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NR-Sportskanone

28.08.2020

Herbert Etsberger: „Ohne Training gibt es keinen guten Wettkampf“

Geht bereits seit 1966 für „seinen“ SKC Burgheim auf die hiesigen Kegelbahnen: Herbert Etsberger.
Bild: privat

Plus Herbert Etsberger ist beim SKC Burgheim eine echte Institution. Der 64-Jährige verrät, warum er kein Freund der neuen „Plattenbahnen“ ist und weshalb er seinen Sport am liebsten im Team bestreitet.

In Sachen Kegeln kann man Herbert Etsberger wahrlich nichts vormachen. Seit 1966 (!) geht der mittlerweile 64-jährige Burgheimer seiner Leidenschaft beim heimischen SKC nach. Nach dem grandiosen Aufstieg in der vorangegangenen Saison mussten Etsberger und seine Teamkollegen aufgrund von enormen Verletzungsproblemen nun in dieser Spielzeit den Abstieg in die Kreisklasse A1 hinnehmen. In unserer Serie „NR-Sportskanone“ stellen wir Herbert Etsberger auf eine etwas andere Art und Weise vor.

Meer oder Berge

Etsberger: „Nachdem ich schon immer ein leidenschaftlicher Skifahrer bin, würde ich in diesem Fall die Berge bevorzugen. Wir fahren beispielsweise seit über 20 Jahren mit der ganzen Familie an Ostern für eine Woche nach Bruneck ins Pustertal zum Skifahren. Da freut sich jeder schon im Vorfeld immer riesig darauf.“

Dusche oder Badewanne

Etsberger: „Ganz klar Dusche – weil ich einfach zu faul bin, mich hinzusetzen (lacht)! Spaß beiseite, das geht sicherlich auch auf meine aktive Zeit als Fußballer zurück, als man sich ja nach dem Training oder den Spielen immer geduscht hat. Diese Angewohnheit ist bis heute geblieben. Abgesehen davon geht es einfach auch viel schneller als zu baden.“

Kaffee oder Tee

Etsberger: „Definitiv Kaffee! So vier bis fünf Tassen am Tag – meistens zum Frühstück oder am Nachmittag – kommen da schon zusammen. Einen Tee trinke ich eigentlich nur, wenn ich krank bin.“

Wurst oder Käse

Etsberger: „Beides (lacht)! Am Mittag greife ich eher zur Wurst beziehungsweise zum Fleisch, während ich am Abend ganz gerne auch einen Käse esse. Eine spezielle Lieblingssorte habe ich allerdings nicht. Auch in Sachen Wurst habe ich keine großen Ansprüche oder Vorlieben.“

Pizza oder Pasta

Etsberger: „Pizza! Nachdem wir im Sommer öfter am Gardasee sind, gibt es dort häufig Pizza! Wir haben aber auch in Burgheim oder Staudheim gute Pizzerien. Mein Favorit ist dabei eine Pizza Diavolo. Die ist schön scharf.“

Bier oder Wein

Etsberger: „In diesem Fall Wein! Gerade am Abend trinke ich gerne mal ein Glas. Während ich im Sommer einen trockenen Weißwein bevorzuge, stehe ich im Winter mehr auf einen leichten italienischen Rotwein.“

Fernsehen oder Internet

Etsberger: „Das ist schwierig. (Überlegt) Ich würde hier aber das Fernsehen nehmen. Vor allem Nachrichten oder Sport-Übertragungen wie beispielsweise das Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Paris St. Germain als eingefleischter FC Bayern-Fan schaue ich dabei am meisten.“

Schloßfest oder Viva Brasil

Etsberger: „Eigentlich weder noch. Beim Viva Brasil in Burgheim bin ich mal an der Kasse gesessen. Aber zum Mitfeiern bin ich mittlerweile zu alt (lacht). Das Schloßfest in Neuburg ist zwar ganz schön und wir sind auch hin und wieder dort. Aber mir ist da einfach der Trubel etwas zu groß.“

Brandlbad oder Weiher

Etsberger: „Eindeutig Weiher! Das bietet sich in Burgheim aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten schlichtweg an. Bereits als Kinder haben wir uns im Sommer oft dort aufgehalten. Mittlerweile wurde ja auch der Natur-Weiher wunderbar hergerichtet. Da dieser von uns daheim nur zwei Kilometer entfernt ist, fahren wir immer mit den Rädern dorthin.“

Training oder Wettkampf

Etsberger: „Das gehört beides zusammen. Wenn man nicht ordentlich trainiert, kann man auch keinen guten Wettkampf abliefern. Wenn es wieder möglich ist, trainieren wir jeden Donnerstag in Stepperg. Hinzu kommt dann meistens noch ein Wettkampf pro Woche.“

Einzel oder Mannschaft

Etsberger: „Mir macht es in der Mannschaft wesentlich mehr Spaß. Man sitzt sowohl beim Training als auch vor, während und nach den Wettkämpfen zusammen und redet dabei über Gott und die Welt. Zudem ist es einfach wesentlich schöner, wenn man gemeinsam Siege feiern oder sich auch zusammen über Niederlagen ärgern kann.“

Bahnen: Old Fashion oder Modern

Etsberger: „Die alten Bahnen sind mir grundsätzlich wesentlich lieber. Ich trauere immer noch den ’Blum-Asphalt-Kegelbahnen’ nach, auf denen wir zu Anfangszeiten beziehungsweise auch viele Jahre danach gespielt haben. Vielen meiner Teamkollegen geht es da ähnlich. Wir haben daher als Mannschaft auch immer Probleme, wenn wir auf den modernen ’Plattenbahnen’ wie in Kipfenberg oder Neuburg ran müssen. Damit kommen wir leider nicht so zurecht.“

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