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Corona-Pandemie verschlechtert weltweite Ernährungslage

23.07.2010

Extrem laufstark

Stefan Heckl erklomm die Zugspitze in etwas mehr als vier Stunden. Foto: al
Bild: al

Neuburg Stefan Heckl vom TSV Neuburg nahm zum ersten Mal an einem schweren Berglauf teil. Dieser führte ihn gleich auf den höchsten Punkt Deutschlands, die 2944 Meter hohe Zugspitze. Nachdem vor zwei Jahren zwei Teilnehmer aufgrund extremer Kälte ums Leben kamen, mussten die Teilnehmer in diesem Jahr hitzeerprobt sein.

Los ging es für den Neuburger in Ehrwald. Auf dem ersten Wegstück über die Ehrwalder Alm, Hochfeldernalm und Brandjoch wurden schon zahlreiche Höhenmeter gesammelt. Am Gatterl wurde die Landesgrenze von Österreich nach Deutschland überschritten. Der weitere Weg führte dann quer über das Zugspitzplatt zur Knorrhütte und zum SonnAlpin. Da wartete dann die Schlüsselstelle des Rennens, der Aufschwung über Geröll, Serpentinen und drahtgesicherte Stellen zum Zugspitzgipfel. 2235 Höhenmeter auf 17,9 Kilometer hatte Heckl am Ende in den Beinen, als er nach 4:06,19 Stunden ins Ziel kam. Platz 54 in seiner Klasse M35 verzeichnete das Protokoll.

"Spezialist" für Erstveranstaltungen ist Anton Lautner, ebenfalls vom TSV Neuburg. Ihn führte der Weg zum ersten Brixen Dolomiten Marathon nach Südtirol. Auch hier strahlte die Sonne um die Wette mit den Organisatoren, die über 350 Teilnehmer auf die Strecke vom Domplatz der drittgrößten Stadt in Südtirol schickten. Der Kurs führte auf Wald- und Wiesenwegen über St. Andrä und das Aferer Tal nach Kreuztal, der Bergstation der Plose-Bergbahn. Die letzten Kilometer führten dann zur Ochsenalm, bevor das letzte Wegstück von 3,2 Kilometer mit 400 Höhenmeter schier zur "Ochsentour" auf den Gipfel der 2450 Meter hohen Plose wurde.

Der Neuburger brauchte für die Herausforderung mit rund 2400 Höhenmetern 5:56,55 Stunden, womit er auf Rang 19 der Klasse M50 landete. (al)

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