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NR-Sportskanone

27.11.2020

Lena Höche: „Kommunikation auf dem Platz ist mir sehr wichtig“

Greift bereits seit 2005 zur Pfeife: die 31-jährige Lena Höche von der Schiedsrichtergruppe Neuburg.
Foto: SR-Gruppe Neuburg

Plus Lena Höche von der Schiedsrichtergruppe Neuburg lässt die Männer nach ihrer Pfeife tanzen. Warum die 31-Jährige ein Frühaufsteher ist und welche Meinung sie zum Videobeweis im Amateurbereich hat.

Seit mittlerweile 15 Jahren zeigt Lena Höche auf den Fußballplätzen in der Region auch den Männern, wo es langgeht. Die 31-jährige Familien-Mama, die für ihren Heimatverein SC Wallerstein pfeift, zählt zu den Spitzenkräften in der Schiedsrichtergruppe Neuburg. In unserer Serie „NR-Sportskanone“ stellen wir die „starke Frau mit dem guten Pfiff“ einmal etwas genauer vor.

Strand oder Berge

Höche: „Auf alle Fälle Strand! Ich bin ein „Sonnen-Mensch“ und kann mich daher am Meer am besten erholen. Der schönste Strand für mich ist dabei auf den Malediven, wo ich selbst auch schon war. Da ist es einfach herrlich.“

Frühaufsteher oder Langschläfer

Höche: „Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann Langschläfer. Aber durch die Kinder beziehungsweise Arbeit bin ich quasi gezwungenermaßen ein Frühaufsteher. Wenn ich unter der Woche nach München zum Arbeiten muss, stehe ich bereits um 5.15 Uhr auf. Am Wochenende dann ein bisschen später, so gegen 7.30 Uhr.“

Smartphone oder iPhone

Höche: „Ich habe eigentlich von Beginn an ein iPhone und bin mit diesem auch sehr zufrieden. Daher würde ich jetzt auch nicht wechseln. Ich habe mir sogar schon das neue iPhone 12 Pro geholt.“

Facebook oder Instagram

Höche: „Generell bin ich jetzt in den sozialen Medien selbst nicht so aktiv. Meistens schaue ich nur. In diesem Fall würde ich Instagram eher bevorzugen. Dort sind nur Bilder, während auf Facebook zudem immer mehr Werbung auftaucht.“

Party oder Relaxen

Höche: „Früher, als ich Sportstudent war, habe ich schon noch mehr Party gemacht oder war mit meinen Freunden beim Feiern. Mittlerweile hat sich das – vor allem auch durch unsere Kinder – etwas gelegt. Da genießt man daheim oftmals lieber die Ruhe.“

Kochen oder Restaurant

Höche: „Ich koche eigentlich daheim ganz gerne. Von den Gerichten ist es recht gemischt, wobei ich zugeben muss, dass ich eine ’Thermo-Mix-Tante’ bin (lacht). Ins Restaurant gehen wir dagegen eher seltener, da man mit den Kids dort nicht so die Ruhe hat. Aus diesem Grund sind wir auch eher die ’Besteller’, um dann gemütlich zuhause zu essen.“

Wasser oder Cocktail

Höche: „Ehrlich gesagt bin ich überhaupt kein Cocktail-Fan oder Liebhaber von süßen Sachen. Im Alltag trinke ich die meiste Zeit ein normales Wasser.“

Pizza oder Pasta

Höche: „Nachdem wir daheim jetzt keine Pizza machen, ist es schon etwas, was man sich zwischendurch einfach mal gönnt und worauf man sich freut. Am liebsten esse ich dabei eine Pizza Capricciosa.“

Schloßfest oder Volksfest

Höche: „Nachdem ich quasi eine ’Zugezogene’ bin, muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich bislang noch nie auf dem Neuburger Schloßfest war. Aus der Ries-Gegend, wo ich herkomme, gibt es das Stadtmauerfest. Trotz allem bin ich aber mehr der Volksfest-Gänger.“

Brandlbad oder Weiher

Höche: „Weiher! Nachdem mein Ehemann ursprünglich aus Weichering stammt, war es fast schon naheliegend, an den dortigen Weiher zu gehen. Der Vorteil ist einfach auch, dass man mehr in der Natur ist als in diesem Gewimmel im Brandlbad – gerade zu Corona-Zeiten.“

Videobeweis: Ja oder Nein

Höche: „Ja, auf jeden Fall! Ich finde, dass der Videobeweis den Fußball schlichtweg gerechter macht. Krasse Fehlentscheidungen können damit vermieden werden – und das ist ja im Sinne aller! Auf den Amateurfußball bezogen: Wenn es seriös umgesetzt werden würde und auch das Bildmaterial von der Qualität her entsprechend gut wäre, ist das sicherlich eine Option. Als Schiedsrichter hat man es ja auch lieber, wenn man keine Fehler macht und gegebenenfalls seine Entscheidung revidieren kann. Aktuell wäre das – beispielsweise mit den Bildern von Sporttotal TV – eher nicht möglich, da die jeweiligen Blickwinkel auf das Geschehen doch noch sehr eingeschränkt sind.“

Ermahnen oder Verwarnen

Höche: „Ich bin als Schiedsrichter jemand, der mit den Spielern lieber spricht und sie daher ermahnt, auch wenn manchmal eine Verwarnung wohl besser wäre. Aber für mich ist Kommunikation untereinander auf dem Platz sehr wichtig.

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