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27.06.2018

Ein „alter Bekannter“ ist zurück

Arbeitet als Individualtrainer beim FCI: Fabian Gerber.
Bild: Roland Geier

Fußball: Gerber wird Individualtrainer beim FC Ingolstadt

Mit Fabian Gerber kehrt ein Aufstiegsheld zum FC Ingolstadt als Individualtrainer zurück. Die Kiebitze des Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt staunten am vergangenen Samstag beim Trainingsauftakt nicht schlecht, als sie auf dem Platz plötzlich einen „alten Bekannten“ erkannten. Kein Geringerer als der ehemalige „Aufstiegsheld“ Fabian Gerber war zu den Schanzern zurückgekehrt und arbeitet dort künftig als Individualtrainer.

Wenn sich der 38-Jährige heute an das Relegations-Rückspiel im Mai 2010 gegen Hansa Rostock (2:0) erinnert, als er die Oberbayern mit seinem „Doppelpack“ in die 2. Bundesliga schoss und sich somit in den Geschichtsbüchern des FCI verewigte. Insgesamt 64 Partien bestritt Gerber zwischen 2009 und 2013 für den FC Ingolstadt. In diesem Zeitraum erlebte Gerber nicht nur die Heimauftritte der Schanzer im ESV-Stadion mit, sondern auch die „Container-Stadt“ nach dem Umzug in den Audi-Sportpark. „Wenn man jetzt schaut, was seit damals entstanden ist, muss man sagen, dass das der Wahnsinn ist! Von den Bedingungen her haben die Spieler hier ein Paradies“, schwärmt der ehemalige Stürmer.

Da Gerber selbst beim FC Ingolstadt nach wie vor viele Bekannte hat – sei es in der Geschäftsführung, bei den Trainern, Betreuern, Physiotherapeuten oder den Platzwarten –, freue er sich „riesig“ auf seine neue Aufgabe. „Das macht es für mich natürlich leichter, mich schnell einzugewöhnen“, so Gerber, der den bisherigen Individualtrainer Marcel Hagmann (geht beruflich in die USA) beerbt. „Da lag es nahe, dass wir mit Fabian Kontakt aufnahmen, da er mit der A-Lizenz die notwendige Vorerfahrung mitbringt“, erklärt Sportdirektor Angelo Vier.

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Nach seinem Abschied vom FCI sei der Kontakt und die Verbundenheit zu den Schanzern laut Gerber „nie abgerissen“. Nachdem er zuvor in Rheden als Cheftrainer sowie zuletzt beim FSV Mainz II als Assistenz-Coach, bei dem er auch für das Fördertraining im Nachwuchsleistungszentrum zuständig war, arbeitete, sieht Vier mit der Verpflichtung Gerbers einen „nahtlosen Übergang auf dieser Position“. Der Neuzugang im Trainerteam soll den Profis sowie Talenten der U21, U19 und U17 seine große Erfahrung weitergeben.

„Es musste alles sehr schnell gehen. Ich bin Mainz dankbar, dass sie mir keine Steine in den Weg gelegt haben, um hier die Aufgabe zu übernehmen“, sagt Gerber, der sich in den kommenden Wochen von Hagmann noch einarbeiten lassen kann – was indes auch Sportchef Angelo Vier begrüßt. „Wir gehen davon aus, dass Fabian von Marcel in den nächsten vier bei sechs Wochen an seine neue Aufgabe herangeführt wird“, so Vier.

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