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Spahn mit Corona infiziert - Kabinett muss nicht in Quarantäne
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Landesliga Südwest

16.10.2020

FC Ehekirchen: Gelingt nach dem Re-Start auch der „Re-Re-Start“?

Wollen trotz erschwerter Bedingungen im Heimspiel gegen den SV Egg an der Günz einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen: Matthias Rutkowski (rechts) und seine Teamkollegen vom FC Ehekirchen.
Bild: Daniel Worsch

Plus Der FC Ehekirchen musste die vergangenen beiden Partien absagen, da sich gleich sechs Akteure in Quarantäne befanden. Für Trainer Gerhard Hildmann vor dem Heimspiel gegen Egg/Günz eine Herausforderung.

Nicht selten starten Vorberichte mit einem kurzen Rückblick. Inmitten der Saison lassen Trainer das vergangene Match Revue passieren und ziehen dadurch ihre Lehren für die kommende Begegnung. Anhand vergangener Leistungen werden normalerweise Entscheidungen über die Aufstellung, die taktische Ausrichtung und hilfreiche Trainingsmaßnahmen getroffen.

Nicht so beim FC Ehekirchen. Denn von Normalität kann beim FCE in den vergangenen zwei Wochen wahrlich nicht die Rede sein. Die zurückliegenden beiden Spieltage wurden abgesagt, weil insgesamt sechs Spieler in Kontakt mit einem Corona-Infizierten waren. Auch wenn die Testergebnisse allesamt negativ ausfielen, mussten sich jene Akteure in eine vorgeschriebene zweiwöchige Quarantäne begeben. Keine besonders guten Voraussetzungen für die Vorbereitung auf das kommende Match gegen den SV Egg/Günz, wie auch Trainer Gerhard Hildmann findet: „Die Voraussetzungen sind denkbar schlecht. Vernünftiges Training und eine ordentliche Vorbereitung waren nicht möglich.“

Positive Worte findet der Coach allerdings für diejenigen, die in den vergangenen Wochen am Training teilnehmen durften: „Die Jungs haben sich reingehangen und wirklich gut trainiert. Da kann ich nur den Hut ziehen.“ Ein schweres Match unter denkbar schweren Voraussetzungen wartet am Sonntag (15 Uhr) somit auf den FC Ehekirchen. Nicht leichter macht die Aufgabe der Gegner, der in der Tabelle auf dem neunten und damit einen Rang über dem FCE steht. „Egg an der Günz hat eine technisch hervorragende Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Auf uns wartet ein schwerer Kontrahent und eine erfahrene Landesliga-Truppe“, weiß Hildmann, der von seiner Mannschaft volle Konzentration erwartet: „Wir müssen taktisch clever, zweikampfstark und aggressiv spielen. Wir wissen, wo sie ihre Stärken haben und dürfen nicht in diese reinlaufen.“

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Immerhin kann Hildmann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Niklas Goldmann (Mandelentzündung) und Simon Schmaus, der aus privaten und beruflichen Gründen sogar bis zur Winterpause nicht zur Verfügung stehen wird, werden fehlen. Die positive Nachricht ist, dass einige Spieler aus der Quarantäne zur Mannschaft zurückkehren und direkt im Kader stehen werden. Für einen Einsatz von Beginn an, wird es für die meisten aber nicht reichen. „Die Jungs, die im Training waren, spielen natürlich auch. Es macht keinen Sinn, Akteure aufzustellen, die zuletzt 14 Tage in Quarantäne waren und nicht trainiert haben“, sagt Hildmann.

Kurios ist freilich, dass die Quarantäne für zwei FCE’ler erst am Sonntag um 0 Uhr endet und diese somit für das Match gegen den SV Egg/Günz gerade noch rechtzeitig aus dem Haus dürfen. Der Re-Start aus der langen Corona-Sommerpause ist dem FC Ehekirchen mit einem Sieg gegen den TSV Gilching bereits geglückt. Ob der „Re-Re-Start“ genauso erfolgreich wird, bleibt abzuwarten.

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