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FC IngolstadtIngolstadt

16.05.2015

Karlshulder drücken die Daumen

Sein Herz schlägt für den FC Ingolstadt: Harald Frauenknecht ist Vorsitzender des Fan-Clubs „Moos-Schanzer“ in Karlshuld.
Bild: Roland Geier

Die „Moos-Schanzer“ waren der fünfte Fan-Club, der gegründet wurde

Während die Fahnen der Fans des TSV 1860 München, von Borussia Dortmund oder der Bayern auf Halbmast stehen, wehen die Fahnen der Fans des FC Ingolstadt 04 an der Spitze des Fahnenmastes. So ist es derzeit jedenfalls in Karlshuld.

Der Fanclub „Moos-Schanzer“ rüstet sich für den Aufstieg seiner Mannschaft in das Fußball-Oberhaus. Voller Stolz berichtet Vorsitzender Harald Frauenknecht, dass die „Moos-Schanzer“, die inzwischen 25 Mitglieder zählen, einst der fünfte Fan-Club des FC 04 waren, der gegründet wurde. Mittlerweile sind es 25, die den FC Ingolstadt unterstützen. „Es ist der Wahnsinn, wie sich der Verein entwickelt hat, wenn ich an das MTV-Stadion zurückdenke. Da spielte der FC noch vor 150 Zuschauern. Wenn da mal einer lautstark die Mannschaft angefeuert hat, dann ist er aufgefallen“, erinnert sich Frauenknecht an die Zeiten, als die Schanzer noch in den Kinderschuhen steckten. Frauenknecht, der in Karlshuld alles ins Rollen brachte, hat bisher nur wenige Spiele des FC 04 verpasst. Als die Karlshulder im ESV-Stadion im Jahr 2008 zum x-ten Mal zusammen standen, haben sie beschlossen, einen Fanclub zu gründen. „Unser Motto hieß damals wie heute: Die Unterstützung gilt dem FC Ingolstadt 04. Vor allem Respekt untereinander, auch gegenüber den gegnerischen Mannschaften und deren Fans“, sagt Frauenknecht, der wie seine Freunde gegen jede Aggression und Pyrotechnik im Stadion ist. „Der Spaß soll im Vordergrund stehen“, sagt der Karlshulder, der mit dem harten Kern des Clubs in der Südtribüne im Audi Sportpark seinen Stammplatz hat.

Vergessen aber hat er die Leidenszeit nicht, als es Jahr für Jahr gegen den Abstieg ging. „Da musste man am Arbeitsplatz schon einiges mitmachen. Aber das hat sich mittlerweile gedreht. Plötzlich wird gefragt, ob man eine Eintrittskarte besorgen kann“, freut sich Frauenknecht. Den Grund für den Aufwärtstrend der Schanzer macht er an Trainer Ralph Hasenhüttl fest. „Für mich ist er nicht nur ein guter Trainer, sondern auch ein Sympathieträger. Er ist der erste Trainer, der nach dem Spiel zu uns Fans geht und mit uns feiert. Dazu hat er das richtige Händchen, Spieler weiterzuentwickeln, von denen ich gedacht habe, die werden es nicht schaffen.“

Frauenknecht ist überzeugt, dass der FC Ingolstadt am Sonntag gegen RB Leipzig vor ausverkauftem Haus nicht nur den Aufstieg feiern wird, sondern auch den Meistertitel holt. „Dann fahren wir nach Kaiserslautern und saugen schon mal vor 50000 Zuschauern die Atmosphäre ein, die wir in der kommenden Saison öfters genießen können“, sagt Frauenknecht mit leuchtenden Augen. Denn für die „Moos-Schanzer“ wird ein Traum wahr, in den Arenen in Dortmund, Schalke, Gladbach, Wolfsburg, Leverkusen und München ihren FC Ingolstadt anzufeuern.

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