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NR-Sportskanone

27.05.2020

Joschua Koch: Ein aufgewecktes Multitalent

Bei den Handball-B-Junioren des TSV Neuburg zählt Joschua Koch zu den absoluten Leistungsträgern.
Bild: Dirk Sing

Joschua Koch betreibt mit Golf, Handball und Kanupolo gleich drei Sportarten. Warum der 16-jährige Gymnasiast „gezwungenermaßen“ ein Frühaufsteher ist, welches Buch er gerade liest und was das Neuburger Schloßfest für ihn so besonders macht.

Der Begriff der „Sportskanone“ trifft auf Joschua Koch zweifelsohne perfekt zu. Der 16-jährige Gymnasiast ist nicht nur ein begeisterter Golfer, sondern spielt auch für die Handball-B-Jugend des TSV Neuburg sowie die Kanupolo-Mannschaft des DRC Neuburg. In unserer Serie „NR-Sportskanone“ stellen wir das Multi-Talent auf eine etwas andere Art und Weise vor.

Strand oder Berge

Koch: „Das hängt bei mir von der Jahreszeit ab. Nachdem ich sehr gerne im Meer schwimme und wir eigentlich in jedem Jahr auf der kroatischen Insel Rab Urlaub machen, ziehe ich im Sommer den Strand vor. Im Winter ist es dagegen umgekehrt, da ich ein leidenschaftlicher Skifahrer bin.“

Frühaufsteher oder Langschläfer

Koch: „Während der Schulzeit bin ich ’gezwungenermaßen’ ein echter Frühaufsteher. Nachdem ich in Eichstätt aufs Gymnasium gehe, klingelt der Wecker bereits um 6.20 Uhr. In der momentanen Corona-Zeit oder auch während der Ferien bleibe ich zumeist schon deutlich länger im Bett (lacht).“

Buch oder Internet

Koch: „Ich habe bei mir daheim ein sehr großes und gut gefülltes Bücherregal, da ich sehr gerne lese. Mein aktuelles Buch ist von Sebastian Fitzek und heißt ’Flugangst 7a’. Aber natürlich nutze ich auch häufig das Internet. Daher ist es schwer, sich auf eine Sache festzulegen.“

Burger oder Döner

Koch: „Ganz klar Döner! In der Nähe von meiner Schule gibt es einen erstklassigen Döner. Zusammen mit meinen Kumpels sind wir mindestens einmal pro Woche dort und lassen uns einen schmecken.“

Ein junger Mann, drei Sportarten: Joschua Koch mit seinem Kanupolo-Boot und Paddel, dem Driver (Golf-Schläger) und seinem Handball-Trikot.
Bild: Dirk Sing

Cola oder Wasser

Koch: „Grundsätzlich Cola – weil sie einfach besser schmeckt (lacht). Wenn ich Sport treibe, fällt meine Wahl dagegen immer auf Wasser.“

Mathe oder Englisch

Koch: „Ehrlich gesagt war ich noch nie der ganz große Mathe-Experte und -Freund, da das Ganze für mich einfach zu abstrakt ist. Daher kann ich auch mit Variablen und so weiter nicht wirklich viel anfangen. Englisch ergibt in meinen Augen wesentlich mehr Sinn, da es schlichtweg ’die’ Weltsprache ist, die man im Leben überall brauchen kann.“

Schloßfest oder Volksfest

Koch: „Eindeutig Schloßfest. Ein Volksfest findet überall statt, während das Schloßfest für die Stadt Neuburg steht. Es ist schon deshalb etwas Besonderes, weil es nur alle zwei Jahre stattfindet. Selbstverständlich habe ich auch ein eigenes Kostüm dafür. Wenn man das nicht hat, braucht man eigentlich gar nicht aufs Schloßfest gehen.“

Breze oder Rahmfleck

Koch: „Mein absoluter Favorit ist Zieglers Rahmfleck. Da gibt es nichts Besseres (lacht). Der Vorteil einer Breze ist, dass man sie überall kaufen kann – ob in Neuburg, Eichstätt oder Ingolstadt. Wenn es keinen Rahmfleck gibt, ist eine Breze als Alternative auch nicht verkehrt.“

Klavier oder Saxofon

Koch: „Ich beherrsche zwar beide Instrumente. Nachdem ich jedoch schon deutlich länger Klavier spiele – genauer gesagt seit der ersten Klasse –, läuft dieses einfach deutlich besser. Aber auch der Umgang mit dem Saxofon macht Spaß. Allerdings mache ich da erst seit rund drei Jahren. Da gibt es noch einiges an Verbesserungs-Potenzial (lacht).“

Auch mit dem Golf-Putter kann Joschua Koch erstklassig umgehen.
Bild: Dirk Sing

Abschlag oder Putt (Golf)

Koch: „Auch wenn der Putter normalerweise der wichtigste Schläger beim Golf ist und zumeist über einen guten oder schlechten Score entscheidet, würde ich hier den Driver nehmen. Es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man diesen richtig trifft und der Abschlag möglichst weit beziehungsweise natürlich auch gerade fliegt.“

Donau oder Weiher (Kanupolo)

Koch: „Nachdem man aufgrund der Corona-Krise den Mindest-Abstand einhalten muss und daher auch keine Zweikämpfe führen kann, trainieren wir aktuell auf der Donau. Ansonsten haben wir einen eigenen Weiher, der optimal ist. Dort haben wir unser Spielfeld mit zwei Toren aufgebaut. Zudem gibt es dort keine Strömung und das Wasser ist wärmer. Daher ist der Weiher für uns Kanupolo-Spieler sicherlich die deutlich bessere Variante als die Donau.“

Hallen- oder Beach-Handball

Koch: „Es ist schon auch ganz cool, auf dem Sand Handball zu spielen. Dennoch bevorzuge ich die Halle, weil man es dort einfach gewohnt ist. Schließlich findet ja die gesamte Punktrunde in einer Halle statt. Hoffentlich haben wir die Möglichkeit, möglichst bald dort wieder zu trainieren und zu spielen.“

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