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Fußball
14.08.2019

Später Schock gegen den Klassenprimus

Aller Einsatz war umsonst: Trotz einer überaus engagierten Leistung mussten sich Marko Cosic (links) und der TSV Rain am Dienstagabend der SpVgg Greuther Fürth II unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.
Foto: Izso

Regionalliga-Aufsteiger TSV Rain zeigt gegen den Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth II eine starke Leistung. Doch am Ende muss sich die Käs-Truppe durch ein Tor in der Nachspielzeit geschlagen geben

Der TSV Rain hätte am gestrigen Abend auf jeden Fall einen Punkt verdient gehabt. Gegen die wenig überzeugenden Gäste der SpVgg Greuther Fürth II hielt der Aufsteiger über 90 Minuten lang die Null und stand am Ende durch ein Gegentor in der Nachspielzeit doch noch als Verlierer da.

„Wir hätten den Punkt aufgrund der kämpferischen Leistung verdient gehabt. Wir haben in der zweiten Hälfte keine großen Chancen zugelassen. Aber es passt zu unserer aktuellen Situation, wir haben gerade einfach kein Glück“, sagte nach dem Spiel ein zutiefst geknickter Alexander Käs.

Der erste Torschuss gelang den Gästen: Lucas Ahrend traute sich, doch sein Schuss war kein Problem für Rains Torhüter Kevin Maschke. Die erste Großchance hatte der TSV Rain in der siebten Minute. Doch den Schuss von René Schröder zentral vor dem Gehäuse stehend lenkte Torhüter Lucas Zahaczewski an die Latte. Der folgende Nachschuss wurde geklärt.

Dann ein Schock für die Rainer nach einem Getümmel im eigenen Strafraum: Fabian Triebel sah Gelb wegen Fouls und Schiedsrichter Lothar Ostheimer zeigte auf den Punkt. Dominik Wüst trat an und schoss ins untere linke Eck. Doch Maschke hatte dies geahnt und hielt den Ball unter Jubel seiner Teamkollegen und Fans. Die Franken hatten mehr Spielanteile, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Stattdessen kamen die Hausherren immer öfter vor das Gästetor. Nach gut einer halben Stunde peilte Tjark Dannemann per Freistoß direkt das Fürther Tor an und Torhüter Zahaczewski musste nachfassen, um den Ball gänzlich unter Kontrolle zu bringen. Wenig später musste sich dafür Maschke mächtig strecken, um einen flachen Torschuss von Wüst aus dem Sechzehner noch zu halten. In der 39. Minute faustete Maschke eine scharfe Flanke aus der Gefahrenzone.

In der zweiten Hälfte spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Dafür häuften sich die Nickligkeiten. Ein Freistoß von Co-Trainer Johannes Müller aus rund 20 Metern ging nur knapp links am Gästetor vorbei. Der Tabellenführer erhöhte nun den Druck, doch Rain verteidigte gut. In der 69. Minute stürmte Benedikt Zahn zentral nach vorne und speilte zum eingewechselten Can Coskun, doch der schoss am Tor vorbei. In der 84. Minute traf Laurin Klaus nur das rechte Außennetz des Rainer Tors.

Wirklich gefährliche Chancen konnte sich keines der beiden Teams erarbeiten. In den Schlussminuten drückte Fürth den TSV Rain in die eigene Hälfte und die Gastgeber konnten nicht mehr klären. So kam Fürth doch noch zum Ausgleich. Malik McLemore drückte den Ball per Kopf über die Linie. Rain kam noch einmal vors Gästetor, fing sich jedoch prompt einen Konter ein und ein zweites Gegentor konnten die Tillystädter gerade noch verhindern.

„Wir müssen uns jetzt wieder aufrichten und nach vorne blicken“, so Trainer Käs. Schließlich steht am Freitag schon wieder das nächste Spiel auf dem Programm. Dann geht es für den TSV Rain nach Aschaffenburg.

TSV Rain Maschke – Triebel, Schröder, Bauer, Götz – Robinson, Knötzinger – Bär, J. Müller (ab 83. Greppmeir), Dannemann (ab 62. S. Müller) – Cosic (ab 79. Käser)

SpVgg Greuther Fürth Zahaczewski, Sollfrank, Ahrend, Ferri, Adlung, Wüst (ab 75. Klaus, Raum, Zahn (ab 87. Jost), Bauer, Bustamente (ab 57. Coskun), McLemore

0:1 Malik McLemore (90.+2) Gelbe Karten Fabian Triebel – Malik McLemore Zuschauer 450

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