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Bezirksliga Oberbayern Nord

19.04.2014

Karlshuld immer noch nicht auf Kurs

Karlshulds Eigengewächs Sebastian Stegmeir (2. von rechts) hat sich als rechter Verteidiger zum Leistungsträger gemausert. Am Donnerstag feierte er seinen 23. Geburtstag und wünscht sich zu Ostern einen Sieg.
Bild: Roland Geier

SVK vor schwerem Heimspiel gegen Moosinning

Der SV Karlshuld ist in der Bezirksliga Oberbayern Nord so richtig auf Schlingerkurs. Immer wenn man meint, die Grünhemden reißen das Steuer herum und verabschieden sich vom Abstiegsrelegationsplatz, dann folgt sofort der nächste Nackenschlag. Nach dem 3:0 beim Tabellenletzten Allach haben die Mösler zunächst die Gefahr die Gefahr gebannt. Da Eitting zeitgleich eine Niederlage einsteckte, ist der Vorsprung auf den Konkurrenten auf vier Punkte angewachsen. Was der Sieg wert war, zeigt die Tabelle, denn der SVK hat den Rückstand zu den mitgefährdeten Aubing (12.) und Moosburg (11.) verkürzt.

In der Nachbetrachtung trauert SVK-Trainer Tobias Luderschmid deshalb der Heimpleite gegen den SV Sulzemoos nach. „Hätten wir die drei Punkte nicht regelrecht verschenkt, sähe unsere Situation schon ganz anders aus“, sagt der 32-Jährige, der mit seiner Mannschaft am heutigen Ostersamstag um 15 Uhr vor einer schwierigen Aufgabe steht. Mit dem FC Moosinning stellt sich in Karlshuld eine Mannschaft vor, die einen guten Lauf hat. In den bisherigen neun Rückrundenspielen ist die Mannschaft von Trainer Alexander Auhagen ungeschlagen und rangiert auf Rang sechs. Die Truppe aus dem Erdinger Moos hat gute Chancen, noch an das Führungsduo Jetzendorf und Dachau heranzuschnuppern.

Moosinning, in deren Reihen Max Mies, der ehemaliger Stürmer des FC Ingolstadt, auf Torejagd geht, ist gefährlich. Das bekam der SVK in der Hinrunde zu spüren. Mit 0:5 mussten die Mösler die höchste Saisonniederlage einstecken. „Wir wissen, was da auf uns zukommt. Da müssen wir schon einen guten Tag erwischen, um die zu schlagen. Aber Fakt ist, wir dürfen uns nicht mehr viele Fehltritte erlauben, sonst sieht es zappenduster aus“, so Luderschmid.

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In Allach habe er sehr gute Ansätze bei seiner Mannschaft gesehen. Der Defensivverbund habe sehr gut harmoniert und die Null hinten hat das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt, glaubt Luderschmid, dass seine Mannschaft auch in der Lage ist, einen Gegner wie Moosinning zu schlagen. „Wenn wir die Ordnung halten, in der Defensive so kontrolliert wie in Allach agieren und dann Nadelstiche setzen, müsste etwas Zählbares drin sein“, sagt Luderschmid.

Ein Dreier wäre für die Mösler deshalb so wichtig, weil die nächste Aufgabe eine Woche später bei Spitzenreiter Jetzendorf nicht lösbar erscheint. Dabei ist der SVK-Coach personell nicht sorgenfrei. Abwehrspieler Jogi Hahn ist verhindert. Mittelfeldregisseur Markus Kurzhals liegt mit einer Grippe flach und Angriffsführer Bastian Blabl ist angeschlagen. „Unsere Bank ist aber gut besetzt, um das auszugleichen“, glaubt Luderschmid die möglichen Ausfälle ersetzen zu können.

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