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13.11.2017

Karlshuld passt sich dem Wetter an

Nichts zu holen: Der SV Karlshuld mit Abwehrchef Paul Waldemar (schwarzes Trikot) verlor beim TSV Gaimersheim chancenlos mit 0:4.
Bild: Roland Geier

Mösler verlieren in der Kreisliga Donau/Isar beim TSV Gaimersheim deutlich mit 0:4. Trainer Peter Krzyzanowski will weder die Bedingungen noch den Kunstrasen als Ausrede für die Pleite gelten lassen

So mies wie das Wetter am gestrigen Sonntag war, so war auch der Auftritt des SV Karlshuld beim TSV Gaimersheim, der die Mösler auch in der Höhe verdient mit einer 4:0 nach Hause schickte.

Das einzig Gute war, dass der TSV Etting am Samstag gegen den VfB Eichstätt II ebenfalls mit 0:4 den Kürzeren zog und die Truppe von Peter Krzyzanowski zumindest mit zehn Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz überwintern kann. Dabei sahen die Grünhemden in den ersten 20 Minuten gegen die Gastgeber, die keinesfalls überzeugen konnten, gar nicht so schlecht aus.

„Da waren wir sehr gut im Spiel und waren taktisch klar im Vorteil“, sagte Krzyzanowski, der aber anprangerte, dass sich seine Mannschaft keine einzige Tormöglichkeit erspielte. Doch plötzlich war der Wurm drin im Spiel des SVK. Zunächst wehrte Karlshulds Keeper Tobias Eckl glänzend die Kugel aus kurzer Distanz. Doch dann machte es Betim Durmishi seinem Keeper nach, wehrte den Nachschuss mit den Händen ab. Ein großer Irrtum des 18-Jährigen, denn die Kugel wäre ins Toraus gegangen. Es war der Genickbrecher für die Mösler. Denn Betim Durmishi bekam glatt Rot und Dennis Volk verwandelte der Strafstoß sicher zur Gaimersheimer Führung.

Außer Freistöße des spielenden Co-Trainer des SVK Claudio Maritato, die aber wirkungslos verpufften, hatte der SVK nichts mehr zu bieten und es schien, als würden die Krzyzanowski-Schützlinge einem Waterloo entgegensteuern. Als Wins Jan zu ungestüm zu Werke ging zeigte der Referee erneut auf den Punkt (37.). Markus Bauer, Gaimersheims Spielmacher und Torjäger, verwandelte den Strafstoß eiskalt zur 2:0-Führung. Im Anschluss legte er nur 60 Sekunden später gegen die nun immer desolater wirkenden Mösler das 3:0 nach. Ein Hoffnungsschimmer für den SVK, so schien es, war die Ampelkarte gegen Dennis Volk (41.), da man nummerisch wieder gleichgezogen hatte.

Auch die Umstellungen im zweiten Abschnitt brachten jedoch keine Besserung bei den Gästen, die einfach mit dem Kunstrasen und mit sich selbst überfordert waren. „Ob Sauwetter, Schiedsrichter oder Kunstrasen. Wir haben uns nicht eine Tormöglichkeit erarbeitet. Da müssen wir die Kritik schon bei uns suchen“, sprach Krzyzanowski nach dem Schlusspfiff von einer verdienten Niederlage seiner Truppe. Die ließ sich am Ende wenigstens nicht völlig abschlachten.

Der Gastgeber, der nicht wirklich wie ein Spitzenreiter auftrat, erhöhte nach einem Konter durch Daniel Sierck (63.) lediglich noch zum 4:0-Endstand.

SV Karlshuld: Eckl – Klingenberg (62. Samsa), Durmishi, Walter (62. Wittmann), Paul, Morina, Wins, Hadzic, Hammer (46. Glas), Maritato, Ibraimovic

Wesentlich besser präsentierte sich die Reserve des SV Karlshuld, die bis zur Schlussphase die Partie bestimmte. Kurz nach dem Seitenwechsel verwandelte Jonny Mamo einen Strafstoß zur 1:0-Führung (47.). Als Anil Kayranciogiu auf 2:0 erhöhte (69.), schien die Partie für die Mösler gelaufen. In den letzten Minuten aber schien die Truppe von Thorsten Möbius noch einmal in Stottern zu geraten, als Simon Schlagmann noch auf 1:2 verkürzte. Durch diesen Sieg überwintert die SVK-Reserve auf Rang fünf.

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