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NR-Doppelpass

22.09.2019

Ein Spitzenspiel der besseren Art

Packende Zweikämpfe: Die Wege von Illdorfs Kapitän Uli Birkmeir (links) und dem Rohrenfelser Torjäger Nils Lahn (rechts) kreuzten sich in dieser Spitzenpartie regelmäßig. Im Hintergrund beobachtet FCI-Keeper Stöckl dieses Duell.
Bild: Dirk Sing

In der A-Klasse Neuburg liefern sich der FC Illdorf und SC Rohrenfels vor allem im ersten Abschnitt ein packendes Duell. Die Hausherren „zittern“ sich am Ende trotz doppelter Überzahl zu einem 1:0-Sieg

Mit Spitzenspielen ist das im Fußball bekanntlich so eine Sache. Oftmals halten sie das, was sie im Vorfeld versprechen, nicht mal im Ansatz. Heraus kommt dann ein „taktisches Gewürge“, bei dem beide Kontrahenten unter keinen Umständen verlieren wollen.

Auch vor der A-Klassen-Partie zwischen dem FC Illdorf und SC Rohrenfels waren die Erwartungen speziell von den Anhängern, aber auch neutralen Besuchern durchaus hoch. Und das aus gutem Grund, schließlich standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die zum engeren Favoritenkreis in Sachen Kreisklassen-Aufstieg zählen. Enttäuscht wurden die rund 200 Zuschauer auf dem FCI-Sportgelände vor allem im ersten Durchgang von den 22 Akteuren auf dem Rasen keinesfalls. Nach dem Schlusspfiff sprach Illdorfs Trainer Sepp Meier zurecht von einer „erstklassigen A-Klassen-Begegnung, bei der nicht nur gekämpft, sondern auch richtig guter Fußball geboten wurde“.

Von Beginn an suchten sowohl die Hausherren als auch Gäste ihr Heil in der Offensive. Schnell wurde das Mittelfeld überbrückt und der gegnerische Kasten unter Beschuss genommen. Dass es nach dem ersten Durchgang „nur“ 1:0 für den FC Illdorf hieß, lag in erster Linie an den beiden starken Torhütern Christian Stöckl (Illdorf) und Manuel Berger (Rohrfenfels), die ihre Teams mit tollen Paraden vor Schlimmerem bewahrten. Nach dem Führungstreffer von Tobias Habermeyer (11.), der auf der linken Seite schön freigespielt wurde und dann freistehend vor Berger die Nerven behielt, brannte es in beiden Strafräumen immer wieder lichterloh. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich für die spielerisch nun leicht überlegenen SCR-Kicker hatte in der 20. Minute Patrick Sobiepanski. Nach einem Doppelpass mit Nils Lahn stand nur noch Stöckl vor ihm. Doch der Rohrenfelser Keeper lenkte den Schuss mit seinen Zehenspitzen noch den den Pfosten.

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„Gerade im ersten Abschnitt haben wir es versäumt, aus unserer Vielzahl an Chancen etwas Zählbares zu machen“, meinte der spielende Co-Trainer der Gäste, Matthias Stegmeir, dessen Truppe es unmittelbar vor dem Pausenpfiff sogar noch härter traf: Der bereits verwarnte Florian Walter lieferte sich mit Schiedsrichter Jürgen Bohmann ein kurzes Rededuell, welches der Referee mit der Gelb-Roten Karte beendete.

Auch mit einem Akteur weniger versuchte der SCR nach Wiederbeginn, das Match noch zu drehen. Hochkarätige Gelegenheiten wie in den ersten 45 Minuten blieben auf beiden Seiten zunächst jedoch aus. Erst als sich eine Viertelstunde vor dem Ende mit Maximilian Beck auch noch ein zweiter Rohrenfelser vorzeitig mit Gelb-Rot verabschiedete, waren die Vorteile endgültig aufseiten des FC Illdorf. Da die Einheimischen jedoch die sich bietenden Freiräume beziehungsweise Konter-Möglichkeiten wenig bis gar nicht nutzten, musste bis zum Schlusspfiff um den „wichtigen Dreier“ (Meier) gezittert werden.

Illdorf: Chr. Stöckl, Steidle, Chr. Meier, Jul. Meier, Birkmeir, Jo. Meier, Tunat, M. Landes, Mang, Habermeyer, Reier (Schiele, Flath, Königsdorfer)

Rohrenfels: M. Berger, Schlamp, Walter, Stegmeir, Hoffmann, Sobiepanski, Beck, Kempfle, Wallesch, Weiß, Lahn (T. Berger, Kriegl, Aksentic)

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