) gastiert Zweitligist TSV 1860 München im Tuja-Stadion, ehe sich die Schanzer am Samstag um 15 Uhr in der 2. Runde des Toto-Pokals mit dem Landesligisten SG Quelle Fürth auseinanderzusetzen haben.

Für die Teams der Münchner Löwen und des FCI heißt es in der Länderspiel-Pause auf keinen Fall aus dem Rhythmus zu kommen. In der vergangenen Saison stand das oberbayerische Derby noch unter einem anderen Stern. Beide waren Konkurrenten in der 2. Bundesliga. Der FC Ingolstadt unterlag dabei im Tuja-Stadion mit 2:3 und holte in der Allianz Arena ein 1:1-Remis. Heute besteht ein Klassenunterschied. Der FC Ingolstadt musste den Weg in die dritte Liga antreten. Doch beide Klubs haben sich das gleiche Ziel gesteckt - und das heißt unmissverständlich Aufstieg, auch wenn dieses Wort bei den Schanzern nicht gerne gehört wird.

Die Ausgangslage des FC 04 ist nach einem Drittel der Runde nicht schlecht. Spitzenreiter Burghausen ist bei drei Punkten Vorsprung in Sichtweite, auf Rang zwei fehlt der Köppel-Truppe nur ein Zähler. Ernster ist da schon die Lage beim TSV 1860 München. Die Löwen sind momentan ziemlich zahnlos und stecken in der Krise. Trainer Ewald Lienen rangiert mit seiner Truppe nur auf Platz 15, zehn Punkte hinter einen Aufstiegsplatz!

Auch wenn einige Brisanz in einem solchen Derby steckt, will FC- 04-Chefcoach Horst Köppel heute experimentieren. "Wir werden die Mannschaft ein wenig mischen, damit die Spieler, die aktuell nicht wirklich zum Stamm gehören, be-weisen können, ob sie ins Team passen", sagt Köppel, der auf jeden Fall auf Fabian Gerber verzichten muss. "Fabian liegt mit Fieder im Bett, den können wir gegen 1860 und im Pokal abschreiben", so der Schanzer Coach, der allerdings auf Steffen Wohlfarth hofft (hat sich ebenfalls einen Grippevirus eingefangen).

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Zudem ist Malte Metzelder angeschlagen, der im nächsten Pflichtspiel in Jena ohnehin aufgrund seiner Gelb-Sperre nicht zur Verfügung steht. Daher muss der Ingolstädter Übungsleiter nun eine zweite "Sechs" neben Markus Karl sichten. "Es werden gegen 1860 München auf jeden Fall sechs Akteure anfangen, die zuletzt gespielt haben", erklärt der 61-jährige Fußballlehrer, der auch den zuletzt angeschlagenen Andreas Buchner zumindest 45 Minuten einsetzen möchte. "Ich bin wieder voll belastbar. Es hatte sich herausgestellt, dass es nur eine leichte Bauchmuskelzerrung war. Zudem habe ich im Spiel und Training einen Schlag auf die Hüfte bekommen, das war sehr schmerzhaft. Doch das ist bereits abgeklungen", gab der Flügelflitzer der Schanzer Entwarnung.

Wahrlich nicht auf die leichte Schulter nimmt Köppel das Toto-Pokal-Spiel am Samstag beim Landesliga-Sechzehnten SG Quelle Fürth. "Wenn man überlegt, wie viele Amateure Profi-Mannschaften aus dem Pokal geworfen haben, müssen wir diese Partie schon sehr ernst nehmen", meint Köppel und hofft, dass seine Mannschaft mit vollen Ernst in diese Begegnung geht, denn der Einzug in die dritte Runde ist für Schanzer Pflicht.

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