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Donau/Isar

07.10.2017

Karlshuld setzt auf den Faktor Zeit

Den vierten Sieg in Folge im Blick: Patrick Palfy empfängt mit dem SV Karlshuld den FC Hitzhofen/Oberzell.
Bild: Roland Geier

Trainer Peter Krzyzanowski glaubt, dass die Entwicklung seiner Mannschaft noch nicht abgeschlossen ist. Nach zuletzt drei Siegen hintereinander ist nun der FC Hitzhofen zu Gast. TSV Lichtenau empfängt den Tabellenführer

Peter Krzyzanowski betonte stets, auf den Faktor Zeit zu setzen, bis seine Mannschaft in der Kreisliga Donau/Isar durchstarten würde. Nun scheint sich die Prognose des Trainers des SV Karlshuld zu bestätigen.

Der Auftakt der Mösler war nach dem Umbruch der Mannschaft alles andere als vielversprechend gewesen. Nach sechs Spieltagen hatten die Grünhemden ganze vier Punkte auf dem Konto und befanden sich im Tabellenkeller. Krzyzanowski aber wurde deswegen nicht nervös. „Wir brauchen noch Zeit, bis die Mannschaft zusammengewachsen ist und das im Spiel umsetzt, was sie im Training zeigt“, so der 40-Jährige. Nach zuletzt drei Siegen in Folge hat der SVK nun einen kleinen Höhenflug gestartet. Mit 13 Zählern hat sich die Truppe auf Rang sechs vorgearbeitet und sich im vorderen Mittelfeld platziert. „Für mich ist es keine Überraschung, dass wir nun da vorne mitmischen. Die Jungs trainieren gut und haben Spaß am Fußball“, sagt Krzyzanowski und glaubt, dass „die Entwicklung der Mannschaft noch nicht abgeschlossen ist“. Einen wichtigen Faktor soll der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft spielen. Krzyzanowski: „Ich habe einen großen Kader, da kann sich im Training keiner hängen lassen. Das wissen alle und das ist das eigentliche Geheimnis unseres Aufwärtstrends.“

Sechs Jahre brauchte der SV Karlshuld, bis er drei Spiele in Folge gewinnen konnte. In den nächsten zwei Spielen könnten die Grünhemden ihre Bilanz nun sogar noch ausbauen. Am morgigen Sonntag gastiert um 15 Uhr der Tabellenelfte FC Hitzhofen/Oberzell, und am Sonntag darauf ist der SVK beim Tabellenzwölften FC Wackerstein/Dünzing zu Gast. Doch für Krzyzanowski sind das alles ungelegte Eier. Er legt den Fokus zunächst auf die morgige Partie gegen Hitzhofen/Oberzell und warnt, den Gegner nicht zu unterschätzen. „Das wird schwer genug, die wollen da unten raus und werden alles in die Waagschale werfen, uns zu schlagen“, so Krzyzanowski, der am überlegen ist, seine Mannschaft auf einigen Positionen zu verändern. Denn sein Team hatte innerhalb von drei Tagen zwei Spiele zu absolvieren. Hitzhofen konnte sich dagegen am Dienstag ausruhen, da die Partie gegen die DJK Ingolstadt verlegt wurde.

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Etwas kurios verläuft die Saison des TSV Lichtenau. Siegen gegen die jeweiligen Tabellenführer stehen Pleiten gegen weiter hinten platzierte Mannschaften gegenüber. Demnach sollte nun wieder ein Erfolgserlebnis anstehen. Am morgigen Sonntag empfängt Lichtenau den Primus der Kreisklasse FC Tegernbach, der von Naz Seitle trainiert wird.

Erneut auf Erfolgskurs bleiben müsste die Reserve des SV Karlshuld (4.), die um 13 Uhr den zweiten Anzug des FC Hitzhofen/Oberzell (13.) erwartet.

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