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Fußball

28.04.2015

„Haben zünftig gefeiert“

Kreisklasse im Blick: Trainer Harald Grimm machte mit dem SV Straß am Sonntag den Aufstieg perfekt.
Bild: Xaver Habermeier

Der SV Straß steht in der A-Klasse Neuburg als Aufsteiger fest. Trainer Harald Grimm erzählt von den Feierlichkeiten und verrät die Ziele für die kommende Saison in der Kreisklasse

Der SV Straß hat am Sonntag den direkten Wiederaufstieg in die Kreisklasse perfekt gemacht. Während man selbst mit 4:0 gegen den BSV Berg im Gau II gewann, patzte zeitgleich der SV Ludwigsmoos (1:1 zu Hause gegen den SV Sinning). Die NR hat Trainer Harald Grimm gefragt, wie in Straß gefeiert wurde und was er mit seiner Mannschaft in der Kreisklasse vorhat.

Hallo Herr Grimm, herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg. Wie haben Sie denn gefeiert?

Am Anfang war es noch etwas schleppend, weil es doch etwas überraschend war, dass es am Sonntag schon geklappt hat. Aber dann ist es schon zünftig zugegangen. Alle Spieler, die Verantwortlichen und die Zuschauer waren da und wir haben es im Sportheim krachen lassen.

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Wann haben Sie vom Unentschieden in Ludwigsmoos erfahren?

Erst einige Minuten nach der Partie. Während des Spiels waren wir nicht über dens Stand in Ludwigsmoos informiert.

Blicken wir kurz auf die Saison zurück. Vor allem in der Rückrunde hat der SV Straß ordentlich Punkte gesammelt....

Das Saisonziel zu Beginn der Runde war, vorne mitzuspielen. Nachdem wir im Winter vier Punkte vor dem Dritten waren, haben wir das Ziel geändert. Das wollte auch die Mannschaft und wir haben uns den Aufstieg als Ziel gesetzt. Mit Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde hat sich die Mannschaft gesteigert und in jedem Spiel alles gegeben. Sieben Spiele seit der Winterpause mit nur einem Gegentor sprechen für sich und sind richtig stark.

Der Abstieg aus der Kreisklasse mit nur zwölf Punkten war eindeutig. Was haben Sie als neuer Trainer mit der Mannschaft gemacht?

Wir haben das natürlich angesprochen und von den Positionen her manches umgestellt. Wie es dann gelaufen ist, kam für mich schon überraschend. Wenn eine Mannschaft so sang- und klanglos absteigt, dann steigt sie normalerweise nicht direkt wieder auf. Dann haben wir die ersten Spiele gleich gewonnen und es hat sich eine neue Begeisterung entwickelt. Die Mannschaft hatte in der ganzen Rückrunde der vergangenen Saison nur ein Spiel gewonnen. Wichtig war zudem, dass das Team nach dem Abstieg zusammengeblieben ist und gute neue Spieler wie Jürgen Koch oder Markus Schiele dazugekommen sind.

Trotz des Aufstiegs ist die Saison noch nicht vorbei. Mit welcher Macht will man in Straß auch noch Meister werden?

Vor ein paar Wochen war dieser Gedanke bei mir noch kein Thema. Nachdem der SC Ried nun aber gepatzt hat, wollen wir mit aller Macht auch Meister werden.

Es geht zurück in die Kreisklasse, aus der man klar abgestiegen ist. Was sind die Ziele in der neuen Liga?

Das Wort „Abstieg“ wollen wir nicht in den Mund nehmen. Ich bin der Meinung, dass es viele als Alibi nehmen, wenn man nur sagt, nicht absteigen zu wollen. Wir sind gut genug, in der Kreisklasse eine gute Rolle zu spielen.

Wie groß schätzen Sie den Sprung von der A- in die Kreisklasse ein?

Meiner Erfahrung nach ist das in allen Ligen der Fall. Ich habe von der Bezirksoberliga bis ganz nach unten überall trainiert. Aber bei unserer jüngsten Bilanz mit 19 von 21 möglichen Punkten bei nur einem Gegentor kann ich mir nicht vorstellen, dass wir in der Kreisklasse ganz unten reinrutschen.

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