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Triathlon Ingolstadt

27.05.2019

Ein Neuburger grüßt vom „Stockerl“

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Vertraten beim Ingolstädter Triathlon die Farben des TSV Neuburg: (von links) Tim Rembold, Daniel Müller, Thomas Huber, Kai Golowko, Hans-Jürgen Freilinger, Andrea Freilinger, Iris Glöckner, Wolfgang Glöckner, Jürgen Adler und Christian Wittke.
Bild: Jürgen Obermaier

Insgesamt zehn TSV-Athleten stellen sich sowohl auf der Mittel- als auch Olympischen Distanz der hochkarätigen Konkurrenz. Vor allem Hans-Jürgen Freilinger ist dabei kaum zu bremsen und wird Zweiter

Bei der mittlerweile zehnten Auflage des Ingolstädter Triathlons kämpften am vergangenen Wochenende auch zehn Athleten des TSV Neuburg um bestmögliche Platzierungen. „Ich bin immer wieder begeistert von der familiären Stimmung bei Triathlon-Wettkämpfen“, schwärmte die sechsfache Ironman-Weltmeisterin Natascha Badmann, die in der Mitteldistanz startete. Dabei war sie nicht die einzige Prominenz des Tages. Auch der aktuelle Ironman-Titelträger Patrick Lange war vor Ort, um die ersten Dreikämpfer zu beglückwünschen.

Der Startschuss fiel um acht Uhr mit der Mitteldistanz (zwei Kilometer Schwimmen, 86 Kilometer Radfahren, 20 Kilometer Laufen). Christian Wittke, Kai Golowko,Tim Rembold, Jürgen Adler und Daniel Müller waren somit die ersten TSV-Athleten, die sich in die Fluten stürzten. Nach der Schwimmstrecke im Ingolstädter Baggersee wechselten die Triathleten – nachdem sie sich in der Wechselzone umgezogen hatten – auf das Fahrrad. Wittke erreichte von allen 700 Mitteldistanz-Startern die achtbeste Radzeit. In seiner Altersklasse war er sogar der Beste. Auf den zwei Runden von und nach Ingolstadt über Unterstall wurden die Teilnehmer von besonders vielen Zuschauern angefeuert. Adler erreichte beim anschließenden Halbmarathon den fünften Rang innerhalb seiner Altersklasse.

Auf der Olympischen Distanz bewältigten Thomas Huber sowie Andrea und Hans-Jürgen Freilinger zunächst die 1,5 Kilometer Schwimmstrecke. Dabei musste Iris Glöckner, die ebenfalls gestartet war, nach knapp der Hälfte aufgrund muskulärer Probleme im sehr kalten Wasser aufgeben.

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„Als ich im Wasser meinen Atem-Rhythmus endlich gefunden hatte, konnte ich ein schnelles, konstantes Tempo aufnehmen“, erinnert sich Marcus Köhler, der in einer Staffel startete. Hans-Jürgen Freilinger freute sich sogar über eine persönliche Bestleistung von 25:44 Minuten im Baggersee. Angespornt durch die zahlreichen Zuschauer folgte zuerst die 40 Kilometer lange Rad-Strecke und anschließend der zehn Kilometer lange Lauf in zwei Runden um den See. „Sowohl mein Mann als auch ich waren positiv überrascht, dass wir unsere persönlichen Bestzeiten aufgrund erschwerter Vorbereitungen erreichen konnten“, freute sich Andrea Freilinger. Tatsächlich hatte sich die Trainingsphase aufgrund der alles andere als optimalen Wetterbedingungen als schwierig gestaltet. Häufig wäre es windig, kühl und nass gewesen, berichten die Athleten des TSV Neuburg. Müller und Golowko nutzten diesen Wettkampf für ihr Langdistanz-Debüt. Sie bereiten sich schon jetzt für den Ironman in Barcelona sowie die Challenge Roth vor. Für manche der Triathleten geht es bereits nächste Woche in Tölz in der Landesliga an den Start. (tsv)

Ergebnisliste der Neuburger:

Mitteldistanz

Christian Wittke 4.26:14 Stunden (9. Platz, Altersklasse M40)

Tim Rembold 4.30:43 Stunden (18. Platz, Altersklasse M25)

Jürger Adler 4.39:26 Stunden (10. Platz, Altersklasse M40)

Kai Golowko 4.55:17 Stunden (47. Platz, Altersklasse M40)

Daniel Müller 4.58:24 Stunden (50. Platz, Altersklasse M40)

Olympische Distanz

Hans-Jürgen Freilinger 2.15:56 Stunden (2. Platz, Altersklasse M50)

Thomas Huber 2.27:00 Stunden (12. Platz, Altersklasse M50)

Andrea Freilinger 2:34:39 Stunden (5. Platz, Altersklasse F45)

Iris Glöckner (Rennen nicht beendet)

Marcus Köhler (Schwimmstaffel: 0.24:38 Minuten)

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