Eishockey

20.10.2014

Gutes Pflaster

Kamen gestern Abend in der Kölner Lanxess-Arena zu einem verdienten Sieg: Jared Ross (rechts) und der ERC Ingolstadt.
Bild: ISPFD

ERC Ingolstadt feiert mit einem 5:4-Erfolg bei den Kölner Haien den dritten Sieg in Folge. Stürmer John Laliberte trifft doppelt.

Für die Ingolstädter Panther bleibt Köln weiterhin ein gutes Pflaster. In einer spannenden Partie bezwang der ERCI den letztjährigen Finalgegner aus der Domstadt mit 5:4 (3:1, 0:0, 2:3) und fuhr somit den dritten Sieg in Folge ein. Besonders gut lief es dabei auch wieder für John Laliberte, der – seit er in der DEL aktiv ist – statistisch gesehen auf einen Scorerpunkt pro Partie gegen die Haie kommt, und gestern zwei Tore zum Erfolg seiner Mannschaft beitragen konnte. „Gegen Köln ist es immer schwer. Sie stehen defensiv gut. Aber wir haben uns an den Plan gehalten und unser Ding durchgezogen“, resümierte der US-Amerikaner.

Der 31-Jährige war es auch, der den Torreigen der Panther nach nicht einmal zwei Minuten eröffnete: Einen schönen Pass von Michel Périard verwertete der Stürmer von der rechten Seite kommend ins obere linke Eck. Die Führung für die Ingolstädter wehrte allerdings nur kurz. Gerade einmal sechs Sekunden saß Patrick Hager in der „Kühlbox“, da traf Kölns Angreifer Mike Iggulden per Abpraller nach einem Schuss von Alexander Sulzer zum 1:1-Ausgleich (4.).

In der Folge leisteten sich die Schanzer viele Strafzeiten. Vier Mal durfte der KEC mit einem Mann mehr ran. Allerdings blieb es zunächst bei nur einem Powerplay-Treffer. Besser machten es die Panther: Nachdem Jared Ross in der 16. Minute nur den Außenpfosten traf, war es Jeffrey Szwez, der einen Schlagschuss von Benedikt Schopper in Überzahl entscheidend abfälschte (18.). Nur 72 Sekunden später musste Haie-Torwart Danny aus den Birken ein weiteres Mal hinter sich greifen und dafür seinen Platz nach Wiederbeginn für Sebastian Stefaniszin räumen: Schopper spielte einen sehenswerten Diagonalpass auf Christoph Gawlik, der mit einem gewaltigen „Hammer“ die 3:1-Führung für das Team von Larry Huras erzielte (19.).

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Wer auf eine ähnlich ereignisreiche Partie wie noch im ersten Abschnitt gehofft hatte, wurde im zweiten Drittel enttäuscht. Beide Mannschaften leisteten sich viele Fehlpässe und so entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung. Zwei vergebene Alleingänge von Laliberte (25.) und Hager (31.), ein Pfostentreffer von Ross (33.) sowie ein Schuss von Haie-Stürmer Alexander Weiß aus dem Gewühl heraus (27.) waren die einzigen nennenswerten Chancen in den zweiten 20 Minuten. Doch Pielmeier und Stefaniszin hielten ihre Kästen sauber.

Im letzten Drittel bot sich dann aber wieder ein anderes Bild: Eine schöne Kombination der Kölner, die Phillip Gogulla zum zwischenzeitlichen 2:3 abschloss, egalisierte Brandon Buck nur zwei Minuten später mit einem erfolgreichen Sololauf. Das Spiel der Panther glich dem der vergangenen Playoffs: Sie verteidigten aufopferungsvoll und spielten vorne effektiv. Die Kölner hingegen wirkten oftmals ratlos und fanden auch nach zwei Anschlusstreffern von John Tripp (51./58.) – dazwischen traf Laliberte per Nachschuss zum 5:3 – kein Mittel mehr, um die Partie noch zu drehen.

ERC Ingolstadt: Pielmeier – Kohl, Schopper; Brocklehurst, Friesen; Köppchen, Periard; Wagner – Gawlik, Hager, Szwez; Taticek, Buck, Davidek; Laliberte, Ross, Greilinger; Kronthaler, Barta, Schmidpeter – Tore: 0:1 Laliberte (2.), 1:1 Iggulden (4.), 1:2 Szwez (18.), 1:3 Gawlik (19.), 2:3 Gogulla (42.), 2:4 Buck (44.), 3:4 Tripp (51.), 3:5 Laliberte (54.), 4:5 Tripp (58.) – Zuschauer: 8212.

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