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Motorsport

10.10.2019

Letztes „Aufbäumen“ der Classic-Racer

Das Classic-Racer-Team des Motorclubs Neuburg bei der diesjährigen „Riedenburg-Classic“: (von links) Rudolf und Gisa Omischl, Roland Demnick, Fritz Wenger und Dave Reisinger. Nicht auf dem Bild ist Teamchef Fritz Demnick, der bereits mit dem Verladen der Sportgeräte beschäftigt ist.
Bild: Klaus Benz

Quartett des MC Neuburg nimmt an der traditionellen „Riedenburg-Classic“ teil. Mit zwei sechsten Plätzen kann der Saisonabschluss durchaus als gelungen bezeichnet werden

Untereggersberg bei Riedenburg ist alle Jahre die letzte Station in der Motorsport-Saison der Classic-Racer des Motorclubs Neuburg. Gleichzeitig ist diese Veranstaltung ein Mekka der Motorsportfreunde, das auch heuer wieder viele Zuschauer anlockte. Der Veranstalter konnte dieses Mal 220 (!) Teilnehmer begrüßen.

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Die „Riedenburg-Classic“, seit 2002 fester Bestandteil im Kalender des historischen Motorsports, begeistert jedes Jahr Technik- und Traditionsfreaks aus dem In- und Ausland. Die Veranstaltung ist kein Rennen beziehungsweise die Erzielung von Höchstgeschwindigkeit kein Kriterium zum Sieg. Gewinner ist, wer die gesperrte 1,735 Kilometer lange Strecke von Unter- nach Obereggersberg am Sonntag drei Mal absolviert und dabei einen möglichst geringen Zeitunterschied aufweist. Der Samstag bleibt ausschließlich den Trainingsläufen vorbehalten. Am Freitag erfolgt der Startschuss zum Veranstaltungs-Wochenende mit einer Präsentation einiger Fahrzeuge auf dem Stadtplatz in Riedenburg, an dem zum Leidwesen des interessierten Publikums nur einige wenige Teilnehmer erschienen waren.

Die Classic-Racer vom Motorclub Neuburg waren mit zwei Motorrad-Piloten und zwei Automobil-Teams vertreten. Bei der Autofraktion Fritz Wenger ging mit Beifahrer Fred Demnick auf dem „heißen Sitz“ des Alfa Romeo Autodelta GTV 3.0 Baujahr 1982 an den Start. Rudolf Omischl und seine routinierte Co-Pilotin Gisa Omischl waren mit ihrem flotten VW Golf GTI ebenfalls dabei. Erstmals wurden heuer gleich drei Zeitdifferenzen für die Gesamtwertung herangezogen. Ein Flüchtigkeitsfehler im letzten Lauf brachte das Alfa-Team Wenger-Demnick etwas aus dem Tritt. So mussten sich die beiden Oldies mit Platz elf in der großen Sportwagenklasse (21 Starter) zufriedengeben. Das Omischl-Team wurde in der Rennwagenklasse eingestuft (27 Starter). Rudolf Omischl hörte äußerst konzentriert auf die Ansagen seiner Gattin Gisa und konnte dadurch einen erfreulichen sechsten Platz in der heiß umkämpften Kategorie einheimsen.

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In der stark besetzten Motorradklasse bis 400 ccm (32 Starter) gingen Dave Reisinger mit seiner Yamaha XS 400, Baujahr 1978 und Roland Demnick mit der für ihn ungewohnten Honda CYB 350, Baujahr 1969, an den Start. Reisinger belegte Platz 19 und war nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung. Demnick, der Oldtimer-Spartenleiter des MCN, hatte dieses Mal nicht seine 74er Honda unter dem Hintern, sondern trieb die Premiere-Maschine den Berg hinauf. Dieses Sportgerät wurde von seinem Vater auf der Basis eines 69er Rahmens aufgebaut. Fred Demnick war natürlich sehr gespannt, wie sein neuestes Werk beim Debüt einschlagen würde. Bei der Siegerehrung konnten sich Vater und Sohn über den sechsten Platz innerhalb der starken Konkurrenz freuen.

Roland Demnick meinte zum „neuen Pferd im Familien-Rennstall“: „Da hat mein Vater wieder ein super Gerät gebaut. Die läuft aus dem Stand bereits richtig gut. Ich bin gespannt, wer dieses heiße Eisen im nächsten Jahr fahren darf.“ Das interessiert bestimmt auch die zuverlässige Service-Mannschaft Detlef Simonis, Günther Eberl und Mathias Wagner, die wieder einmal für fast alle Probleme eine schnelle Lösung fand.

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