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03.06.2009

"Eine Medaille sollte unser Ziel sein"

Ingolstadt Während die Anhänger des ERC Ingolstadt bis Anfang August (dann beginnt die Vorbereitung auf die neue DEL-Saison) noch auf "Eishockey-Entzug" sind, kommen die Freunde des Inline-Hockeys ab kommenden Samstag, 6. Juni, in der Saturn-Arena voll auf ihre Kosten. Bis einschließlich 13. Juni ermitteln insgesamt 16 Mannschaften in beiden Arenen ihren Weltmeister. Zum engsten Favoritenkreis zählt dabei auch die deutsche Nationalmannschaft, deren Bundestrainer Georg Holzmann große Hoffnungen auf Thomas Greilinger setzt. Unser Redakteur Dirk Sing sprach mit dem ERCI-Angreifer.

Nach Ihrer Schulterverletzung, die Sie sich beim WM-Vorbereitungsspiel gegen Dänemark zugezogen haben sowie einer zusätzlichen Hand-Operation, bei der ein "Ganglion" (Art Überbein) entfernt wurde, stand hinter Ihrem Mitwirken bei der Inline-Weltmeisterschaft in Ingolstadt lange Zeit ein Fragezeichen. Konkret gefragt: Werden Sie dabei sein?

Greilinger: Mir geht es mittlerweile wieder sehr gut. Nach jetzigem Stand der Dinge werde ich auch an der WM teilnehmen können - und darauf freue ich mich auch sehr.

Das Eröffnungsmatch findet am Samstag um 19 Uhr gegen Slowenien statt. Was steht bis dahin in den kommenden Tagen noch auf Ihrem Programm?

"Eine Medaille sollte unser Ziel sein"

Greilinger: Nun, am Mittwoch trifft sich der deutsche Kader in Ingolstadt. Am Donnerstag wird dann noch zweimal trainiert, ehe am Freitag noch ein weiteres Training sowie zwei Testspiele gegen Brasilien (18 Uhr) und Australien (19.30 Uhr/Eintritt zu beiden Partien ist frei, Anm. d. Red.) anstehen. Und danach wird unser Trainer Georg Holzmann den endgültigen Kader bekannt geben.

Ist der diesjährige WM-Auftritt vor heimischem Publikum etwas Besonderes für Sie?

Greilinger: Ja, auf alle Fälle. Es ist immer schön, vor den eigenen Anhängern zu spielen. Ich hoffe natürlich sehr darauf, dass dieses Topereignis in Ingolstadt entsprechend Anklang findet und uns möglichst viele Fans lautstark unterstützen.

Mit welcher Zielsetzung geht das deutsche Team in dieses Turnier?

Greilinger: Grundsätzlich ist es bei Inline-Hockey-Weltmeisterschaften immer sehr schwer, eine Prognose zu wagen. Vieles hängt davon ab, wie stark auch die anderen Mannschaften besetzt sind. Nachdem wir aber im vergangenen Jahr in der Slowakei die Bronzemedaille gewinnen konnten, sollte auch diesmal eine Medaille unser Ziel sein.

Die deutsche Mannschaft ist nahezu ausschließlich mit Akteuren aus der DEL besetzt. Warum findet Inline-Hockey einen derart hohen Anklang?

Greilinger: Ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen: Inline-Hockey ist für mich ein perfektes Sommertraining, beziehungsweise passt perfekt in die Vorbereitung auf die anstehende Eishockey-Saison. Anstatt täglich zwei Stunden auf dem Rad zu sitzen oder zu joggen, bevorzuge ich ganz klar diese Möglichkeit. Man muss aber auch dazu sagen, dass Inline-Hockey definitiv sehr anstrengend ist und einem alles abverlangt. Von der Belastung her würde ich es sogar noch höher als Eishockey selbst einschätzen.

Spiele des deutschen Teams in der Vorrunde:

Sa., 6. Juni, 19.00 gegen Slowenien

So., 7. Juni, 20.00 gegen Finnland

Di., 9. Juni, 20.00 gegen Slowakei

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