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22.06.2009

Ficenec auf "Herz und Nieren" geprüft

Ingolstadt Auch wenn Jakub Ficenec am Samstag auf eine Teilnahme beim 4. Gaudi-Fußballturnier des ERCI-Fanprojekts verzichten musste, so kam der Verteidiger des ERC Ingolstadt dennoch gehörig ins Schwitzen. Rund vier Stunden lang "dribbelte" sich Ficenec beim sogenannten "Deutschtest C" durch die deutsche Rechtschreibung und Grammatik. "Das Ganze war schon ziemlich schwer. Aber ich bin sehr zuversichtlich und optimistisch, dass ich den Test bestanden habe", so der 30-Jährige, dessen mehrmonatige Büffelei auf diese Prüfungen hin freilich ein eindeutiges Ziel haben: die Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit.

Sollte dies der Fall sein, dann würde der Familienvater künftig nicht mehr unter das Ausländer-Reglement fallen und könnte somit als Deutscher für die DEL lizenziert werden.

Erst mündliche, dann schriftliche Prüfung

Erstmals auf den Zahn gefühlt wurde Ficenec bereits am Samstag vor einer Woche, als der "Integrationstest" auf dem Programm stand. Exakt 33 politische und kulturelle Fragen rund um Deutschland mussten dabei beantwortet werden. "Insgesamt brauchst du 17 richtige Antworten. Das müsste ich eigentlich geschafft haben", meint "Jake", ehe es nun vor einigen Tagen dann "richtig zur Sache" ging.

Ficenec auf "Herz und Nieren" geprüft

Zunächst wurden die Prüflinge mündlich abgefragt, ehe sie in Sachen Rechtschreibung und Grammatik zum Schreibgerät greifen mussten. "Abschließend galt es dann noch, zu einem bestimmten Thema - bei mir war es der Begriff 'Garten' - einen Brief zu schreiben", berichtet Ficenec, der nach der 240-minütigen Prozedur "richtig froh" war, diesen Test "hinter sich gebracht zu haben".

Auf die Ergebnisse seiner "Meisterwerke" muss der Panther-Verteidiger allerdings noch einige Zeit warten. "Uns wurde gesagt, dass es wohl zwischen vier und sechs Wochen dauert", so Ficenec, der nach "diesem ganzen Lernstress (lacht)" nun am kommenden Sonntag mit seiner Familie in einen (wohlverdienten) zehntägigen Urlaub nach Caorle (Italien) aufbricht. "Danach werden wir noch eine Woche nach Tschechien fahren, wo ich selbstverständlich mein Sommer-Trainingsprogramm durchziehen werde", verrät der "Scharfschütze", der diesbezüglich die Zusammenarbeit mit dem neuen Fitness-Coach des ERCI, Dr. Radosaw Djukic, lobt: "Ich bekomme jede Woche von ihm per Mail einen neuen Plan, den ich selbstverständlich in meine Trainingsarbeit intensiv einbaue. Gerade auch für unsere jungen Spieler ist Rade mit Sicherheit eine große Bereicherung."

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