1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Lokalsport
  4. Habermeyers feiner Fuß lässt VfR Neuburg jubeln

Landesliga Südwest

01.08.2018

Habermeyers feiner Fuß lässt VfR Neuburg jubeln

Gefühlvoll: Sebastian Habermeyer (links) erzielte mit seinem starken linken Fuß zwei sehenswerte Tore und trug gestern Abend entscheidend zum 2:0-Sieg des VfR Neuburg gegen den SC Oberweikertshofen bei.

Der Kapitän erzielt beim 2:0 gegen den SC Oberweikertshofen beide Treffer. Warum der Sieg zwar hochverdient ist, letztlich aber am seidenen Faden hängt.

Der VfR Neuburg ist in der Landesliga Südwest weiterhin nicht zu stoppen. Am Mittwochabend feierten die Lilaweißen mit einem hochverdienten 2:0-Erfolg gegen den SC Oberweikertshofen bereits den vierten Sieg nacheinander und bleiben Tabellenzweiter.

Zum Matchwinner avancierte Sebastian Habermeyer, der eindrucksvoll bewies, welch feines Gefühl er in seinem linken Fuß besitzt. Zunächst überlupfte er nach einem Zuspiel von Rainer Meisinger den herausgeeilten SCO-Keeper Dragan Ignjatovic zur Neuburger Führung (54.), später entschied er die Partie endgültig. Von der Sechzehnerkante ließ er mit einem Schlenzer ins Eck dem Gästetorwart keine Abwehrmöglichkeit (83.). „Es war sensationell, wie er die beiden Tore macht“, lobte Trainer Christian Krzyzanowski, „wegen solcher Aktionen ist er unser Kapitän und ein Führungsspieler.“ Der Coach war allgemein mit dem Auftritt seines Teams äußerst zufrieden und sprach von der besten Saisonleistung. Seine Mannschaft hatte das Spielgeschehen gegen den meist tief stehenden Gegner stets im Griff. Nur wollte der Ball über eine lange Zeit einfach nicht ins Netz. Zum einen präsentierte sich Ignjatovic in guter Form, zum anderen hatten die Lilaweißen dreimal Pech mit Aluminiumtreffern. In der ersten Minute traf Ray Bishop mit einer Bogenlampe den Pfosten, später auch noch Habermeyer (51.) mit einem strammen Schuss und Niklas Uhle mit einem wuchtigen Kopfball (67.). Weitere zum Teil große Möglichkeiten vergaben Marco Friedl, der mit seinem Kopfball im SCO-Keeper seinen Meister fand (31.), Meisinger (38.), Niklas Golling (72., 89.), Dominik Schröder (78.) und Alexander Müller (90.).

Doch bei aller offensiven Power und defensiven Stabilität (Krzyzanowski: „Unsere Abwehr hat bombensicher agiert“) war der VfR-Erfolg lange in Gefahr. Da die Vorentscheidung nicht gelingen wollte, musste Krzyzanowski letztlich gar von einer „nervenaufreibenden Partie“ sprechen. Bestes Beispiel war eine Szene, die sich in der 80. Minute beim Stand von 1:0 abspielte. Peter Heger zog einfach mal aus der Distanz ab, der Ball knallte an die Latte. Wäre der Ball nur wenige Zentimeter tiefer geflogen, schon wäre das Ergebnis völlig auf den Kopf gestellt gewesen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Allgemein ließ der VfR in der Schlussphase vor allem nach Habermeyers zweitem Treffer die nötige Konzentration vermissen und ermöglichte den ansonsten über weite Strecken harmlosen Gästen zwei Großchancen. Doch Maximilian Scheidl schoss aus kurzer Distanz am Tor vorbei (88.) und VfR-Keeper Dominik Jozinovic war nach einem Schuss von Maximilian Schuch zur Stelle (89.).

Letztlich war das nur eine Randnotiz. Für den VfR Neuburg geht es bereits am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Spitzenspiel beim Tabellendritten FV Illertissen II weiter.

VfR Neuburg Jozinovic – Schröder, Bader, Schittler (46. Eisenhofer), Uhle – Friedl, Meisinger, Riedelsheimer, Ihring (46. Golling) – Bishop (72. Müller), Habermeyer

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20043rolg().tif
NR-Tippduell

B-Klassist fordert Mösler heraus

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden