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Fußball

29.04.2015

Kampfeswillen als Erfolgsrezept

Volle Kraft voraus: Sebastian Habermeyer (rechts) bestreitet heute Abend mit dem TSV Rain das Spitzenspiel der Bayernliga-Süd gegen den FC Pipinsried.
Bild: Szilvia Izsó

Heute treffen der TSV Rain und der FC Pipinsried in der Bayernliga aufeinander. Warum TSV-Trainer Jürgen Steib um das Duell der Aufstiegsaspiranten nicht viel Wind macht

Zugegeben, mit der Nachricht, dass der Tabellenzweite SV Pullach nicht für die Regionalliga gemeldet hat, ist ein wenig Dampf an der Spitze der Bayernliga Süd verloren gegangen. Der Verein hatte sich mit dem TSV Rain und dem FC Pipinsried über die gesamte Saison ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen um die beiden Aufstiegsplätze geliefert. Alle anderen Vereine der Liga liegen weit zurück.

Trotzdem bietet der Kampf zwischen Rain und Pipinsried immer noch genug Dramatik und Spannung, um die Fans zufriedenzustellen. Schließlich geht es um den direkten Aufstiegsplatz und die Meisterschaft. Rang zwei bedeutet die Relegation. Am heutigen Mittwoch um 18 Uhr scheint der Wettkampf in Rain seinen Höhepunkt zu finden, die beiden Kontrahenten treffen direkt aufeinander.

Rains Trainer Jürgen Steib will dem Duell aber nicht zu viel Bedeutung beimessen: „Es ist eben ein Derby, das wird gerne hochgekocht. Am Ende gibt es dabei auch nur drei Punkte zu gewinnen.“ Es habe auch keine besondere Einstimmung auf das Spiel gegeben, um „nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen“, wie Steib sagt. Das sei nur kontraproduktiv, besonders für seine jungen Spieler, die vor solch einer Partie noch eher aufgeregt sind.

Erst vor zwei Wochen trafen Rain und Pipinsried in einem Nachholspiel aus der Hinrunde aufeinander, das 0:0 endete. „Wir haben damals nicht viel verkehrt gemacht“, findet Steib, „Pipinsried hat sich nicht leichtgetan gegen uns“. Deshalb habe die Mannschaft nun die gleichen Vorsätze wie vor zwei Wochen: „Wir werden versuchen, lange mitzuhalten. Pipinsried ist fußballerisch besser, das wissen auch meine Spieler.“ Das Erfolgsrezept heiße deshalb Kampf. „Wir müssen mehr leisten als sie, wenn wir punkten wollen“, weiß der TSV-Trainer. Die ganze Rückrunde schon versuche die Mannschaft über den Kampfeswillen zu gewinnen, „das ist ein ganz wichtiger Aspekt“, betont Steib. Und der Erfolg gibt ihm Recht. Rain steht mit 70 Zählern punktgleich mit Pullach an der Spitze der Bayernliga. Pipinsried steht nur zwei Punkte dahinter, könnte mit einem Sieg also wieder in die Aufstiegsränge klettern. Für die Partie steht Steib derselbe Kader zur Verfügung wie am jüngsten Wochenende gegen Rosenheim. Der verletzte Mariusz Suszko ist noch nicht wieder fit. Steib hofft aber, dass der 28-Jährige seinem Team in den verbleibenden vier Spielen noch einmal helfen kann. (sut)

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