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NR-Sportskanone

01.12.2020

Karl Goronzi: „Schlager sind absolut nicht mein Fall“

Kanu-Polo ist seine große Leidenschaft: Der 17-jährige Karl Goronzi spielt für den DRC Neuburg und machte bereits seine ersten Schritte in der ersten Mannschaft, die in der Bundesliga spielt.
Bild: Goronzi

Plus Karl Goronzi spielt Kanu-Polo für den DRC Neuburg. Der 17-Jährige erzählt, welche Musik er bevorzugt, warum er gerne früh aufsteht, wann er mit seiner Sportart begonnen hat und warum er in der Bundesligamannschaft spielen will.

Eine große Ehre wurde Karl Goronzi im Jahr 2019 zu Teil. Die Bayerische Kanujugend wählte den 17-Jährigen zum Kanusportler des Jahres im Kanu-Polo. Seit 2015 spielt Goronzi inzwischen für den DRC Neuburg. Einzig die Zwangspause durch die Corona-Pandemie verhinderte, dass er heuer seine ersten Schritte in der Bundesligamannschaft machen durfte. In unserer Serie NR-Sportskanone stellen wir Goronzi auf eine etwas andere Art und Weise vor.

Sommer oder Winter

Karl Goronzi: „Der Sommer macht generell mehr Spaß. Man kann draußen Kanu-Polo spielen, sowohl das Training als auch Turniere betreffend. Der Winter ist gerade sportliche gesehen ziemlich eintönig.“

Buch oder Fernsehen

Goronzi: „Ich bevorzuge das Fernsehen, weil es abwechslungsreicher und unterhaltsamer ist. Gerne schaue ich Sport, zum Beispiel Fußball bei großen Turnieren. Welt- oder Europameisterschaften im Kanu-Polo verfolge ich Internet, etwa bei Youtube oder anderen Livestreams.“

Frühaufsteher oder Langschläfer

Goronzi: „Auch wenn es an den Wochenenden manchmal schwerfällt, finde ich es besser, früh aufzustehen. Dann lässt sich der Tag einfach besser nutzen. Auch Trainingseinheiten bringe ich gerne bereits am Morgen hinter mich. Unter der Woche muss ich als Schüler ohnehin früh raus.“

Schloßfest oder Volksfest

Goronzi: „Auf jeden Fall das Schloßfest. Es ist in Neuburg etwas Besonderes und einzigartig. Jeder kennt jeden, man trifft viele Leute. Ich freue mich immer sehr darauf, weil es ja nur alle zwei Jahre stattfindet. Die historischen Klamotten habe ich auch, sie gehören einfach dazu.“

Glühwein oder Kinderpunsch

Goronzi: „Als Sportler muss ich eigentlich Kinderpunsch sagen. Aber ein Glühwein geht schon auch mal.“

Film oder Serie

Goronzi: „Bei Serien finde ich die gesamte Handlung viel interessanter, man kann sich viel besser in die Personen hineinversetzen. Die Serie Prison Break gefällt mir etwa sehr gut.“

Schlager oder Rockmusik

Goronzi: „Schlager sind absolut nicht mein Fall, weshalb ich Rockmusik sage. Auf eine spezielle Lieblingsband kann ich mich nicht festlegen.“

Fisch oder Fleisch

Goronzi: „Eigentlich beides. Fisch esse ich am liebsten am Meer. Zum Beispiel ist eine Makrele vom Grill sehr lecker. Aber es spricht auch nichts gegen einen Burger.“

Kraftraum oder Waldlauf

Goronzi: „Die Kombination machts. Auf dem Spielfeld bringt es einem nichts, wenn man einen Haufen Kraft hat und die Kondition nach zwei Minuten weg ist. Es hilft aber auch nichts, nach 20 Minuten noch Energie zu haben, aber gegen den Gegner nichts erreichen konnte.“

Kanu-Polo oder Kanu-Rennsport

Goronzi: „Kanu-Polo, immer schon. Ich habe 2015 damit angefangen, ohne vorher Kanu-Rennsport betrieben zu haben. Die nötigen Fähigkeiten konnte ich mir ohne diese Vorerfahrung aneignen. Geholfen hat mir sicherlich, dass ich früher Badminton gespielt habe. Die Schlägerbewegung ist ähnlich zur Wurfbewegung beim Kanu-Polo.“

Offensive oder Defensive

Goronzi: „Es ist natürlich beides wichtig. Tore zu werfen macht immer Spaß. Aber lieber gewinne ich ein Spiel mit 1:0, als es trotz fünf oder sechs eigenen Toren zu verlieren. Im Kanu-Polo muss jeder Spieler angreifen und verteidigen können. Die Sportart ähnelt in dieser Hinsicht dem Handball. Meine Lieblingsposition ist die des Centers.“

Bundesliga oder 2. Bundesliga

Goronzi: „Der Plan war, dass ich 2020 bei unseren Herren dabei bin, die in der 1. Bundesliga spielen. Leider haben wegen Corona die Wettbewerbe nicht stattgefunden, weshalb ich lediglich bei einem Turnier in Essen im Bundesligateam mitgespielt habe. Wenn man eine gute Mannschaft hat und nicht chancenlos ist, würde ich bei der Auswahl immer die höchste Liga wählen. Das Niveau ist einfach viel höher. Viele Teams in der Bundesliga punkten durch jahrelange Erfahrung, in anderen sind die Spieler sehr gut trainiert. Es ist sofort ersichtlich, dass die Spieler viel Zeit in den Sport investieren.“

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